Office 365 Education-Self-Service-Registrierung: Häufig gestellte technische Fragen (FAQ)

Office 365 Education ermöglicht die Self-Service-Registrierung für Ihre Studierenden, Lehrkräfte und Mitarbeiter unter Angabe der E-Mail-Adressen ihrer Bildungseinrichtung. Nach der Registrierung können die Studierenden und Lehrkräfte sofort mit der vollen Funktionalität von Office 365 arbeiten. Schauen Sie sich die nachstehenden häufig gestellten Fragen an, um mehr zu den Vorteilen von Office 365 Education für Ihre Studierenden, Lehrkräfte und Mitarbeiter zu erfahren.

Inhalt dieses Artikels

Wie erleichtern Sie es Studierenden, Lehrkräften und Mitarbeitern meiner Bildungseinrichtung, sich für Office 365 zu registrieren?

Studierende, Lehrkräfte und Mitarbeiter, die über gültige E-Mail-Adressen für Bildungseinrichtungen verfügen, können sich registrieren und Office 365-Dienste, in manchen Fällen einschließlich Office 365 ProPlus und OneDrive for Business, verwenden. Microsoft ermöglicht es Studierenden, Lehrkräften und Mitarbeitern, sich bei Office 365 zu registrieren, indem sie einfach die von ihrer Bildungseinrichtung zugewiesene E-Mail-Adresse angeben.

Office 365 A1 umfasst 1 TB (Terabyte) an OneDrive for Business-Speicher pro Benutzer für Dateien im Zusammenhang mit der Bildungseinrichtung, Office Online, SharePoint Online und Yammer.

Einige Bildungseinrichtungen sind zur Nutzung von Office 365 A1 Plus berechtigt, das Office 365 ProPlus enthält und es Studierenden, Lehrkräften und Mitarbeitern ermöglicht, die neueste Office-Version auf bis zu fünf PCs oder Mac-Computern* und darüber hinaus auf mobilen Geräten zu installieren, darunter Windows-Tablets und das iPad.

*Access und Publisher sind nur auf PCs verfügbar. OneNote für Mac steht als separater Download im Mac App Store zur Verfügung.

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Welche Anspruchsvoraussetzungen gelten für Studierende, Lehrkräfte und Mitarbeiter für die Nutzung von Office 365 A1 Plus?

Bildungseinrichtungen qualifizieren sich für Office 365 A1 Plus, wenn sie Office in der gesamten Einrichtung für Lehrkräfte und Mitarbeiter über Enrollment for Education Solutions, Open Value Subscription for Education Solutions, Cloud Solution Provider (CSP) oder einen Vertrag für Bildungseinrichtungen lizenzieren. Nachdem sich die Bildungseinrichtung qualifiziert hat, sind alle Voll- oder Teilzeitstudierenden, Lehrkräfte und Mitarbeiter berechtigt und können den Plan direkt von Microsoft unter Office 365 Education abrufen, wenn sie alle drei der folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Sie verfügen über eine E-Mail-Adresse, die von der Bildungseinrichtung bereitgestellt wurde (beispielsweise "sofia@contoso.edu") und über die externe E-Mails empfangen werden können.

  • Sie haben das Mindestalter (13 Jahre), um sich für ein Onlineangebot individuell registrieren zu können.

  • Sie haben Zugriff auf das Internet.

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Was bedeutet dies für meine Bildungseinrichtung?

Wenn Ihre akademische Einrichtung registriert ist, damit sich Studierende, Lehrkräfte und Mitarbeiter direkt bei Microsoft registrieren können, gibt es drei Szenarien, die möglicherweise für Personen mit der erforderlichen Berechtigung, die Ihre Einrichtung besuchen bzw. dort beschäftigt sind, zutreffen:

  • Szenario 1: Ihre Bildungseinrichtung verfügt bereits über eine Office 365-Umgebung mit Studentenkonten.    Wenn ein Studierender, eine Lehrkraft oder ein Mitarbeiter in diesem Szenario bereits über ein Firmen- oder Schulkonto im Mandanten (beispielsweise "contoso.edu"), aber noch nicht über Office 365 A1 Plus verfügt, aktiviert Microsoft einfach den Plan für dieses Konto. Dann wird die jeweilige Person automatisch über die zusätzlichen Dienste benachrichtigt, einschließlich der Möglichkeit zum Herunterladen von Office 365 ProPlus. Wenn der Studierende, die Lehrkraft oder der Mitarbeiter bereits über ein Office 365 A1 Plus-Konto oder eine andere Office 365 ProPlus-Lizenz verfügt, die ihm/ihr über Ihre Bildungseinrichtung zugewiesen wurde, wird er/sie zur Anmeldung mit den vorhandenen Anmeldeinformationen umgeleitet und erhält eine Benachrichtigung mit einer Eingabeaufforderung Jetzt installieren.

