Senden einer E-Mail in einem Workflow

Sie können verschiedene Gründe dafür haben, dass ein Workflow eine E-Mail-Nachricht senden soll. So möchten Sie z. B. immer dann von dem Workflow eine Benachrichtigung erhalten, wenn er ausgeführt wird.

Neues Element, das den Workflow zum Senden einer E-Mail-Nachricht auslöst

1. Der Liste oder der Bibliothek wird ein neues Element hinzugefügt, und der Workflow wird gestartet.

2. Der Workflow sendet Ihnen eine E-Mail-Nachricht, um Sie darüber zu informieren, dass er gestartet wurde.

In diesem Artikel wird beschrieben, wie Sie einen Workflow einrichten, damit er eine E-Mail-Nachricht sendet. Zudem wird erläutert, wie Sie mithilfe von Workflow-Nachschlagevorgängen der E-Mail eine Adresse hinzufügen und in den Nachrichtentext dynamischen Inhalt einschließen, z. B. Hyperlinks einfügen oder erstellen. Zum Schluss erfahren Sie, wie Sie den Inhalt der Nachricht formatieren können, und es werden weitere Informationen zum Arbeiten mit durch einen Workflow generierten E-Mail-Nachrichten bereitgestellt.

Was möchten Sie tun?

Senden einer einfachen E-Mail-Nachricht in einem Workflow

Dynamisches Auswählen von Benutzern oder Gruppen für den Empfang der Nachricht

Einschließen von Informationen zum aktuellen Element

Einschließen eines statischen Hyperlinks

Einschließen eines Hyperlinks zum aktuellen Element

Einschließen eines Bilds

Formatieren des Nachrichteninhalts

Senden eigener benutzerdefinierter Aufgabenbenachrichtigungen

Identifizieren nicht unterstützter Optionen

Senden einer einfachen E-Mail-Nachricht in einem Workflow

Mithilfe der Aktion E-Mail senden im Workflow-Designer können Sie einen benutzerdefinierten Workflow so einrichten, dass E-Mail-Nachrichten an Sie oder einen anderen angegebenen Benutzer bzw. eine angegebene Gruppe gesendet werden. Für eine E-Mail-Nachricht sind die folgenden Felder verfügbar: An, Cc, Betreff und Textkörper. Diese Felder können statischen Text und Text enthalten, der dynamisch aus Workflow-Nachschlagevorgängen generiert wird.

Mithilfe der Aktion E-Mail senden können Sie viele verschiedene Arten von Nachrichten generieren, u. a. Benachrichtigungen, die ausgelöst werden, wenn der Workflow bestimmte Phasen erreicht oder bestimmte Aktionen ausführt (z. B. das Starten und das Beenden des Workflows), und Erinnerungen an Aufgaben, die am Fälligkeitsdatum nicht abgeschlossen sind.

Hinweis : Auf dem Server müssen zunächst die Einstellungen für ausgehende E-Mails konfiguriert werden, damit der Workflow E-Mail-Nachrichten senden kann. Wenden Sie sich an den Serveradministrator, wenn Sie die aktuellen E-Mail-Einstellungen des Servers nicht kennen. Verknüpfungen zu weiteren Informationen über die Einstellungen für ausgehende E-Mails finden Sie im Abschnitt Siehe auch.

In diesem Beispiel richten Sie den Workflow so ein, dass er Ihnen immer dann eine E-Mail-Benachrichtigung sendet, wenn er durch Hinzufügen eines neuen Elements gestartet wird.

  1. Zeigen Sie im Menü Datei auf Neu, und klicken Sie dann auf Workflow.

  2. Auf der ersten Seite des Workflow-Designers weisen Sie dem Workflow einen Namen zu, geben die Liste oder Bibliothek an, der der Workflow angefügt werden soll, und aktivieren dann die Kontrollkästchen für die gewünschten Startoptionen.

    Erste Seite des Workflow-Designers

  3. Klicken Sie auf Weiter.

  4. Auf der nächsten Seite des Workflow-Designers geben Sie einen Namen für den Workflowschritt ein.

  5. Klicken Sie auf Aktionen, und klicken Sie dann auf E-Mail senden.

    Klicken Sie auf Weitere Aktionen, wenn diese Aktion in der Liste nicht angezeigt wird, um die vollständige Liste anzuzeigen.

