Erste Schritte mit der DLP-Standardrichtlinie

Bevor Sie Ihre erste Richtlinie zur Verhinderung von Datenverlust (Data Loss Prevention, DLP) erstellen, hilft Ihnen DLP beim Schutz Ihrer vertraulichen Informationen mit einer Standardrichtlinie. Anhand dieser Standardrichtlinie und deren Empfehlung (siehe unten) können Sie besser für die Sicherheit Ihrer vertraulichen Informationen sorgen. Sie werden nämlich benachrichtigt, wenn E-Mails oder Dokumente, in denen eine Kreditkartennummer genannt wird, für eine Person außerhalb Ihrer Organisation freigegeben wurde. Diese Empfehlung wird auf der Startseite des Security & Compliance Centers angezeigt.

Mithilfe dieses Widgets können Sie schnell anzeigen, wann und in welchem Umfang vertrauliche Informationen freigegeben wurden, und dann die DLP-Standardrichtlinie mit nur einem oder zwei Klicks verfeinern. Sie können die DLP-Standardrichtlinie auch jederzeit bearbeiten, weil sie vollständig anpassbar ist. Hinweis: Wenn die Empfehlung zunächst nicht angezeigt wird, klicken Sie am unteren Rand des Abschnitts Persönliche Empfehlung auf +Weitere.

Widget "Further protect shared content" (Weiterer Schutz für freigegebene Inhalte).

Anzeigen des Berichts und Verfeinern der DLP-Standardrichtlinie

Wenn Ihnen das Widget zeigt, dass Benutzer vertrauliche Informationen für Personen außerhalb Ihrer Organisation freigegeben haben, wählen Sie unten DLP-Richtlinie verfeinern aus.

Der detaillierte Bericht zeigt Ihnen, wann und in welchem Umfang Inhalte mit Kreditkartennummern in den letzten 30 Tagen freigegeben wurden. Beachten Sie, dass es bis zu 48 Stunden dauern kann, bis Regelübereinstimmungen im Widget angezeigt werden.

Die DLP-Standardrichtlinie schützt die vertraulichen Informationen, indem sie:

  • Erkennt, wenn Inhalte mit mindestens einer Kreditkartennummer in Exchange, SharePoint und OneDrive für Personen außerhalb Ihrer Organisation freigegeben werden.

  • Einen Richtlinientipp zeigt und eine E-Mail-Benachrichtigung an Benutzer sendet, die versuchen, diese vertraulichen Informationen für Personen außerhalb Ihrer Organisation freizugeben. Weitere Informationen zu diesen Optionen finden Sie unter Senden von E-Mail-Benachrichtigungen und Anzeigen von Richtlinientipps für DLP-Richtlinien.

  • Ausführliche Aktivitätsberichte generiert, damit Sie bestimmte Informationen verfolgen können, z. B., wer die Inhalte für Personen außerhalb Ihrer Organisation freigegeben hat und wann dies geschehen ist. Sie können die DLP-Berichte und Überwachungsprotokolldaten verwenden (wobei Aktivität = DLP), um diese Informationen anzuzeigen.

Zum schnellen Verfeinern der DLP-Standardrichtlinie können Sie folgende Aktionen dafür auswählen:

  • Senden einer E-Mail mit einem Schadensbericht, wenn Benutzer diese vertraulichen Informationen für Personen außerhalb Ihrer Organisation freigeben.

  • Hinzufügen weiterer Benutzer zum E-Mail-Schadensbericht.

  • Sperren des Zugriffs auf die Inhalte mit den vertraulichen Informationen, aber Zulassen, dass der Benutzer bei Bedarf außer Kraft setzt und freigibt oder sendet.

Weitere Informationen zu Schadensberichten oder zum Einschränken des Zugriffs finden Sie unter Übersicht über die Richtlinien zur Verhinderung von Datenverlust.

Wenn Sie diese Optionen später ändern möchten, können Sie die DLP-Standardrichtlinie jederzeit bearbeiten – siehe den nächsten Abschnitt.

Einstellungen für das Widget "Further protect shared content" (Weiterer Schutz für freigegebene Inhalte).

Bearbeiten der DLP-Standardrichtlinie

Diese Richtlinie namens Office 365 DLP-Standardrichtlinie wird im Security & Compliance Center auf der Seite Richtlinie unter Verhinderung von Datenverlust angezeigt.

Diese Richtlinie ist vollständig anpassbar, genauso wie jede andere DLP-Richtlinie, die Sie selbst von Grund auf neu erstellen. Sie können die Richtlinie auch deaktivieren oder löschen, damit Ihre Benutzer keine Richtlinientipps oder E-Mail-Benachrichtigungen mehr erhalten.

DLP-Richtlinie namens "Office 365 DLP-Richtlinie"

Wann das Widget angezeigt wird und wann nicht

Das Widget mit dem Namen Further protect shared content (Weiterer Schutz für freigegebene Inhalte) wird im Security & Compliance Center auf der Startseite im Abschnitt Persönliche Empfehlung angezeigt.

Dieses Widget wird nur in folgenden Fällen angezeigt:

  • Es gibt im Security & Compliance Center oder im Exchange Admin Center keine Richtlinien zur Verhinderung von Datenverlust (DLP-Richtlinien). Dieses Widget soll Ihnen bei den ersten Schritten mit DLP helfen. Deshalb wird es nicht angezeigt, wenn Sie bereits über DLP-Richtlinien verfügen.

  • Inhalte mit mindestens einer Kreditkartennummer wurden während der letzten 30 Tage für eine Person außerhalb Ihrer Organisation freigegeben.

Beachten Sie, dass es bis zu 48 Stunden dauern kann, bis Regelübereinstimmungen für das Widget zur Verfügung stehen. Deshalb kann es nach der Entdeckung, dass vertrauliche Informationen extern freigegeben wurden, bis zu zwei Tage dauern, bis die Empfehlung angezeigt wird.

Und schließlich: Nachdem Sie die DLP-Standardrichtlinie mithilfe des Widgets verfeinert haben, wird das Widget auf der Startseite nicht mehr angezeigt.

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