  • Szenario 2: Ihre Bildungseinrichtung verfügt bereits über eine Office 365-Umgebung ohne Studentenkonten.    In diesem Szenario besitzt der Studierende, die Lehrkraft oder der Mitarbeiter noch keinen Zugriff auf irgendwelche Office 365-Dienste. Dann kann sich diese Person bei Office 365 Education registrieren und erhält automatisch ein Konto. Damit kann sie auf die in Office 365 A1 enthaltenen Dienste zugreifen. Wenn beispielsweise eine Studierende namens Sofia die E-Mail-Adresse ihrer Bildungseinrichtung (z. B. "Sofia@contoso.edu") zum Registrieren verwendet, fügt Microsoft Sofia automatisch als Benutzer in der Office 365-Umgebung "contoso.onmicrosoft.com" hinzu und aktiviert Office 365 A1 für dieses Konto. Wenn Sofia eine Bildungseinrichtung besucht, die für den Vorteil studentische Nutzung qualifiziert ist, wird ihr eine Office 365 A1 Plus-Lizenz zur Verfügung gestellt, die ihr die Installation von Office 365 ProPlus ermöglicht.

  • Szenario 3: Ihre Bildungseinrichtung verfügt nicht über eine Office 365-Umgebung, die mit Ihrer E-Mail-Domäne verbunden ist.    Wenn Sofia sich für Office 365 A1 registriert und ihre Bildungseinrichtung sich noch nicht für Office 365-Dienste registriert hat, erstellt Microsoft eine Office 365-Umgebung mit dieser E-Mail-Domäne, fügt Sofia als Benutzer hinzu und stellt ihrem Konto die Dienste automatisch bereit. Alle nachfolgenden Benutzer mit derselben E-Mail-Domäne werden dieser Umgebung automatisch hinzugefügt, und die entsprechenden Dienste werden bereitgestellt. In diesem Szenario kann sich die IT-Abteilung oder der Domänenadministrator der Bildungseinrichtung jederzeit für Office 365 A1 registrieren und dann mit der Verwaltung vorhandener Benutzer und des Diensts beginnen.

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Wie wirkt sich dies auf meine Sicherheit und Compliance aus?

Bei OneDrive for Business behalten die IT-Administratoren genauso wie bei allen Office 365-Diensten stets die Kontrolle. Das Office 365 Admin Center stellt einen zentralen Speicherort bereit, über den Administratoren sämtliche Aspekte von OneDrive for Business verwalten können, einschließlich der Verwaltung von Websitesammlungen und Benutzerprofilen, dem Konfigurieren von Suche und Ermittlung, der Verwaltung von Berechtigungen und Berichterstellung und weitere. Zusätzlich zur zentralisierten Steuerung können Administratoren viele Aspekte von Benutzern und Inhalten verwalten, darunter Zugriffsverwaltung, Speicherzuordnung und Einschränkungen bei der Inhaltsfreigabe.

Zu den Optionen der Complianceverwaltung zählen ausgewählte Überwachungen, eDiscovery und aktuelle Verwendungsdatenzusammenfassungen, die zum Verwalten von Compliance und Überprüfen beliebiger Problembereiche verwendet werden können. Weitere Informationen zum Verwalten von Sicherheit und Compliance mit OneDrive for Business finden Sie unter OneDrive für Business.

Welche Schritte müssen wir ausführen, um dies Studierenden, Lehrkräften und Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen?

In den meisten Ländern muss Ihre Einrichtung keine Administratoraktivitäten ausführen, um sich zu registrieren. (In einigen Ländern müssen Sie Ihr Einverständnis erklären. Führen Sie dazu die unten unter Schritte zu der in einigen Ländern erforderlichen Einverständniserklärung aufgeführten Schritte aus.) Sie können Ihren Studierenden, Lehrkräften und Mitarbeitern die Verfügbarkeit von Office 365 A1 oder Office 365 A1 Plus komfortabel mithilfe von Inhalten aus dem Office 365 Campus Marketing-Toolkit mitteilen. Das Toolkit enthält unter anderem E-Mail-Vorlagen, Poster und Webbanner als Hilfe, um den Bekanntheitsgrad bei Studierenden, Lehrkräften und Mitarbeitern zu erhöhen. Wenden Sie sich bei speziellen Fragen zu den Schritten, die Ihre Einrichtung veranlassen sollte, an Ihren Microsoft-Partner.

