Virenerkennung in SharePoint Online

Office 365 hilft Ihnen, Ihre Umgebung vor Schadsoftware zu schützen, indem Viren in Dateien erkannt werden, die Benutzer auf SharePoint Online hochladen. Die Dateien werden nach dem Upload auf Viren gescannt. Wenn eine Datei als infiziert erkannt wird, wird eine Eigenschaft festgelegt und damit verhindert, dass Benutzer die Datei im Browser herunterladen oder synchronisieren können.

Wichtig : Die Antivirenfunktionen von SharePoint Online sind nur eine Möglichkeit zum Erkennen von Viren. Sie sind nicht als einzelner zentraler Schutz vor Schadsoftware in Ihrer Umgebung vorgesehen. Wir fordern alle Kunden aus, sich zu Virenschutzmodulen zu informieren, diese auf den unterschiedlichen Ebenen zu implementieren und die bewährten Methoden zum Schutz der Unternehmensinfrastruktur anzuwenden. Weitere Informationen zu den Strategien und bewährten Methoden finden Sie unter Bewährte Sicherheitsmethoden für Office 365.

Was passiert, wenn eine infizierte Datei nach SharePoint Online hochgeladen wird?

Office 365 verwendet ein gemeinsames Virenerkennungsmodul. Das Modul wird asynchron in SharePoint Online ausgeführt und scannt Dateien (unter 25 MB), während sie hochgeladen werden. Wenn eine infizierte Datei erkannt wird, wird sie markiert, sodass sie nicht mehr heruntergeladen werden kann.

Die Vorgehensweise:

  1. Der Benutzer lädt eine Datei nach SharePoint Online hoch.

  2. Das Virenerkennungsmodul scannt die Datei.

  3. Wenn ein Virus gefunden wird, legt das Virenmodul eine Eigenschaft der Datei fest, die besagt, dass die Datei infiziert ist.

Was passiert, wenn ein Benutzer versucht, eine infizierte Datei im Browser herunterzuladen?

Wenn eine Datei infiziert ist, können Benutzer die Datei nicht im Browser von SharePoint Online herunterladen.

Die Vorgehensweise:

  1. Der Benutzer öffnet einen Webbrowser und versucht, eine infizierte Datei aus SharePoint Online herunterzuladen.

  2. Der Benutzer erhält eine Warnung, dass ein Virus erkannt wurde, und die Option, die Datei herunterzuladen und zu versuchen, sie mit der eigenen Virussoftware zu bereinigen.

Was passiert, wenn der OneDrive-Synchronisierungsclient versucht, eine infizierte Datei zu synchronisieren?

Ganz gleich, ob Benutzer Dateien mit dem Neuer OneDrive-Synchronisierungsclient (OneDrive.exe) oder dem vorherigen OneDrive for Business-Synchronisierungsclient (Groove.exe) synchronisieren – wenn eine Datei einen Virus enthält, lädt der Synchronisierungsclient sie nicht herunter. Der Synchronisierungsclient zeigt eine Benachrichtigung an, die besagt, dass die Datei nicht synchronisiert werden kann.

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