Verwalten von Business Connectivity Services-Anwendungen

In SharePoint Online können Sie BCS-Verbindungen (Business Connectivity Services) mit Datenquellen wie SQL Azure-Datenbanken oder WCF-Webdiensten (Windows Communication Foundation) herstellen, die sich außerhalb der SharePoint-Website befinden. Sobald Sie diese Verbindungen hergestellt haben, können Sie BCS-Informationen auf der SharePoint Admin Center-Website verwalten oder bearbeiten. Sie können sich direkt bei der SharePoint Admin Center-Website anmelden oder sich zuerst beim Office 365 Admin Center anmelden und dann zum SharePoint Admin Center wechseln.

SharePoint Online verwendet BCS zusammen mit Secure Store Services, um auf Daten wie BDC-Modelle zuzugreifen und diese aus externen Datensystemen abzurufen. Weitere Informationen über BCS finden Sie unter SharePoint Online-Planungshandbuch für Office 365.

Inhalt dieses Artikels

Verwalten von BCS-Berechtigungen

Objektberechtigungen

Berechtigungen für den Metadatenspeicher

Importieren oder Exportieren eines BDC-Modells (Business Data Connectivity)

Importieren eines BDC-Modells

Exportieren eines BDC-Modells

Hinzufügen von Aktionen zu externen Inhaltstypen

Anzeigen von externen Daten und der Einstellungen für externe Daten

Ansicht "Externe Inhaltstypen"

Ansicht "Externe Systeme"

Anzeigen von Eigenschafteneinstellungen

Konfigurieren von Eigenschafteneinstellungen

Ansicht "BDC-Modell"

Verwalten von BCS-Berechtigungen

Hinweis : Informationen zum Einrichten von BCS finden Sie im MSDN SharePoint Online Developer Center.

Nach Abschluss der Einrichtung wird der Zugriff auf die von der Verbindung bereitgestellten Daten durch Benutzerberechtigungen kontrolliert. BCS verfügt über zwei Arten von Berechtigungen:

  • Objektberechtigungen

  • Berechtigungen für den Metadatenspeicher

Ein Screenshot des Menübands 'Bearbeiten' in den Business Connectivity-Einstellungen mit der Schaltfläche 'Importieren' für BDC-Modelle und Berechtigungseinstellungen.

Objektberechtigungen

Objektberechtigungen gelten nur für ein bestimmtes externes System, BDC-Modell oder einen externen Inhaltstyp (ECT). Jeder ECT ist ein sicherungsfähiges Objekt. Wenn Sie beispielsweise einen ECT namens "WCFBookSales" besitzen, gelten Objektberechtigungen nur für das Objekt "WCFBookSales", aber für keinen anderen ECT, der eventuell definiert ist.

Gehen Sie wie folgt vor, um Objektberechtigungen für ein Objekt festzulegen.

  1. Melden Sie sich bei Office 365 mit Ihrem SharePoint Online-Administratorkonto an.

  2. Wechseln Sie zum SharePoint Admin Center.

  3. Wählen Sie BCS.

  4. Wählen Sie im Abschnitt Geschäftsdatenkatalog den Eintrag BDC-Modelle und externe Inhaltstypen verwalten.

  5. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben dem Namen des ECT oder externen Systems, das Sie verwalten möchten.

  6. Wählen Sie im Menüband die Option Objektberechtigungen festlegen aus.
    Ein Screenshot des Dialogfelds 'Objektberechtigungen festlegen' für Business Connectivity Services in SharePoint Online.

  7. Geben Sie den Namen eines Benutzerkontos oder einer Gruppe in das Textfeld ein, und wählen Sie dann Hinzufügen aus. Sie können auch Durchsuchen auswählen, um den gewünschten Namen zu suchen.

  8. Wählen Sie den Namen des Kontos oder der Gruppe aus, für das bzw. die der Zugriff auf den ECT oder das externe System festgelegt werden soll. Sie können Berechtigungen immer nur für ein Konto gleichzeitig festlegen. Wenn Sie über mehrere Konten oder Gruppen verfügen, müssen Sie für jedes Konto gesondert Zugriffsebenen festlegen, indem Sie die Konten einzeln auswählen.
    In der folgenden Tabelle werden die Berechtigungen mit den dazugehörigen Zugriffsebenen beschrieben.