Wichtig:  Wenn Ihre Einrichtung über mehrere E-Mail-Domänen verfügt, möchten Sie möglicherweise alle E-Mail-Adresserweiterungen im gleichen Mandanten verwenden. Erstellen Sie dazu Ihren primären Office 365-Mandanten, und fügen Sie diesem Mandanten Ihre sämtlichen E-Mail-Adressdomänen hinzu, bevor sich Studierende, Lehrkräfte und Mitarbeiter für Office 365 A1 registrieren. Dies muss unbedingt zuerst erfolgen, da es kein automatisches Verfahren zum Verschieben von bereits erstellten Benutzern über Mandantengrenzen hinweg gibt.

Schritte zu der in einigen Ländern erforderlichen Einverständniserklärung

Kunden in bestimmten Ländern müssen ihr Einverständnis erklären, um es neuen Benutzern zu ermöglichen, den vorhandenen Office 365-Mandanten beizutreten. Führen Sie die Schritte unten aus, um Studierenden und Lehrkräften in diesen Ländern Office 365 A1 oder Office 365 A1 Plus zur Verfügung zu stellen.

Hinweis: Für diese Schritte muss Windows PowerShell verwendet werden. Eine Einführung in Windows PowerShell finden Sie unter Erste Schritte mit Windows PowerShell.

  1. Installieren Sie den Microsoft Online Services-Anmeldeassistenten für IT-Experten (Beta). (Hier herunterladen.)

  2. Wenn dies noch nicht geschehen ist, installieren Sie die neueste 64-Bit-Version des Azure Active Directory-Moduls für Windows PowerShell.

    • Nach dem Klicken auf den Link wählen Sie Ausführen aus, um das Installationspaket auszuführen.

  3. Öffnen Sie Windows PowerShell, und geben Sie die folgenden Befehle ein:

    • Import-Module MsOnline

    • Connect-MsolService

  4. Geben Sie im Dialogfeld Ihren Office 365-Benutzernamen und das Kennwort ein.

  5. Geben Sie den folgenden Windows PowerShell-Befehl ein, um neuen Benutzern den automatischen Beitritt zu Ihrem Office 365-Mandanten zu ermöglichen:

    Set-MsolCompanySettings -AllowEmailVerifiedUsers $true

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Was bedeutet dies für meine Lehrkräfte und Verwaltungsmitarbeiter, die bereits mit Office 365 arbeiten?

Es gibt keine Änderung für Personen, die bereits mit Office 365-Plänen arbeiten. Da aber neue Benutzer den Dienst jederzeit abonnieren könnten, sollten Sie unbedingt Ihre Berechtigungseinstellungen für die SharePoint-Website (falls zutreffend) überprüfen.

Wichtig: Bei neuen Studierenden, Lehrkräften und Mitarbeitern in Ihrer Office 365-Umgebung sollten Lehrkräfte und Mitarbeiter sicherstellen, dass ihre Websites über entsprechende Gruppenberechtigungen für Lese- und/oder Schreibzugriff verfügen. Informationen zum Festlegen von Berechtigungen finden Sie unter Freigeben von Dokumenten oder Ordnern in Office 365 und unter Berechtigungen in Office 365.

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Wie ändert sich dadurch die Art und Weise, in der ich die Identitäten für Benutzer in meiner Bildungseinrichtung heute verwalte?

Wenn Ihre Bildungseinrichtung bereits über eine Office 365-Umgebung mit Studentenkonten verfügt, ändert sich die Identitätsverwaltung nicht.

Verfügt sie aber über eine Office 365-Umgebung ohne Studentenkonten, erstellen wir einen Benutzer im Mandanten und weisen Lizenzen anhand der E-Mail-Adresse zu, die der jeweilige Studierende von seiner Bildungseinrichtung erhalten hat. Dies bedeutet, dass die Anzahl der von Ihnen verwalteten Benutzer zu einem bestimmten Zeitpunkt größer wird, wenn sich Studierende, Lehrkräfte und Mitarbeiter für den Dienst registrieren.

Wenn Sie Ihr Verzeichnis lokal verwalten und Active Directory-Verbunddienste (AD FS) verwenden, fügt Microsoft Ihrem Mandanten keine Benutzer hinzu. Dann erhalten Studierende, Lehrkräfte und Mitarbeiter, die Ihrem Mandanten beizutreten versuchen, eine Nachricht, dass sie sich mit dem Administrator ihrer Bildungseinrichtung in Verbindung setzen sollen.

