Zehn Tipps zur Reduzierung von Spam

Befolgen Sie diese Richtlinien, um das Risiko zu minimieren, dass Sie Junk-E-Mail-Nachrichten erhalten.

  1. Nutzen Sie den Junk-E-Mail-Filter von Microsoft Office Outlook 2007    Office Outlook 2007 hilft Ihnen beim Verringern des Spamproblems durch die Bereitstellung des Junk-E-Mail-Filters, mithilfe dessen eingehende Nachrichten automatisch geprüft und als Spam erkannte Nachrichten an den OrdnerJunk-E-Mail gesendet werden.

  2. Blockieren Sie Bilder in HTML-Nachrichten, die von Spammern als Webbeacon verwendet werden    Office Outlook 2007 verfügt zudem über eine zusätzliche Antispamfunktion. Diese Funktion blockiert standardmäßig das Herunterladen von Bildern oder externer Inhalte in Nachrichten, wenn diese Inhalte eine Verknüpfung zu einem Server aufweisen. Öffnen Sie eine Nachricht mit externen Inhalten, wenn diese Funktion deaktiviert ist, werden diese externen Inhalte automatisch heruntergeladen, wodurch der Server ohne Ihr Zutun die Bestätigung erhält, dass Ihre E-Mail-Adresse gültig ist. Ihre E-Mail-Adresse kann dann an einen Spammer verkauft werden. Sie können das Blockieren externer Inhalte für Nachrichten deaktivieren, die aus vertrauenswürdigen Quellen stammen. Einzelheiten hierzu finden Sie unter Blockieren/Aufheben des Blockierens des automatischen Downloads von Bildern mit E-Mail-Nachrichten.

  3. Deaktivieren Sie Lese- und Übermittlungsbestätigungen sowie die automatische Verarbeitung von Besprechungsanfragen     Manchmal werden von Spammern auch Besprechungsanfragen und Nachrichten verschickt, die Anfragen für Lese- oder Übermittlungsbestätigungen enthalten. Wenn Sie auf solche Besprechungsanfragen oder Lesebestätigungen antworten, können Spammer Ihre E-Mail-Adresse leichter als gültig verifizieren. Die Funktion kann zwar von Ihnen deaktiviert werden, jedoch handelt es sich bei Lese- und Übermittlungsbestätigungen und bei der automatischen Verarbeitung von Besprechungsanfragen um praktische Funktionen, deren Verwendung innerhalb eines sicheren Firmennetzwerks bedenkenlos möglich ist.

    Hinweis : Übermittlungsbestätigungen können ausschließlich von Ihrem E-Mail-Server-Administrator deaktiviert werden.

    Deaktivieren von Lesebestätigungen    

    1. Klicken Sie im Menü Extras auf Optionen.

    2. Klicken Sie auf E-Mail-Optionen.

    3. Klicken Sie auf Verlaufoptionen.

    4. Klicken Sie unter Mit dieser Option wird für Internet-E-Mail-Konten festgelegt, wie auf Anfragen für Lesebestätigungen geantwortet wird auf Nie eine Antwort senden.

      Deaktivieren Sie das automatische Annehmen von Besprechungsanfragen    

    5. Klicken Sie in Outlook im Menü Extras auf Optionen und anschließend auf Kalenderoptionen.

    6. Klicken Sie unter Erweiterte Optionen auf Ressourcenplanung.

    7. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Automatisch Besprechungsanfragen annehmen/Absagen bearbeiten.

  4. Schränken Sie die Weitergabe Ihrer E-Mail-Adresse ein     Gehen Sie beim Veröffentlichen Ihrer E-Mail-Adresse auf öffentlichen Websites wie Newsgroups, Chaträumen, Schwarzen Brettern usw. äußerst vorsichtig vor. Beim Besuch öffentlicher Websites sollten Sie möglichst nicht Ihre Haupt-E-Mail-Adresse verwenden. Entfernen Sie Ihre E-Mail-Adresse von Ihrer privaten Website. Durch Aufführen Ihrer E-Mail-Adresse in einer Liste und durch Bereitstellen von Links auf Ihre E-Mail-Adresse wächst für Sie das Risiko, Spam zu erhalten.