Berechtigung

Anmerkungen

Bearbeiten

Diese Berechtigung ermöglicht dem Benutzer oder der Gruppe, externe Systeme und BDC-Modelle zu erstellen sowie BDC-Modelle zu importieren und zu exportieren. Diese Einstellung sollte für Benutzer mit der höchsten Berechtigungsstufe vorbehalten werden.

Ausführen

Diese Berechtigung ermöglicht dem Benutzer oder der Gruppe, Vorgänge für ECTs auszuführen (Erstellen, Lesen, Aktualisieren, Löschen oder Abfragen).

Auswählbar in Clients

Diese Berechtigung ermöglicht dem Benutzer oder der Gruppe, externe Listen für beliebige ECTs zu erstellen und die ECTs im Auswahltool für externe Elemente anzuzeigen.

Berechtigungen festlegen

Diese Berechtigung ermöglicht dem Benutzer, der Gruppe oder dem Anforderer, Berechtigungen für den Metadatenspeicher festzulegen.

Diese Berechtigung muss für jede BCS-Verbindung mindestens einem Benutzer oder einer Gruppe gewährt werden, um die Berechtigungsverwaltung zu ermöglichen. Mit dieser Berechtigung kann ein Benutzer die Berechtigung Bearbeiten für den Metadatenspeicher gewähren. Diese Einstellung sollte für Benutzer mit der höchsten Berechtigungsstufe vorbehalten werden.

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Berechtigungen für den Metadatenspeicher

Berechtigungen für den Metadatenspeicher gelten global für den gesamten BDC-Speicher. Das heißt, sie gelten für alle BDC-Modelle, externen Systeme, ECTs, Methode und Methodeninstanzen, die für das externe Datensystem definiert sind. Sie können Berechtigungen für den Metadatenspeicher festlegen, um anzugeben, welche Personen Elemente bearbeiten und Berechtigungen für den Speicher festlegen können.

Berechtigungen für den Metadatenspeicher gelten für zahlreiche Objekte wie BDC-Modelle, ECTs und externe Systeme. Da Objektberechtigungen durch die Berechtigungen für den Metadatenspeicher ersetzt werden können, müssen diese sorgfältig verwaltet werden. Werden sie mit der entsprechenden Voraussicht zugewiesen, können Berechtigungen für den Metadatenspeicher schnell und umfassend gewährt werden.

Eine Grafik des Dialogfelds 'Berechtigungen für den Metadatenspeicher festlegen' in BCS von SPO.

Gehen Sie wie folgt vor, um Berechtigungen für den Metadatenspeicher zu festzulegen.

  1. Melden Sie sich bei Office 365 mit Ihrem SharePoint Online-Administratorkonto an.

  2. Wechseln Sie zum SharePoint Admin Center.

  3. Wählen Sie BCS.

  4. Wählen Sie im Abschnitt Geschäftsdatenkatalog den Eintrag BDC-Modelle und externe Inhaltstypen verwalten.

  5. Wählen Sie im Menüband die Option Berechtigungen für den Metadatenspeicher festlegen aus.

  6. Geben Sie ein Benutzerkonto oder eine Gruppe in das Textfeld ein, und wählen Sie dann Hinzufügen aus. Sie können auch Durchsuchen auswählen, um das gewünschte Konto zu suchen.

  7. Das Konto oder die Gruppe wird im zweiten Textfeld angezeigt. Wenn Sie über mehrere Konten oder Gruppen verfügen, müssen Sie diese einzeln auswählen, um die Zugriffsebene festlegen zu können.

    Berechtigung

    Anmerkungen

    Bearbeiten

    Diese Berechtigung ermöglicht dem Benutzer oder der Gruppe, externe Systeme und BDC-Modelle zu erstellen sowie BDC-Modelle zu importieren und zu exportieren. Diese Einstellung sollte für Benutzer mit der höchsten Berechtigungsstufe vorbehalten werden.

    Ausführen

    Diese Berechtigung ermöglicht dem Benutzer oder der Gruppe, Vorgänge für ECTs auszuführen (Erstellen, Lesen, Aktualisieren, Löschen oder Abfragen).

    Auswählbar in Clients

    Diese Berechtigung ermöglicht dem Benutzer oder der Gruppe, externe Listen für beliebige ECTs zu erstellen und die ECTs im Auswahltool für externe Elemente anzuzeigen.