Wenn Ihre Bildungseinrichtung nicht über eine Office 365-Umgebung verfügt, die mit Ihrer E-Mail-Domäne verbunden ist, gibt es keine Änderung bei der Art und Weise, in der Sie Identitäten verwalten. Studierende, Lehrkräfte und Mitarbeiter werden einem neuen Nur-Cloud-Benutzerverzeichnis hinzugefügt, und Sie können entscheiden, ob Sie sie als Mandantenadministrator verwalten möchten.

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Was ist der Prozess zum Verwalten eines Mandanten, der von Microsoft für meine Studierenden erstellt wurde?

Wenn ein Mandant von Microsoft erstellt wurde, können Sie diesen mit den folgenden Schritten übernehmen und verwalten:

  1. Treten Sie dem Mandanten bei, indem Sie eine E-Mail-Adressdomäne verwenden, die der zu verwaltenden Mandantendomäne entspricht. Wenn Microsoft beispielsweise den Mandanten "contoso.edu" erstellt hat, müssen Sie ihm mit einer E-Mail-Adresse beitreten, die mit "@contoso.edu" endet.

  2. Übernehmen Sie die Administratorkontrolle durch Überprüfung des Domänenbesitzes: Sobald Sie sich im Mandanten befinden, können Sie sich selbst zur Administratorrolle heraufstufen, indem Sie den Domänenbesitz überprüfen. Wählen Sie hierzu in Office 365 Einstellungen Symbol "Einstellungen" > Office 365-Einstellungen > Administrator werden aus. Weitere Informationen finden Sie unter Administrator in Office 365 werden.

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Wenn ich mehrere Domänen habe, kann ich den Office 365-Mandanten steuern, dem Studierende, Lehrkräfte und Mitarbeiter hinzugefügt werden?

Wenn Sie nichts unternehmen, wird ein Mandant für jede E-Mail-Domäne und -Unterdomäne für Studierende erstellt.

Wenn sich alle Studierenden, Lehrkräfte und Mitarbeiter unabhängig von ihren E-Mail-Adresserweiterungen in demselben Mandanten befinden sollen, gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Erstellen Sie im Voraus einen Zielmandanten, oder verwenden Sie einen vorhandenen Mandanten, und fügen Sie ihm alle vorhandenen Domänen und Unterdomänen hinzu, die in diesem Mandanten konsolidiert werden sollen. Dann treten alle Studierenden, Lehrkräfte und Mitarbeiter, deren E-Mail-Adressen mit diesen Domänen und Unterdomänen enden, bei ihrer Registrierung dem Zielmandanten automatisch bei.

    Wichtig: Es gibt keinen unterstützten automatisierten Mechanismus zum mandantenübergreifenden Verschieben von Benutzern nach deren Erstellung. Weitere Informationen zu diesem Vorgang finden Sie unter Hinzufügen Ihrer Benutzer und Ihrer Domäne zu Office 365.

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Wird der E-Mail-Fluss durch das Hinzufügen einer Domäne zu Office 365 beeinträchtigt? Was geschieht, wenn Exchange Online von der Domäne standardmäßig auf "autoritativ" gesetzt wird?

Unterdomänen werden Exchange Online als "autoritative" akzeptierte Domänen hinzugefügt, wenn die Stammdomäne in Office 365 für E-Mail in Exchange Online eingerichtet ist. Stellen Sie sicher, dass die Domäne außerdem als nicht-autoritatives, internes Relay festgelegt wird. Ändern Sie Sendeconnectors nach Bedarf. Weitere Informationen finden Sie unter Verwalten akzeptierter Domänen in Exchange Online.

Ich habe sowohl Office 365 A1- als auch Office 365 ProPlus-Lizenzen, die in meinem Mandanten zuvor bestellt wurden. Jetzt gibt es zusätzlich einen großen Pool von Office 365 A1 Plus-Lizenzen für Schüler und Studenten. Welchen Lizenzenpool soll ich in Zukunft nutzen?

Jeder der beiden Lizenzenpools funktioniert. Der Einfachheit halber sollten Sie nur einen Lizenzenpool für Studierende und einen anderen Pool für Lehrkräfte und Mitarbeiter verwenden.

Wie kann ich verhindern, dass Studierende, Lehrkräfte und Mitarbeiter meinem vorhandenen Office 365-Mandanten beitreten?

Es gibt Schritte, die Sie als Administrator unternehmen können, um Studierende, Lehrkräfte und Mitarbeiter am Beitritt zu Ihrem vorhandenen Office 365-Mandanten zu hindern. Wenn Sie diesen sperren, schlagen die Anmeldeversuche der Studierenden fehl, und sie werden angewiesen, sich mit dem Administrator ihrer Bildungseinrichtung in Verbindung zu setzen.