  6. Klicken Sie in der Aktion auf diese Nachricht.

    Zweite Seite des Workflow-Designers

  7. Geben Sie im Dialogfeld E-Mail-Nachricht definieren im Feld An Ihre eigene E-Mail-Adresse ein.

    Hinweise : 

    • Klicken Sie am Ende des Felds An auf die Schaltfläche Adressbuch Schaltflächensymbol , um Benutzer aus einer Liste oder einem Adressbuch auszuwählen.

    • Bei der Adresse im Feld An einer Nachricht kann es sich um eine bestimmte statische Adresse (z. B. NORTHWINDTRADERS\junmin oder junmin@northwindtraders.com) oder einen Workflow-Nachschlagevorgang von variablen Informationen handeln. Weitere Informationen zum Verwenden von Workflow-Nachschlagevorgängen für das dynamische Adressieren von E-Mail-Nachrichten, die im Workflow gesendet werden, anstelle von statischen Adressen finden Sie im nächsten Abschnitt Dynamisches Auswählen von Benutzern oder Gruppen für den Empfang der Nachricht.

    • Die Absenderadresse der gerenderten Nachricht ist immer die E-Mail-Adresse des Serveradministrators, sofern die Absenderadresse für die aktuelle Webanwendung oder alle Webanwendungen durch den Serveradministrator nicht geändert wurde. Verknüpfungen zu weiteren Informationen über das Ausführen dieser Änderung finden Sie im Abschnitt Siehe auch.

  8. Geben Sie im Feld Betreff einen Betreff für die Nachricht ein, oder klicken Sie auf Datenbindung anzeigen Schaltflächensymbol , um einen Workflow-Nachschlagevorgang für den an dieser Stelle gewünschten Text zu definieren.

    Hinweis : Sie müssen im Feld Betreff eine Eingabe machen, damit der Workflow ordnungsgemäß kompiliert werden kann.

  9. Geben Sie in das große Feld unterhalb des Felds Betreff den Nachrichtentext ein, oder fügen Sie diesen ein.

    Tipp : In diesem Feld ist kein Kontextmenü verfügbar. Drücken Sie STRG+C, wenn Sie Text kopieren möchten, und drücken Sie STRG+V, um kopierten Text einzufügen. In kopiertem und eingefügtem Text können keine Workflow-Nachschlagevorgänge enthalten sein.

    Dialogfeld 'E-Mail-Nachricht definieren' mit Text

Sie könnten nun auf OK klicken, um die Nachricht fertig zu stellen. Aber es wäre sicherlich hilfreich, den Titel des neuen Elements, durch das der Workflow gestartet wurde, oder gar einen Hyperlink zu diesem neuen Element einzuschließen. In den folgenden Abschnitten erfahren Sie, welche Schritte Sie dazu ausführen müssen und wie Sie die Darstellung des Nachrichtentexts formatieren können. Zunächst wird jedoch erläutert, wie Sie die Nachricht mithilfe von Workflow-Nachschlagevorgängen dynamisch adressieren können.

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Dynamisches Auswählen von Benutzern oder Gruppen für den Empfang der Nachricht

Wenn Sie in den Feldern An und Cc der Nachricht statische Adressen angeben, müssen Sie den Workflow jedes Mal, wenn Sie die Empfänger ändern, im Workflow-Designer öffnen und die Änderungen manuell ausführen. Wenn sich die Adressen häufig ändern, ist es ratsam, in den Feldern An und Cc Workflow-Nachschlagevorgänge zu verwenden. Nachschlagevorgänge können Adressen aus einem Feld im aktuellen Element, aus einem Feld in einem Element in einer anderen Liste oder Bibliothek oder aus Workflowvariablen abrufen.

Verwenden einer benutzerdefinierten Liste zum Speichern von Empfängeradressen

Wenn sich die Empfänger zwar regelmäßig, aber nicht oft genug ändern, sodass sie jedes Mal, wenn der Workflow gestartet wird, in einem Initiierungsformular angegeben werden müssen, können Sie eine benutzerdefinierte Empfängerliste mit einem Listenelement für jeden Workflow erstellen, der darauf verweist, und dann Spalten erstellen, in denen Sie die Adressen speichern können, an die die E-Mail-Nachricht in den einzelnen Workflows gesendet werden soll. Wenn sich die Empfänger für eine beliebige Workflownachricht ändern, müssen Sie lediglich die Adressen im betreffenden Feld im Empfängerlistenelement für diesen Workflow ändern.