    Berechtigungen festlegen

    Diese Berechtigung ermöglicht dem Benutzer, der Gruppe oder dem Anforderer, Berechtigungen für den Metadatenspeicher festzulegen.

    Diese Berechtigung muss für jede BCS-Verbindung mindestens einem Benutzer oder einer Gruppe gewährt werden, um die Berechtigungsverwaltung zu ermöglichen.

    Mit dieser Berechtigung kann ein Benutzer die Berechtigung "Bearbeiten" für den Metadatenspeicher gewähren. Diese Einstellung sollte für Benutzer mit der höchsten Berechtigungsstufe vorbehalten werden.

  8. Wenn Berechtigungen an alle Elemente im Metadatenspeicher weitergegeben werden sollen, wählen Sie Berechtigungen an alle BDC-Modelle, externen Systeme und externen Inhaltstypen im BDC-Metadatenspeicher weitergeben aus. Wenn Sie diese Option auswählen, werden alle vorhandenen Berechtigungen (einschließlich Objektberechtigungen) ersetzt, die Sie eventuell an anderen Stellen in der ausgewählten BCS-Anwendung festgelegt haben.

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Importieren oder Exportieren eines BDC-Modells (Business Data Connectivity)

In der Ansicht "BDC-Modell" kann der Benutzer das zugrunde liegende Rahmengerüst für die Geschäftsdatenverbindung importieren und exportieren. Dies ist sehr hilfreich, falls Sie die Verbindung in einer neuen Umgebung neu erstellen müssen. Eine BDC-Modelldatei kann importiert werden, um eine ECT-Verbindung mit einem externen System zu erstellen

Sie können zwei Typen von Modelldateien importieren bzw. exportieren:

Modell    Exportiert die XML-Metadaten eines ausgewählten Systems.

Ressource    Exportiert die lokalisierten Namen, Eigenschaften und Berechtigungen eines ausgewählten Systems.

Hinweis : Sie können ein BDC-Modell mithilfe von XML-Code erstellen. Wenn Sie dies tun, ist es wichtig zu wissen, dass Sie die Authentifizierungsmodi RevertToSelf und PassThrough mit SharePoint Online nicht verwenden können. Obwohl es zwar möglich sein kann, ein BDC-Modell zu importieren, das in XML geschrieben wurde, wird die Verbindung nicht funktionieren.

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Importieren eines BDC-Modells

Wenn Sie ein BDC-Modell importieren, importieren Sie auch seine spezifischen Berechtigungen. Es ist daher eine gute Idee, sich vor dem Import eines BDC-Modells klarzumachen, wie importierte Berechtigungen mit vorhandenen Berechtigungen interagieren.

Importierte Berechtigungen für ein BDC-Modell werden dem Speicher der vorhandenen Berechtigungen im BDC-Dienst hinzugefügt. Wenn für ein Objekt bereits ein Eintrag in der Zugriffssteuerungsliste vorhanden ist, wird dieser vorhandene Wert mit den Berechtigungsinformationen aus der importierten Datei überschrieben.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein BDC-Modell zu importieren:

  1. Melden Sie sich bei Office 365 mit Ihrem SharePoint Online-Administratorkonto an.

  2. Wechseln Sie zum SharePoint Admin Center.

  3. Wählen Sie BCS.

  4. Wählen Sie im Abschnitt "Business Connectivity Services" Geschäftsdatenkatalog den Eintrag BDC-Modelle und externe Inhaltstypen verwalten.

  5. Wählen Sie im Menüband die Option Importieren aus.

  6. Geben Sie im Abschnitt BDC-Modell den Namen der BDC-Modelldatei ein. Keins der folgenden Sonderzeichen darf im Modellnamen verwendet werden: ~ " # % & * : < > ? \ { | } oder das Zeichen 0x7f. Sie können auch Durchsuchen auswählen, um die BDCM-Datei für ein BDC-Modell zu suchen.

    Screenshot der Ansicht 'BCS-Modell'.