Für diese Schritte muss Windows PowerShell verwendet werden. Eine Einführung in Windows PowerShell finden Sie im Handbuch "Erste Schritte mit PowerShell".

Zur Ausführung der nachstehenden Schritte müssen Sie die neueste 64-Bit-Version des Azure Active Directory-Moduls für Windows PowerShell installieren.

Nach dem Klicken auf den Link klicken Sie auf Ausführen, um das Installationspaket auszuführen.

Deaktivieren Sie die automatische Lizenzverteilung:    Mithilfe dieses Windows PowerShell-Skripts können Sie automatische Lizenzverteilungen für vorhandene Benutzer deaktivieren.

So deaktivieren Sie die automatische Lizenzverteilung für vorhandene Benutzer:

  • Set-MsolCompanySettings -AllowAdHocSubscriptions $false

So aktivieren Sie die automatische Lizenzverteilung für vorhandene Benutzer:

  • Set-MsolCompanySettings -AllowAdHocSubscriptions $true

Deaktivieren Sie den automatischen Mandantenbeitritt:    Mit diesem Windows PowerShell-Befehl können Sie verhindern, dass neue Benutzer einem verwalteten Mandanten beitreten:

So deaktivieren Sie den automatischen Mandantenbeitritt für neue Benutzer:

  • Set-MsolCompanySettings -AllowEmailVerifiedUsers $false

So aktivieren Sie den automatischen Mandantenbeitritt für neue Benutzer:

  • Set-MsolCompanySettings -AllowEmailVerifiedUsers $true

Hinweis: Wenn Sie diese Schritte ausführen, um den Beitritt für Benutzer zu sperren, bleibt der aktuelle Student Advantage-Bereitstellungsprozess erhalten. Weitere Informationen finden Sie unter Office 365 Education.

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Wie überprüfe ich, ob eine Sperre im Mandanten vorliegt?

Verwenden Sie das folgende Windows PowerShell-Skript: Get-MsolCompanyInformation | fl allow*

Wie deaktiviere ich die Office 365 ProPlus-Downloadbenachrichtigungs-Popups für meine Benutzer?

Wenn Sie die automatische Lizenzierung im Mandanten deaktivieren, werden auch die Popupbenachrichtigungen für Ihre Benutzer deaktiviert. Informationen zum Deaktivieren der automatischen Lizenzierung finden Sie unter Deaktivieren der automatischen Lizenzverteilung in Wie kann ich verhindern, dass Studierende, Lehrkräfte und Mitarbeiter meinem vorhandenen Office 365-Mandanten beitreten?

Können Studierende, Lehrkräfte und Mitarbeiter an meiner Bildungseinrichtung dieses Angebot nutzen, wenn wir die externe E-Mail-Funktion sperren?

Bei Studierenden, Lehrkräften und Mitarbeitern, die noch über kein Konto verfügen, ist E-Mail-Überprüfung für die Self-Service-Registrierung erforderlich. Dies ist die einfachste Möglichkeit zur Überprüfung, ob ein Studierender berechtigt ist. Doch wenn Sie einen Mandanten mit Benutzerkonten erstellen (beispielsweise mithilfe einer CSV-Datei, eines PowerShell-Cmdlets oder von DirSync), können Studierende, Lehrkräfte und Mitarbeiter Ihrer Bildungseinrichtung das Feature für automatische Lizenzierung nutzen, um auf die von uns bereitgestellten Dienste zuzugreifen.

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Kann ich mehrere Office 365-Mandanten kombinieren?

Nein. Bis heute können Sie Mandanten nicht kombinieren.

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Studierende, Lehrkräfte und Mitarbeiter an meiner Bildungseinrichtung melden Schwierigkeiten beim Herunterladen von Office über dieses Programm. Welche Hilferessourcen gibt es bei diesem Problem?

Wenn Studierende, Lehrkräfte und Mitarbeiter in Ihrer Bildungseinrichtung Probleme beim Installieren von Office haben, stehen Installationsanweisungen unter Installieren von Office auf dem PC oder Mac mit Office 365 für Unternehmen zur Verfügung.

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Wie erfahre ich, wenn meinem Mandanten neue Benutzer beigetreten sind?

Studierende, Lehrkräfte und Mitarbeiter, die Ihrem Mandanten im Rahmen dieses Programms beigetreten sind, wird eine eindeutige Lizenz zugewiesen, nach der Sie innerhalb Ihres aktiven Benutzerbereichs im Verwaltungsdashboard filtern können.