Wichtig : Die Spalten, in denen die Adressen für Workflow-E-Mail-Nachrichten gespeichert werden, können Spalten vom Typ "Eine Textzeile", "Mehrere Textzeilen" oder "Person oder Gruppe" sein. Bei Verwendung einer Spalte vom Typ "Person oder Gruppe" ist in jedem Feld, aus dem der Workflow E-Mail-Adressen abruft, nur ein Eintrag zulässig. Wählen Sie beim Erstellen der Spalte unter Mehrfachauswahl zulassen auf jeden Fall die Option Nein aus. Wenn Sie diesen Typ von Spalte verwenden möchten, um mehrere Empfänger anzugeben, können Sie eine SharePoint-Gruppe mit den Benutzern erstellen, an die der Workflow die E-Mail adressieren soll, und dann diese Gruppe in dem Feld angeben. Wählen Sie beim Erstellen der Spalte unter Folgende Auswahl zulassen auf jeden Fall die Option Benutzer und Gruppen aus. Eine Verknüpfung zu weiteren Informationen über das Erstellen von Listen und das Hinzufügen von Spalten finden Sie im Abschnitt Siehe auch.

Hinweis : Stellen Sie beim Erstellen von SharePoint-Gruppen sicher, dass jede Gruppe mindestens über Leseberechtigungen für die Website verfügt und dass im Bereich Gruppeneinstellungen der Seite "Neue Gruppe" unter Wer kann die Mitgliedschaft der Gruppe anzeigen die Option Jeder ausgewählt ist.

So führen Sie einen Workflow-Nachschlagevorgang in einer benutzerdefinierten Empfängerliste aus

  1. Erstellen Sie im Browser eine benutzerdefinierte Liste namens "Empfänger" mit den folgenden drei Spalten:

    • Ändern Sie den Namen der Standardspalte Titel in Workflowname.

    • Fügen Sie eine Spalte "Person oder Gruppe" namens An hinzu. Lassen Sie in dieser Spalte die Auswahl von Benutzern und Gruppen, aber keine Mehrfachauswahl zu.

    • Fügen Sie eine Spalte vom Typ "Eine Textzeile" namens Cc hinzu.

  2. Erstellen Sie in der Empfängerliste ein neues Element, und führen Sie dann die folgenden Schritte aus:

    • Geben Sie Dokumentüberprüfung im Feld Workflowname ein. "Dokumentüberprüfung" ist der Name des hier verwendeten Beispielworkflows.

    • Klicken Sie im Feld An auf die Schaltfläche Adressbuch Schaltflächensymbol , und wählen Sie dann im Dialogfeld Benutzer und Gruppen auswählen einen einzelnen Benutzer oder eine Gruppe aus, an den bzw. die Nachrichten adressiert werden sollen.

    • Geben Sie im Feld Cc getrennt durch Semikolon die E-Mail-Adressen der Empfänger ein, an die Kopien adressiert werden sollen.

  3. Klicken Sie in Microsoft Office SharePoint Designer 2007 im Workflow-Designer auf Aktionen, und klicken Sie dann auf E-Mail senden.

    Klicken Sie auf Weitere Aktionen, wenn diese Aktion in der Liste nicht angezeigt wird, um die vollständige Liste anzuzeigen.

  4. Klicken Sie in der Aktion auf diese Nachricht.

  5. Klicken Sie im Dialogfeld E-Mail-Nachricht definieren am Ende des Felds An auf die Schaltfläche Adressbuch Schaltflächensymbol .

  6. Klicken Sie im Dialogfeld Benutzer auswählen in der Liste Oder aus vorhandenen Benutzern und Gruppen auswählen auf Workflow-Nachschlagevorgang und dann auf Hinzufügen.

  7. Wählen Sie im Dialogfeld Workflow-Nachschlagevorgang definieren die folgenden Optionen aus:

    • Quelle: Empfänger oder der Name der benutzerdefinierten Liste.

    • Feld: An oder das Feld, in dem die gewünschte Adresse enthalten ist.

    • Feld: Empfänger:Workflowname

    • Wert: Geben Sie Dokumentüberprüfung oder den Namen des aktuellen Workflows ein.

      Nachschlagen des Felds 'An' der Nachricht

      Dieser Nachschlagevorgang besagt, dass aus der Empfängerliste der Wert des Felds "An" ausgewählt werden soll, wobei der Workflowname "Dokumentüberprüfung" entspricht.