  7. Wählen Sie im Abschnitt Dateityp entweder Modell oder Ressource als zu importierenden Dateityp aus.

  8. Wählen Sie im Abschnitt Erweiterte Einstellungen mindestens eine der folgenden Ressourcen für den Import aus:

  9. Lokalisierte Namen, um lokalisierte Namen für die ECTs in einem bestimmten Gebietsschema zu importieren. Importierte lokalisierte Namen werden von Business Data Connectivity mit den vorhandenen lokalisierten Namen zusammengeführt.

  10. Eigenschaften, um Eigenschaften für ECTs zu importieren. Importierte Eigenschaften werden von Business Data Connectivity mit vorhandenen Eigenschaftenbeschreibungen zusammengeführt.

  11. Berechtigungen, um Berechtigungen für ECTs und andere sicherungsfähige Objekte im Modell zu importieren.

  12. (Optional) Zum Speichern der Ressourceneinstellungen in einer Datei für die spätere Verwendung geben Sie einen Namen für die Ressourcendatei in das Textfeld Benutzerdefinierte Umgebungseinstellungen verwenden ein.

  13. Wählen Sie Importieren aus.

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Exportieren eines BDC-Modells

Sie können ein BDC-Modell exportieren und anschließend seinen Inhalt lesen, um Unterschiede zwischen Verbindungen zu ermitteln. Dies kann auch bei der Problembehandlung hilfreich sein. Sie können ein exportiertes BDC-Modell auch zu Testzwecken oder zur Wiederverwendung in eine andere Umgebung importieren.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein BDC-Modell oder eine Ressourcendatei zu exportieren:

  1. Melden Sie sich bei Office 365 mit Ihrem SharePoint Online-Administratorkonto an.

  2. Wechseln Sie zum SharePoint Admin Center.

  3. Wählen Sie BCS.

  4. Wählen Sie BDC-Modelle und externe Inhaltstypen verwalten.

  5. Klicken Sie auf die Dropdownliste, und wählen Sie in der Gruppe Ansicht die Option BDC-Modell aus.

  6. Wählen Sie den Namen des BDC-Modells aus, das exportiert werden soll, und wählen Sie dann im Menüband die Option Exportieren aus.

  7. Wählen Sie auf der Seite Business Data Connectivity-Modelle das Modell oder die Ressourcendatei aus, das oder die exportiert werden soll.

  8. Wählen Sie auf der Seite "Exportieren" im Abschnitt Dateityp die Option Modell oder Ressource aus, um den Typ der zu exportierenden Datei anzugeben.

  9. Wählen Sie im Abschnitt Erweiterte Einstellungen mindestens eine der folgenden Optionen aus, um den Datenexport noch genauer einzustellen.

    • Wählen Sie Lokalisierte Namen aus, um lokalisierte Namen für die ECTs in einem bestimmten Gebietsschema zu exportieren.

    • Wählen Sie Eigenschaften aus, um Eigenschaften für ECTs zu exportieren.

    • Wählen Sie Berechtigungen aus, um Berechtigungen für ECTs zu exportieren.

    • Wählen Sie Proxys aus, um einen implementierungsspezifischen Proxy zu exportieren, der für die Verbindung zum externen System verwendet wird.

  10. Wenn Sie eine Datei mit Ressourceneinstellungen zur späteren Verwendung gespeichert haben, geben Sie den Namen der zu exportierenden Datei in das Feld Benutzerdefinierte Umgebungseinstellungen verwenden ein.

  11. Wählen Sie Exportieren aus, um ein Dialogfeld zu starten, in dem Sie eine BDCM-Datei auf der lokalen Festplatte speichern können. Sie können die BDCM-Datei in einem Text-Editor öffnen.

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Hinzufügen von Aktionen zu externen Inhaltstypen

Durch das Hinzufügen von Aktionen zu ECTs ordnen Administratoren einem ECT einen URL (Uniform Resource Locator) zu. Hierdurch wird automatisch ein angegebenes Programm gestartet oder eine angegebene Webseite geöffnet.

In Aktionen können Parameter angegeben werden, die auf einem oder mehreren Feldern des ECTs basieren. So können Sie beispielsweise eine Aktion für einen ECT erstellen, mit der die URL einer Suchseite angegeben wird. Beim Parameter für diese Aktion kann es sich um die ID eines Elements in der externen Datenquelle handeln. Damit ist es möglich, eine benutzerdefinierte Aktion für den ECT zu erstellen, mit der die Suche nach diesem Element automatisiert wird.