  5. Prüfen Sie die Datenschutzrichtlinien von Websites     Wenn Sie sich bei Onlineversandhäusern oder für Dienste wie Online-Banking und Newsletter anmelden, prüfen Sie vor dem Angeben Ihrer E-Mail-Adresse oder anderer privater Informationen sorgfältig die Datenschutzrichtlinie. Halten Sie nach einem Link mit der Bezeichnung Datenschutzbestimmungen, Datenschutzrichtlinie, Bedingungen und Konditionen oder Nutzungsbedingungen Ausschau. Diese finden sich meist am unteren Rand der Startseite einer Website. Wird auf der Website nicht erläutert, auf welche Weise Ihre persönlichen Daten verwendet werden, sollten Sie die Dienste dieser Site nicht in Anspruch nehmen.

  6. Vorsicht bei bereits aktivierten Kontrollkästchen     Wenn Sie online einkaufen, werden von Unternehmen manchmal bereits aktivierte Kontrollkästchen hinzugefügt, mittels derer Sie Ihr Einverständnis zum Verkauf oder zur Weitergabe Ihrer E-Mail-Adresse an andere Unternehmen (oder Dritte) erklären. Deaktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, damit Ihre E-Mail-Adresse nicht freigegeben wird.

  7. Beantworten Sie keine Spam-E-Mails     Antworten Sie niemals – auch nicht mit der Aufforderung zum Löschen Ihrer E-Mail-Adresse aus der Verteilerliste – auf Nachrichten, es sei denn, Sie kennen und vertrauen dem Absender. Dies wäre zum Beispiel dann der Fall, wenn die E-Mail-Nachricht von einem Dienst, einem Onlinehändler oder einem Newsletter stammt, bei dem Sie sich angemeldet haben. Durch das Antworten auf Spam bestätigen Sie dem Spammer lediglich, dass die E-Mail-Adresse aktiv ist.

  8. Antworten Sie nicht auf Nachrichten von Unternehmen, die private Informationen per E-Mail erfragen     Die meisten seriösen Unternehmen werden private Informationen niemals per E-Mail anfordern. Sollte dies dennoch der Fall sein, seien Sie auf der Hut. Bei einer solchen Anfrage könnte sich hierbei um eine unzulässige E-Mail-Nachricht handeln, die als seriöse Nachricht getarnt ist. Diese Taktik wird als Phishing bezeichnet. Sollte die Spam-E-Mail scheinbar von einem Unternehmen stammen, mit dem Sie geschäftlich zu tun haben – beispielsweise von Ihrem Kreditkartenunternehmen – setzen Sie sich mit dem Unternehmen telefonisch in Verbindung und lassen Sie sich den Versand der E-Mail bestätigen, verwenden Sie jedoch keine der in der E-Mail angegebenen Telefonnummern. Verwenden Sie stattdessen eine Telefonnummer, die Sie entweder einer Abrechnung, einem Kontoauszug oder dem Telefonbuch entnehmen. Handelt es sich um eine seriöse Anfrage, sollte Ihnen der zuständige Vertreter des Kundenservices weiterhelfen können. Der Junk-E-Mail-Filter umfasst auch auch einen Schutz vor Phishing, um Ihnen beim Erkennen und Unschädlichmachen verdächtiger Nachrichten behilflich zu sein.

  9. Spenden Sie nicht in Reaktion auf eine E-Mail-Nachricht für wohltätige Zwecke     Leider appellieren einige Spammer an Ihren guten Willen. Wenn Sie eine E-Mail mit der Bitte um Spenden von einer Wohltätigkeitsorganisation erhalten, behandeln Sie sie als Spam. Wenn es sich um eine Wohltätigkeitsorganisation handelt, die Sie unterstützen möchten, suchen Sie nach einer Telefonnummer oder Website, und finden Sie auf diesem Weg heraus, wie Sie spenden können.

  10. Leiten Sie keine Ketten-E-Mails weiter     Ketten-E-Mails lösen nicht nur ein höheres E-Mail-Aufkommen aus, durch das Weiterleiten dieser Nachrichten unterstützen Sie möglicherweise auch einen Hoax – und verlieren in der Zwischenzeit die Kontrolle darüber, welchen Personen Ihre E-Mail-Adresse angezeigt wird.

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