Zum Erstellen dieser neuen Ansicht wechseln Sie im Office 365 Admin Center zu Benutzer > Aktive Benutzer, und wählen Sie im Menü Ansicht auswählen die Option Neue Ansicht aus. Benennen Sie die neue Ansicht, und wählen Sie unter Zugewiesene Lizenz die Option Office 365 A1 Plus für Schüler und Studenten bzw. Office 365 A1 Plus für Lehrpersonal aus. Nachdem Sie die neue Ansicht erstellt haben, können Sie in Ihrem Mandanten alle Studierenden, Lehrkräfte und Mitarbeiter anzeigen, die sich in diesem Programm registriert haben.

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Ändert sich dadurch die Art und Weise, in der ich OneDrive und die SharePoint-Sicherheit verwalte?

Sie sollten unbedingt (falls zutreffend) Ihre Berechtigungseinstellungen und Benutzerrichtlinien für die SharePoint-Website überprüfen. Bei neuen Studierenden, Lehrkräften und Mitarbeitern in Ihrem Office 365-Mandanten sollten Lehrkräfte und Mitarbeiter sicherstellen, dass ihre Websites und OneDrive über die entsprechenden Berechtigungen für Studierende verfügen. Informationen zum Festlegen von Berechtigungen finden Sie unter Freigeben von Dokumenten oder Ordnern in Office 365 und unter Berechtigungen in Office 365.

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Ich bin ein SAML/Shibboleth-Kunde. Kann ich den Office 365 ProPlus-Client trotzdem im Self-Service-Verfahren erhalten?

Der Office 2016-Client unterstützt zurzeit SAML/Shibboleth. Ab Februar 2016 wird dies der verfügbare Standardclient. Vor diesem Zeitpunkt können Sie als Administrator First Release für Ihre Organisation aktivieren, wenn Sie Features in Office 2016 verwenden möchten.

Gibt es weitere Punkte, auf die ich vorbereitet sein sollte?

  • Möglicherweise wird die Anzahl der Anforderungen zum Zurücksetzen des Kennworts größer. Informationen zu diesem Vorgang finden Sie unter Zurücksetzen eines Benutzerkennworts.

  • Bei Studierenden, die jünger als 13 Jahre alt sind, müssen Sie weiterhin über den Standard-Lizenzierungsprozess für Student Advantage Lizenzen für Studierende bereitstellen.

  • Sie können einen Benutzer über den Standardprozess im Office 365 Admin Center aus Ihrem Mandanten entfernen. Wenn es sich aber bei dem Benutzer um einen aktiven Studierenden, eine Lehrkraft oder einen Mitarbeiter mit einer aktiven E-Mail-Adresse handelt, die von Ihrer Bildungseinrichtung bereitgestellt wurde, kann er/sie erneut beitreten – außer, wenn Sie den Beitritt für alle Studierenden, Lehrkräfte und Mitarbeiter sperren.

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Übersicht über die Office 365-Lizenzierung

Wenn ein Studierender oder eine Lehrkraft/ein Mitarbeiter den Self-Service-Registrierungsprozess nutzt, wird ihm/ihr eine Office 365 A1- oder Office 365 A1 Plus-Lizenz automatisch zugewiesen. Ein Office 365-Administrator kann mit den Standard-Zuweisungsprozessen ebenfalls Lizenzen zuweisen. Die Verfügbarkeit dieser Lizenzen wirkt sich nicht auf die Einstellungen aus, die bei der Lizenzzuweisung zuvor festgelegt wurden.

Im Folgenden finden Sie Antworten auf zusätzliche Fragen zur Lizenzierung.

  • Warum wurde in meinem Office 365-Mandanten eine unbeschränkte Anzahl Lizenzen für Office 365 A1 angezeigt?

    Wir haben Ihnen diese Lizenzen in Ihrem Office 365-Mandanten bereitgestellt, damit Sie diesen Vorteil Ihren Studierenden, Lehrkräften und Mitarbeitern einfacher zur Verfügung stellen können. Bildungseinrichtungen, die Studierenden, Lehrkräften und Mitarbeitern die Selbstbereitstellung ermöglichen, können diese auf die Anmeldeseite verweisen, und ihnen wird eine dieser Lizenzen nach der Überprüfung automatisch zugewiesen. Sie können diese Lizenzen auch wahlweise mit Ihren Standardprozessen über das Office 365 Admin Center-Verwaltungsportal zuweisen.

  • Sollte ich die Lizenzen für Office 365 A1 in meinem Mandanten weiterhin sehen, wenn ich die Self-Service-Registrierung deaktiviert habe?