Hinweis :  Wenn Sie einem ECT eine neue Aktion hinzufügen, wird diese Aktion nicht den vorhandenen externen Listen für diesen ECT hinzugefügt. Diese Aktion ist nur in neuen externen Listen für den ECT verfügbar.

Gehen Sie wie folgt vor, um einem ECT eine Aktion hinzuzufügen.

  1. Melden Sie sich bei Office 365 mit Ihrem SharePoint Online-Administratorkonto an.

  2. Wechseln Sie zum SharePoint Admin Center.

  3. Wählen Sie BCS.

  4. Wählen Sie BDC-Modelle und externe Inhaltstypen verwalten.

  5. Zeigen Sie auf den Namen des ECT, dem eine Aktion hinzugefügt werden soll, und klicken Sie dann auf den angezeigten Pfeil. Wählen Sie im Menü Aktion hinzufügen aus, um die Seite Aktion hinzufügen zu öffnen.

  6. Geben Sie der Aktion im Feld Name einen aussagekräftigen Namen.

  7. Geben Sie in das Feld URL die URL ein, die von der Aktion geöffnet werden soll.

    Hinweis :  Unter dem Steuerelement finden Sie eine Beispiel-URL. Das Beispiel zeigt, wie mindestens ein oder mehrere Parameterplatzhalter wie {0} oder {1} hinzugefügt werden (http://www.adventure-works.com/sample.aspx?p0={0}&p1={1}).

  8. Wenn Sie möchten, dass Webparts auf der Website diese neue Aktion verwenden können sollen, wählen Sie eine der folgenden Optionen aus:

Befehl

Aktion

Ja

Startet die Aktion in einem neuen Browserfenster (wodurch der Seiteninhalt erhalten bleibt).

Nein

Startet die Aktion im selben Browserfenster.

  1. Geben Sie im Feld URL-Parameter die von der URL geforderten Parameter ein. Diese sind auf der Benutzeroberfläche beginnend mit 0 nummeriert.

  2. Geben Sie an, ob Sie ein Symbol verwenden möchten. Dieses Feld ermöglicht Ihnen zudem die Verwendung von Standardsymbolen.

  3. Wenn die Aktion die Standardaktion sein soll, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Standardaktion.

    Wichtig :  Parameter können Informationen wie Namen und Sozialversicherungsnummern enthalten, über die Sie persönlich identifiziert werden können. Achten Sie beim Erstellen von Aktionen daher darauf, dass Sie keine Felder verwenden, mit denen solche persönlich identifizierenden Informationen angezeigt werden.

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Anzeigen von externen Daten und der Einstellungen für externe Daten

Im Abschnitt Ansicht des Menübands können Sie verschiedene Ansichten von BCS-Verbindungen auswählen. In den drei Ansichten werden Informationen zur BCS-Verbindung auf unterschiedliche Weise angezeigt, und Sie erhalten Zugriff auf verschiedene Aktionen. Es ist wichtig, sich mit diesen Ansichten vertraut zu machen, da manche Aufgaben nur in bestimmten Ansichten verfügbar sind.

Die drei Ansichtsoptionen sind "BDC-Modelle", "Externe Systeme" und "Externe Inhaltstypen", wie in der folgenden Illustration dargestellt.

Screenshot der Ansichtsauswahl für BCS-Datenkatalogansichten.

Weitere Informationen darüber, wie Sie mithilfe dieser Ansichten BCS verwalten können, finden Sie in den folgenden Abschnitten.

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Ansicht "Externe Inhaltstypen"

Standardmäßig verwendet die BCS-Verbindung die Ansicht Externe Inhaltstypen. In dieser Ansicht werden Dienstanwendungsinformationen angezeigt. Folgende Informationen werden aufgelistet:

  • Name des ECT

  • Anzeigename des ECT

  • Namespace des ECT

  • Namespaceversion

  • Name des externen Systems

Ein Screenshot des Menübands in der BCS-Standardansicht 'Externe Inhaltstypen'.

Für die meisten Prozesse in BCS ist diese Ansicht ausreichend. Wenn aber viele ECTs vorhanden sind, kann sich die Navigation in dieser Ansicht schwierig gestalten.