      In der oberen Hälfte des Dialogfelds werden die Liste und die Spalte angegeben, in der unteren Hälfte die Zeile.

  8. Klicken Sie im Dialogfeld Workflow-Nachschlagevorgang definieren auf OK.

  9. Klicken Sie in der Meldung über das Sicherstellen eindeutiger Nachschlagevorgänge auf OK.

  10. Klicken Sie erneut auf OK, um das Dialogfeld Benutzer auswählen zu schließen.

  11. Klicken Sie im Dialogfeld E-Mail-Nachricht definieren am Ende des Felds Cc auf Adressbuch Schaltflächensymbol .

  12. Klicken Sie im Dialogfeld Benutzer auswählen in der Liste Oder aus vorhandenen Benutzern und Gruppen auswählen auf Workflow-Nachschlagevorgang und dann auf Hinzufügen.

  13. Wählen Sie im Dialogfeld Workflow-Nachschlagevorgang definieren die folgenden Optionen aus:

    • Quelle: Empfänger oder der Name der benutzerdefinierten Liste.

    • Feld: Cc oder das Feld, in dem die gewünschte Adresse enthalten ist.

    • Feld: Empfänger:Workflowname

    • Wert: Geben Sie Dokumentüberprüfung oder den Namen des aktuellen Workflows ein.

      Nachschlagen des Felds 'Cc' der Nachricht

      Dieser Nachschlagevorgang besagt, dass aus der Empfängerliste der Wert des Felds "Cc" ausgewählt werden soll, wobei der Workflowname "Dokumentüberprüfung" entspricht.

  14. Klicken Sie auf OK, klicken Sie in der Warnmeldung erneut auf OK, und klicken Sie dann noch einmal auf OK, um das Dialogfeld Benutzer auswählen zu schließen.

Wenn der Workflow nun diese E-Mail-Nachricht sendet, wird sie an die Adressen in den Feldern "An" und "Cc" des Elements "Dokumentüberprüfung" in der benutzerdefinierten Empfängerliste gesendet. Wenn Sie Empfänger ändern müssen, können Sie die gewünschten Änderungen einfach im Listenelement vornehmen.

Ein einzelner Workflow kann mehrere E-Mail-Nachrichten senden, wobei die Nachrichten nicht alle an dieselben Empfänger gesendet werden müssen. Wenn Sie zusätzliche Adressen für weitere von diesem Workflow gesendete Nachrichten speichern möchten, können Sie der Liste Spalten hinzufügen, in denen die zusätzlichen Adressen gespeichert werden. In diesem Fall können Sie den Spalten z. B. die Namen "Erste Nachricht an", "Zweite Nachricht an" usw. zuweisen.

Alternativ können Sie die Liste so entwerfen, dass Sie für jede Nachricht, die der Workflow sendet, ein Element erstellen, anstelle ein Element für jeden Workflow zu erstellen. Stellen Sie in diesem Fall sicher, dass der Name zur Identifizierung der einzelnen Nachrichten eindeutig ist, sodass Nachschlagevorgänge, die die Adressen abrufen, den gewünschten eindeutigen Wert zurückgeben.

Angeben von Empfängern im Workflowinitiierungsformular

Wenn die Empfänger jedes Mal angegeben werden sollen, wenn ein Workflow manuell gestartet wird, können Sie das Workflowinitiierungsformular so anpassen, dass die Adressen von dem Benutzer gesammelt werden, der den Workflow startet. Der Workflow kann dann entweder einfach die eingegebenen Adressen direkt verwenden oder diese in Felder im aktuellen Element kopieren, wo sie zu Referenzzwecken immer noch verfügbar sind, wenn der Workflow die aktuelle Instanz beendet hat. Wenn der Workflow so eingerichtet ist, dass er auch automatisch startet, können Sie im Initiierungsformular für jeden automatischen Start Standardadressen angeben.

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Einschließen von Informationen zum aktuellen Element

Bislang ist der Nachrichtentext in der Beispielnachricht statisch: Jedes Mal, wenn der Workflow eine Instanz der Nachricht erstellt, ist der Text derselbe.

Es kann jedoch hilfreich sein, Text einzuschließen, der sich abhängig von dem Element ändert, für das der Workflow gerade ausgeführt wird. So kann es z. B. hilfreich sein, den Titel des Dokuments, das überprüft werden muss, in den Nachrichtentext einzuschließen. Zum Einschließen dieser Art von dynamischen Informationen verwenden Sie einen Workflow-Nachschlagevorgang. In Nachschlagevorgänge werden Daten aus verschiedenen Datenquellen, z. B. aus Listen, Bibliotheken und Workflowdaten, abgerufen.

