Vermittlungsserver: Allgemein

Auf dieser Registerkarte können Sie die Einstellungen für den Vermittlungsserver konfigurieren.

Hinweis : Alle Änderungen an den Einstellungen Wählen Sie die Überwachungs-IP-Adresse aus und Überwachungs-IP-Adresse des Gateways sowie den Porteinstellungen auf dieser Registerkarte werden erst nach dem Neustart des Office Communications Server Mediation-Serverdiensts angewendet. Änderungen an den Einstellungen A/V-Edgeserver und Standardstandortprofil auf dieser Registerkarte werden erst nach der Fertigstellung der Active Directory-Replikation übernommen.

FQDN

Stellen Sie sicher, dass der hier aufgeführte vollqualifizierte Domänenname (Fully Qualified Domain Name, FQDN) der FQDN dieses Vermittlungsservers ist und in die im Feld Wählen Sie die Überwachungs-IP-Adresse aus konfigurierte Überwachungs-IP-Adresse von Office Communications Server aufgelöst wird.

Wählen Sie die Überwachungs-IP-Adresse aus

Um die IP-Adresse des internen Edgeservers für den Vermittlungsserver anzugeben, auf dem der Vermittlungsserver Anrufdatenverkehr vom Office Communications Server-Computer überwacht, wählen Sie eine IP-Adresse aus der Liste aus. Normalerweise ist dies die erste Adresse.

Überwachungs-IP-Adresse des Gateways

Um die IP-Adresse des externen Edgeservers für den Vermittlungsserver anzugeben, auf dem der Vermittlungsserver Anrufdatenverkehr vom Mediengateway überwacht, wählen Sie eine IP-Adresse aus der Liste aus.

Port

Um eine andere Portnummer anzugeben, die der Vermittlungsserver für die Überwachung des Anrufdatenverkehrs vom Mediengateway verwenden soll, geben Sie die Portnummer ein. Der Standardport ist 5060.

A/V-Edgeserver

Um den A/V-Edgeserver anzugeben, auf dem der Audio-Video-Authentifizierungsdienst dieses Vermittlungsservers gehostet wird, wählen Sie den FQDN und Port aus der Liste aus.

Standardstandortprofil

Das Standardstandortprofil für den Vermittlungsserver wählen Sie aus der Liste der Standortprofile aus. Die Liste enthält alle für die Organisation definierten Standortprofile.

Ansicht

Wenn Sie die spezifischen Normalisierungsregeln eines Standortprofils anzeigen möchten, wählen Sie das Profil in der Liste aus, und klicken Sie dann auf Ansicht.

Medienportbereich

Geben Sie den Bereich der Ports an, die vom Vermittlungsserver für RTP-Streams (Real-time Transport Protocol) verwendet werden sollen. Der Bereich muss mindestens 100 Ports umfassen. Der Standardbereich von 60000 bis 64000 sollte nur geändert werden, wenn er nicht den in Ihrer Organisation geltenden Richtlinien für die Portzuordnung entspricht.

Weitere Informationen online

Erweitern bzw. reduzieren

Die Einstellungen auf der Registerkarte Allgemein müssen konfiguriert werden, damit der Vermittlungsserver im Dropdown-Listenfeld des Dialogfelds Route hinzufügen der Registerkarte Routen verfügbar ist.

Die Einstellung, die Sie unter Wählen Sie die Überwachungs-IP-Adresse aus auswählen, muss mit der Adresse übereinstimmen, die von einer DNS-Abfrage (Domain Name System) des FQDNs des Vermittlungsservers rückgemeldet wird. Wenn die beiden Adressen nicht übereinstimmen, kann für die IP-Adresse, die im DNS für den FQDN aufgelistet ist, keine Verbindung hergestellt werden. Der Anrufdatenverkehr wird in diesem Fall nicht an eine Schnittstelle weitergeleitet, die den Datenverkehr von Office Communications Server überwacht.

Für die Einstellung Überwachungs-IP-Adresse des Gateways sollte der externe Edge eines Vermittlungsservers als interner Proxy für den nächsten Hop für das Mediengateway konfiguriert werden. Der Standardport ist 5060. Er muss durch eine eindeutige Kombination aus IP-Adresse und Portnummer identifiziert werden. Aus Sicherheitsgründen darf die IP-Adresse nicht dieselbe sein wie die des internen Edge. Unter Überwachungs-IP-Adresse des Gateways befindet sich die Adresse auf dem Vermittlungsserver, an der der Datenverkehr von einem Basismediengateway oder einem hybriden Basismediengateway überwacht wird. Diese Adresse entspricht dem Netzwerkadapter, der als externer Edge für den Vermittlungsserver fungiert.

Für die Einstellung Medienportbereich liegt der konfigurierbare Bereich zwischen 49152 und 65535. Aus den folgenden Gründen wird jedoch empfohlen, den Standardportbereich zwischen 60000 und 64000 zu verwenden:

  • Datenverkehr mit hoher Bandbreite, wie z. B. die Übertragung von Sprach- und Videodaten, belastet schlecht bereitgestellte Netzwerke meist erheblich.

  • Die Begrenzung des Mediendatenverkehrs auf einen bekannten Portbereich erleichtert in solchen Fällen die Problembehandlung bezüglich der Bandbreite.

Mit dem standardmäßigen Medienportbereich kann der Server bis zu 1.000 gleichzeitige Telefongespräche verarbeiten. Eine Änderung des Bereichs sollte nur aus gutem Grund und nur von einem Administrator durchgeführt werden, der umfangreiche Kenntnisse der Anforderungen und Szenarien für Medienports besitzt.

Ausführliche Informationen zum Verwalten von Servern finden Sie im Abschnitt "Bereitstellung" oder Abschnitt "Vorgänge" der technischen Bibliothek von Office Communications Server.

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