    Ja. Die Verfügbarkeit dieser Lizenzen wirkt sich nicht auf Ihre Möglichkeit zum Verwalten des Bereitstellungsprozesses aus. Wenn Ihre Einrichtung beschlossen hat, die Selbstbereitstellung zu sperren, erfolgt keine automatische Lizenzzuweisung.

  • Microsoft hat diese Lizenzen hinzugefügt. Bedeutet dies, dass nun die neuen Konten für Studierende und/oder Lehrkräfte und Mitarbeiter in meinem Mandanten angezeigt werden?

    Nein. Sie haben die Möglichkeit zu steuern, ob Studierende, Lehrkräfte und Mitarbeiter dem Mandanten selbst beitreten können. Wenn Sie die Selbstbereitstellung deaktivieren möchten, lesen Sie die vorstehenden Informationen.

  • Wer verwaltet die Überprüfung der Anspruchsberechtigung für diese Lizenzen?

    • Bei nicht verwalteten Mandanten ist Microsoft für die Überprüfung zuständig. Zur Ermittlung der fortgesetzten Berechtigung erhalten einzelne Studierende, Lehrkräfte und Mitarbeiter eine E-Mail an das Konto der Bildungseinrichtung, das sie zum Qualifizieren für das Angebot verwendet haben.

    • Bei Mandanten, die von der IT der Bildungseinrichtung verwaltet werden, sind Sie dafür verantwortlich, den laufenden Zugriff auf die Abonnements zu verwalten und sicherzustellen, dass Studierende, Lehrkräfte und Mitarbeiter für das Angebot von Office 365 für Studierende, Lehrpersonal und Mitarbeiter berechtigt sind – einschließlich der Berechtigung nach Studienabschluss, der Änderung des Vollzeit-Studierendenstatus usw.

  • Wenn sich ein Studierender, eine Lehrkraft oder ein Mitarbeiter aus meiner Bildungseinrichtung mit einer E-Mail-unterstützten Domäne registriert, die meinem primären Mandanten noch nicht zugeordnet wurde, erhält der neu erstellte Mandant dann Lizenzen?

    Für den neu erstellten Mandanten werden ebenfalls Lizenzen bereitgestellt, um dafür zu sorgen, dass jeder zusätzliche Studierende oder jedes Mitglied aus dem Bereich "Lehrkräfte/Mitarbeiter" aus dieser Unterdomäne sofortigen Zugriff auf Office 365 erhält.

  • Welche Nutzungsbedingungen gelten für Office 365 A1 Plus-Lizenzen in einem verwalteten Mandanten?

    Die Office 365 A1 Plus-Lizenzen werden im Rahmen des studentischen Nutzungsvorteils bereitgestellt, für den sich Ihre Bildungseinrichtung über den Lizenzvertrag qualifiziert hat. Die Nutzung dieser Lizenzen wird im Rahmen dieses Vertrags geregelt. Die Programmvereinbarung, der Benutzer während der Self-Service-Registrierung zustimmen, ist der relevante Vertrag für neue Benutzer in einem neuen, nicht verwalteten Mandanten und für Administratoren, die einen nicht verwalteten Mandanten übernehmen. Sobald ein Administrator den Domänenbesitz für einen neuen, nicht verwalteten Mandanten überprüft hat, ist dieser Mandant der Bildungseinrichtung zugeordnet, und die Bedingungen der EES für die Einrichtung gelten auch für diese Lizenzen.

  • Was geschieht, wenn meine Einrichtung die Berechtigung für den studentischen Nutzungsvorteil nicht weiter aufrecht erhält?

    In dem Fall, dass Ihre Bildungseinrichtung die Anspruchsvoraussetzungen für die studentische Nutzung nicht beibehält, ist der IT-Administrator für die Sperrung des Zugriffs für Studierende und Lehrkräfte verantwortlich. Dieser Vorgang umfasst das Entfernen von Lizenzen von Benutzern in diesen Konten, das Verwalten von Chats für Studierende und Lehrkräfte zu Offboarding-Daten und das Deaktivieren des Zugriffs auf diese Dienste.

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Office 365 Education und FERPA (Family Education Rights and Privacy Act)

Mit FERPA werden Anforderungen an US-amerikanische Ausbildungsinstitutionen im Hinblick auf die Nutzung oder Offenlegung von Datensätzen zur Ausbildung von Schülern und Studierenden gestellt, wozu auch E-Mails und Anhänge gehören. Microsoft stimmt den von FERPA auferlegten Einschränkungen betreffend die Nutzung und Offenlegung von Einträgen betreffend die Ausbildung von Schülern und Studierenden zu und bestätigt, dass weder E-Mails noch Dokumente zu Werbezwecken in den Office 365-Diensten durchsucht werden.