So fügen Sie dem Nachrichtentext den Titel des Dokuments hinzu

  1. Geben oder fügen Sie den statischen Text ein, in dem die Informationen aus dem Nachschlagevorgang angezeigt werden sollen.

    Nachrichtentext mit statischem Text

  2. Positionieren Sie die Einfügemarke an der Stelle, an der sich der Nachschlagevorgang befinden soll.

    Tipp : Wenn der Nachschlagevorgang eingefügt wurde, kann er nicht mehr an eine andere Position gezogen werden. (Allerdings ist es möglich, einen Nachschlagevorgang durch Ziehen des anderen Texts an eine andere Stelle zu "verrücken".) Ebenso ist es nicht möglich, einen Nachschlagevorgang oder anderen Text, der einen Nachschlagevorgang enthält, auszuschneiden, zu kopieren oder einzufügen.

  3. Klicken Sie auf Nachschlagevorgang in Textkörper einfügen.

  4. Wählen Sie im Dialogfeld Workflow-Nachschlagevorgang definieren im Feld Quelle die Option Aktuelles Element und im Feld Feld die Option Name aus.

    Nachschlagen des Namens des aktuellen Elements

  5. Klicken Sie auf OK.

Der eingefügte Nachschlagevorgang wird im Textkörper angezeigt.

Textkörper mit eingefügtem Nachschlagevorgang

Wenn der Workflow ausgeführt und die Nachricht generiert wird, wird der Nachschlagevorgang durch den Titel des Dokuments ersetzt.

Fertige Nachricht, in der der Nachschlagevorgang durch den Titel ersetzt ist

Den Titel des Dokuments einzuschließen ist schon sehr hilfreich, aber es wäre vielleicht sogar noch besser, einen Hyperlink einzufügen, über den Sie direkt zu dem Dokument selbst gelangen. Zu diesem Zweck schließen Sie in den Nachschlagevorgang einen Hyperlink ein. Im Abschnitt Einschließen eines Hyperlinks zum aktuellen Element wird erläutert, welche Schritte Sie dazu ausführen müssen.

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Einschließen eines statischen Hyperlinks

Sie können in den Textkörper der Workflow-E-Mail-Nachricht einen statischen Hyperlink einschließen, also einen Hyperlink, der stets eine Verknüpfung mit derselben Adresse oder demselben Speicherort herstellt. Dazu verwenden Sie den HTML-Ankertag (<a> und </a>) zusammen mit dem href-Attribut und geben die Zieladresse als Wert des href-Attributs an.

Wenn Sie die Website von Northwind Traders besuchen möchten,
klicken Sie <a href="http://www.northwindtraders.com/">hier</a>.

In der fertigen Nachricht wird der Text zwischen den Ankertags als Hyperlink zu der angegebenen Adresse gerendert.

Gerenderter Nachrichtentext mit statischem Hyperlink

Hinweis : Manche textbasierten E-Mail-Programme bieten keine Unterstützung für das Rendern von HTML-Code; in diesem Fall wird dann auch der Hyperlink nicht gerendert.

Informationen zum Verwenden eines Workflow-Nachschlagevorgangs zum Erstellen eines dynamischen Hyperlinks, der je nach Element, für das der Workflow gerade ausgeführt wird, auf sich verändernde Adressen zeigt, finden Sie im nächsten Abschnitt Einschließen eines Hyperlinks zum aktuellen Element.

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Einschließen eines Hyperlinks zum aktuellen Element

Im vorherigen Abschnitt, Einschließen eines statischen Hyperlinks, weist die Adresse im Beispielhyperlink keine variablen Informationen auf: Jedes Mal, wenn der Workflow die E-Mail-Nachricht sendet, verweist der Hyperlink auf dieselbe Seite.

Mithilfe eines Workflow-Nachschlagevorgangs können Sie jedoch einen dynamischen Hyperlink erstellen, der anhand von Informationen über das aktuelle Element entscheidet, auf welche URL verwiesen wird.