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Ansicht "Externe Systeme"

In der Ansicht Externe Systeme wird eine BCS-Verbindung unter dem Aspekt ihres Ursprungssystems angezeigt. Diese Ansicht ist nützlich, wenn Sie nach dem Erstellen des BCS die BCS-Verbindungsinformationen abrufen möchten. In dieser Ansicht werden die Eigenschafteneinstellungen für ein benanntes externes System angezeigt. Zusätzlich können Sie einige dieser Eigenschafteneinstellungen konfigurieren.

Ein Screenshot des Menübands bei aktiver Ansicht 'Externe Systeme' in BCS von SPO.

Anzeigen von Eigenschafteneinstellungen

Der Name des externen Systems wird auf dieser Seite als aktiver Link (eine URL, zu der navigiert werden kann) angezeigt. Sie können auf die URL klicken, um ein Fenster anzuzeigen, in dem die ursprünglichen Eigenschafteneinstellungen für diesen Speicher angezeigt werden. Zusätzlich werden, wenn Sie mit SQL Azure verbunden sind, in dieser Ansicht der Name des Datenbankservers und die Datenbank angezeigt.

Je nach Typ der BCS-Verbindung können die Eigenschafteneinstellungen eine beliebige Kombination der folgenden Elemente umfassen:

  • Zugriffsanbieter (wie ein WCF-Webdienst)

  • Authentifizierungsmodus (wie die Identität des Benutzers)

  • Datenbankserver

  • Identitätswechselebene (wie "Keine", "Anonym", "Identifikation", "Identitätswechsel", "Delegierung")

  • Ursprünglicher Datenbankname

  • Integrierte Sicherheit (wie SSPI)

  • Implementierung für einmaliges Anmelden

  • Zielanwendungs-ID für einmaliges Anmelden (wie die in Secure Store eingegebene ID)

  • Dienstendpunktadresse (wie die URL, die auf SomeWCFService.svc verweist)

  • Verbindungspooling (aktiv/inaktiv)

  • Sekundäre Zielanwendungs-ID für einmaliges Anmelden

  • Implementierung für einmaliges Anmelden

Konfigurieren von Eigenschafteneinstellungen

Wenn Sie auf den Namen eines externen Systems verweisen, können Sie ein Kontextmenü öffnen, das einen Befehl Einstellungen enthält. Dies ist nützlich für SharePoint Online-Verbindungen, die WCF-Webdienste (Windows Communication Foundation) verwenden. Durch die Auswahl der Option Einstellungen in dem Menü können Sie jede der folgenden Einstellungen konfigurieren:

  • Metadatenaustausch-URL

  • Metadatenaustausch-Erkennungsmodus

  • WSDL-Authentifizierungsmodus (Web Services Description Language)

  • Zielanwendungs-ID für einmaliges Anmelden (WSDL)

  • Implementierung für einmaliges Anmelden

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Ansicht "BDC-Modell"

Die Ansicht BDC-Modell bietet Menübandbefehle, die es Ihnen ermöglichen, BDC-Modell zu importieren und zu exportieren. Zusätzlich kann die Ansicht "BDC-Modell" die Navigation in einer sehr umfangreichen Sammlung von ECTs erleichtern. Da in der Ansicht "BDC-Modell" für jede einzelne Verbindung Links angezeigt werden, statt für jede Verbindung alle ECTs, kann dies zu einer besser verwaltbaren Liste führen.

Eine Grafik des Menübands der Ansicht 'BDC-Modell' in BCS von SPO.

Wenn Sie alle ECTs für ein BDC-Modell anzeigen möchten, wählen Sie einfach den Namen des Modells aus. Wenn Sie dann den Namen eines ECT auswählen, wird eine Tabelle geöffnet, in der die für den ECT definierten Felder angezeigt werden. Diese Tabelle ähnelt der im Folgenden dargestellten.

Name

Typ

Standardmäßig anzeigen

Bestell-Nr.

System.String

Nein

Mitarbeiter-ID

System.String

Nein

Fracht

System.Nullable '1[[System.Decimal, ....

Nein

Diese Anzeige spiegelt annähernd das Layout der Datenquelle wider, die über einen ECT eingebunden wurde, und ermöglicht so eine bessere Einsicht in die Struktur der zugrunde liegenden Daten.

Darüber hinaus werden am Fuß dieser Seite auch alle Zuordnungen, Aktionen und Filter für diesen ECT angezeigt.

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