Im Folgenden finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

  • Kommt es durch die Möglichkeit einer Self-Service-Registrierung für Office 365 zu Problemen mit der FERPA-Compliance, wenn eine Bildungseinrichtung einen Office 365-Mandanten bereits erstellt hat?

    Die FERPA-Compliance ist kein Problem, wenn die Bildungseinrichtung über einen verwalteten Mandanten verfügt. FERPA gilt für US-amerikanische Ausbildungsinstitutionen und erfordert es, dass diese ein Verfahren zur Einholung der elterlichen Zustimmung eingerichtet haben. Ein solches Zustimmungsverfahren würde auch für neue Studierende, Lehrkräfte und Mitarbeiter gelten, die einem vorhandenen Mandanten beitreten.

  • Kommt es durch die Möglichkeit einer Self-Service-Registrierung für Office 365 zu Problemen mit der FERPA-Compliance, wenn eine Bildungseinrichtung noch keinen Office 365-Mandanten erstellt hat?

    Die FERPA-Compliance ist kein Problem, wenn die Bildungseinrichtung den Office 365-Mandanten nicht verwaltet. In diesem Szenario hat die Bildungseinrichtung keine administrative Kontrolle und wird erwartungsgemäß nicht auf die Datensätze von Studierenden, Lehrkräften und Mitarbeitern zugreifen und sie verwenden. Deshalb trifft FERPA hier nicht zu.

    Unabhängig davon sieht sich Microsoft verpflichtet, für Datensicherheit und Datenschutz der neuen Benutzer in einem nicht verwalteten Office 365-Mandanten zu sorgen – wie dies bei vorhandenen Office 365-Kunden der Fall ist.

  • In einem Szenario, in dem eine Bildungseinrichtung noch keinen Office 365-Mandanten erstellt hat, werden E-Mail-Adressen in nicht verwalteten Domänen möglicherweise sichtbar, wenn Dokumente für andere freigegeben werden. In diesem Szenario haben Bildungseinrichtungen keine Steuerungsmöglichkeit dafür. Wirkt sich dies auf die FERPA-Compliance einer Bildungseinrichtung aus?

    In dem Szenario, in dem die Bildungseinrichtung den Office 365-Mandanten nicht verwaltet, ist diese nicht der Administrator des Mandanten. Microsoft ist der Office 365-Mandantenadministrator. Demzufolge ist die Frage nach der FERPA-Compliance der Bildungseinrichtung irrelevant.

  • Und was ist in einem Szenario, in dem die Bildungseinrichtung die Steuerung eines nicht verwalteten Mandanten übernimmt? Wie kann sie dann weiterhin FERPA-konform bleiben?

    Gemäß FERPA dürfen Bildungseinrichtungen "Verzeichnis"informationen eines Studierenden – beispielsweise Name, Anschrift, Telefonnummer, Geburtsdatum und -ort, Auszeichnungen und Zertifikate sowie Anwesenheitsdaten – ohne Zustimmung offenlegen. Bildungseinrichtungen müssen jedoch Eltern sowie Studierende, Lehrkräfte und Mitarbeiter über Verzeichnisinformationen in Kenntnis setzen und es diesen Personen innerhalb eines angemessenen Zeitraums ermöglichen anzufordern, dass die Bildungseinrichtung die jeweiligen Verzeichnisinformationen nicht offenlegt.

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Länder, bei denen Anmeldeschritte erforderlich sind, um vorhandenen Office 365-Mandanten neue Benutzer hinzuzufügen

Pakistan, Vereinigte Arabische Emirate, Kasachstan, Türkei, Jemen, Aserbaidschan, Kuwait, Jordanien, Katar, Bahrain, Oman, Libanon, Zypern, Saudi-Arabien, Israel, Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland, Ukraine, Schweiz, Schweden, Svalbard, Spanien, Slowenien, Slowakei, Serbien, San Marino, Russische Föderation, Rumänien, Portugal, Polen, Norwegen, Niederlande, Montenegro, Monaco, Moldawien, Malta, Mazedonien, Luxemburg, Litauen, Liechtenstein, Lettland, Jersey, Italien, Insel Man, Irland, Island, Ungarn, Heiliger Stuhl (Vatikanstadt), Guernsey, Griechenland, Gibraltar, Deutschland, Frankreich, Finnland, Färöer, Estland, Dänemark, Tschechische Republik, Kroatien, Bulgarien, Bosnien und Herzegowina, Belgien, Belarus, Österreich, Andorra, Albanien, Åland-Inseln

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