Erstellen von barrierefreieren PowerPoint-Präsentationen

Entwerfen von Folien für Personen mit Legasthenie

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Durch die Elemente, die Präsentationen für Personen mit Legasthenie übersichtlicher und einfacher verständlich machen, werden sie auch allgemein besser. Diese Tipps helfen Ihnen bei beiden Aufgaben.

Schriftarten

  • Verwenden Sie einfache, serifenlose Schriftarten mit ausreichendem Abstand zwischen den Buchstaben. Verwenden Sie einen Schriftgrad von mindestens 18 Punkt. Gut geeignete serifenlose Schriftarten sind beispielsweise:

    • Calibri

    • Franklin Gothic Book

    • Lucida Sans

    • Segoe UI

  • Vermeiden Sie schmale Zeichenabstände, Schriftarten mit ungleichen Strichstärken, ausgefallene Schriftarten sowie kursive oder unterstrichene Schriftarten.

Text

  • Damit Ihr Text einfach lesbar bleibt, begrenzen Sie die Zeilenanzahl auf jeder Folie, und lassen Sie viel Platz über und unter jeder Zeile frei. Wenden Sie die Regel "6 mal 7" an: 6 Wörter pro Zeile und 7 Zeilen pro Folie.

Sprechernotizen

  • Verwenden Sie Sprechernotizen, um detailliertere Informationen zu liefern. Sprechernotizen werden standardmäßig in einer lesbaren serifenlosen Schriftart formatiert. Verteilen Sie Ihre Folien nach Beendigung Ihrer Präsentation, damit Ihr Publikum später auf die Folien und Notizen zurückgreifen und sich so an die Live-Vorführung erinnern kann.

Layout und Design

Hintergrund

  • Leuchtend weiße Folienhintergründe können das Lesen von Text erschweren. Wählen Sie deshalb einen beigen oder cremefarbenen Hintergrund. Text sollte dunkel sein und große Abstände zwischen den Buchstaben aufweisen. Ein dunkler Hintergrund und weißer Text funktionieren ebenfalls.

Bilder

  • Bilder sind eine hervorragende Möglichkeit, um Textblöcke aufzuteilen und Ihre Folie so einfacher überprüfen zu können. Fügen Sie jedem Bild in Ihrer Präsentation Alternativtext hinzu.

Layout

  • Ein farbiges, kontrastreiches Grafiklayout in Kombination mit Bildern und Text schafft ein strukturiertes Design. Strukturierte Layouts sind für Personen mit Legasthenie einfacher zu verstehen.

    Screenshot von Benutzerszenarien für Barrierefreiheit: Visuell, Mobilität, Sprache, Kognitiv, Hören

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Personen mit Legasthenie haben eine sprachbasierte neuronale Differenzwahrnehmung.

Das kann das Lesen für sie erschweren, weil die Aufgabe, einen Sprachlaut mit einem Buchstaben oder Symbol zu verbinden, in ihren Gehirnen anders verarbeitet wird.

Millionen von Menschen weisen eine Form von sprachbasierter neuronaler Differenzwahrnehmung wie Legasthenie auf.

Durch die Elemente, die Präsentationen für Personen mit Legasthenie übersichtlicher und einfacher verständlich machen, werden sie auch allgemein besser.

Und das lässt sich einfacher erreichen, als Sie denken.

Zuerst und am wichtigsten: Verwenden Sie in Ihren Präsentationen einfache, lesbare Schriftarten.

Serifenlose Schriftarten – mit einem großzügigen Abstand zwischen den Buchstaben – sind am besten geeignet. Vermeiden Sie Schriftarten mit ungleicher Strichstärke oder schmalen Zeichenabständen.

Zierschriftarten mit Serifen und schmale Schriftarten können zu visueller Irritation und dazu führen, dass Buchstaben für Personen mit Legasthenie ineinander zu schwimmen scheinen.

Verzichten Sie ganz allgemein auf ausgefallene Schriftarten; sie können für jeden schwer lesbar sein. Verwenden Sie nicht "Kursiv" oder "Unterstrichen", und wählen Sie einen Schriftgrad von mindestens 18 Punkt. Wenn die Vorführung in einem großen Raum stattfindet, verwenden Sie größere Schriftarten!

Damit Ihr Text kurz, übersichtlich und einfach bleibt, begrenzen Sie die Zeilenanzahl auf jeder Folie, und lassen Sie viel Platz über und unter jeder Zeile frei.

Einige Personen wenden die Regel "6 mal 7" an: 6 Wörter pro Zeile und 7 Zeilen pro Folie

Verwenden Sie Sprechernotizen, um detailliertere Informationen zu liefern. Verteilen Sie Ihre Folien nach Beendigung Ihrer Präsentation, damit Ihr Publikum später auf die Notizen zurückgreifen und sich so an das von Ihnen Gesagte erinnern kann.

Sprechernotizen werden standardmäßig in einer lesbaren serifenlosen Schriftart formatiert.

Leuchtend weiße Hintergründe auf einer PowerPoint-Folie erzeugen Lichtreflexe, wodurch Ihr Text verschwimmen kann. Wählen Sie stattdessen einen beigen oder cremefarbenen Hintergrund. Der Text selbst sollte dunkel sein und viel Platz um die Buchstaben herum aufweisen.

Alternativ funktioniert auch ein dunkler Hintergrund mit weißem Text.

Verwenden Sie auf Ihren Folien sooft wie möglich Bilder. Denken Sie daran: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.", und Bilder sind eine tolle Möglichkeit zum Aufteilen von Textblöcken, um Ihre Folien einfacher überprüfen zu können.

Vergessen Sie nicht, jedem Bild auch Alternativtext hinzuzufügen. Viele Personen mit Legasthenie verwenden ein Text-in-Sprache-Tool oder eine Sprachausgabe.

Ein farbiges, kontrastreiches Grafiklayout in Kombination mit Bildern und Text kann ein strukturiertes Design schaffen, das für Personen mit Legasthenie einfacher zu verstehen ist.

In diesem Beispiel habe ich jedem Unterthema einen bestimmten Farbblock zugewiesen und Fotos hinzugefügt, um jedes Design zu verstärken.

Durch eine visuelle Strukturierung wie diese sind Informationen einfacher als in einer Tabelle zu lesen. Deren dünne Linien können nämlich zu einer Wahrnehmungsstörung führen.

Und schließlich: Wenn Sie Ihre Präsentation über Skype teilen, verwenden Sie zum Hochladen und Vorführen Ihrer Foliengruppe ebenfalls Skype, statt sie von Ihrem Desktop aus zu teilen.

Auf diese Weise können die Teilnehmer Ihre Präsentation herunterladen und die Folien bei Bedarf im eigenen Tempo erneut anzeigen, während Sie Ihre Präsentation fortsetzen.

Folien, die bei Personen mit sprachbasierten neuronalen Differenzwahrnehmungen gut funktionieren, sind gut gestaltet und übersichtlich geschrieben. Und dadurch wird Ihre Präsentation insgesamt übersichtlich, attraktiv und für jeden ansprechender.

Weitere Informationen zur Barrierefreiheit finden Sie unter aka.ms/OfficeAccessibility.

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