Wenn das aktuelle Element ein Dokument in einer Dokumentbibliothek ist

Fügen Sie in das Beispiel für die Benachrichtigung über den Start des Workflows einen Hyperlink zu dem neuen Dokument ein:

  1. Geben oder fügen Sie den statischen Text ein, in dem der Hyperlink angezeigt werden soll.

  2. Geben Sie an der Stelle, an der sich der Nachschlagevorgang befinden soll, den folgenden Text ein.

<a href="">hier</a>

Tipp : Wenn der Nachschlagevorgang eingefügt wurde, kann er nicht mehr an eine andere Position gezogen werden. (Allerdings ist es möglich, einen Nachschlagevorgang durch Ziehen des anderen Texts an eine andere Stelle zu "verrücken".) Ebenso ist es nicht möglich, einen Nachschlagevorgang oder anderen Text, der einen Nachschlagevorgang enthält, auszuschneiden, zu kopieren oder einzufügen.

  1. Positionieren Sie die Einfügemarke zwischen den Anführungszeichen ("").

  2. Klicken Sie auf Nachschlagevorgang in Textkörper einfügen.

  3. Wählen Sie im Dialogfeld Workflow-Nachschlagevorgang definieren im Feld Quelle die Option Aktuelles Element aus.

  4. Wählen Sie im Feld Feld die Option Codierte absolute URL aus, und klicken Sie dann auf OK.

    Nachrichtentext mit dynamischem Hyperlink zum Anzeigen oder Bearbeiten des Dokuments

Wenn der Empfänger der Nachricht auf den Hyperlink klickt, wird das Dokument zum Anzeigen oder Bearbeiten geöffnet.

Wenn das aktuelle Element ein Listenelement ist

Wenn Sie einen Hyperlink zu einem Listenelement erstellen, z. B. einer Ankündigung oder einem Kalenderereignis, können Sie auswählen, ob der Hyperlink das zum Listenelement gehörige Anzeigeformular ("DispForm.aspx") oder das Bearbeitungsformular ("EditForm.aspx") öffnet.

So erstellen Sie einen Hyperlink, der das Listenelement für ein Dokument öffnet (anstelle des Dokuments)

  1. Navigieren Sie im Browser zu der Bibliothek für gemeinsame Dokumente.

  2. Öffnen Sie das Listenelement für ein beliebiges in der Bibliothek vorhandenes Element. Verwenden Sie dazu Element anzeigen, wenn der Hyperlink das Anzeigeformular, oder Element bearbeiten, wenn der Hyperlink das Bearbeitungsformular öffnen soll.

  3. Kopieren Sie die Adresse in der Adressleiste ab "http:" oder "https:" bis zum ersten Gleichheitszeichen (=), wie in den folgenden Abbildungen dargestellt.

    Adressleiste mit der Adresse für das Anzeigeformular

    Adressleiste mit der Adresse für das Bearbeitungsformular

    Der Text ?ID= ist ein Abfragezeichenfolgeparameter, von dem die Seite angewiesen wird, das Formular für das Element in der aktuellen Liste oder Bibliothek anzuzeigen, das die auf das Gleichheitszeichen (=) folgende Listen-ID aufweist, wobei es sich in diesem Beispiel um die Listen-ID des aktuellen Elements handelt, das vom Workflow-Nachschlagevorgang identifiziert wurde.

    Hinweis : Wenn das aktuelle Element eine Aufgabe ist, das von einer der drei Aufgabenaktionen für Workflows erstellt wurde und der Hyperlink das benutzerdefinierte Aufgabenformular öffnen soll (anstelle des standardmäßigen Anzeige- oder Bearbeitungsformulars für die Aufgabenliste), lesen Sie die Informationen im Abschnitt Wenn das aktuelle Element ein benutzerdefiniertes Aufgabenformular ist. Für Aufgaben, die nicht durch eine Aufgabenaktion für Workflows erstellt wurden, und für die Anzeigeformulare für die Aufgaben, die durch eine der Aufgabenaktionen für Workflows erstellt wurden, benötigen Sie lediglich die aktuelle Vorgehensweise.

  4. Fügen Sie die Adresse im Dialogfeld E-Mail-Nachricht definieren an der Stelle ein, an der der Hyperlink angezeigt werden soll.

  5. Positionieren Sie die Einfügemarke direkt hinter dem Gleichheitszeichen (=), und klicken Sie dann auf Nachschlagevorgang in Textkörper einfügen.

  6. Wählen Sie im Dialogfeld Workflow-Nachschlagevorgang definieren im Feld Quelle die Option Aktuelles Element und im Feld Feld die Option ID aus.

    Nachschlagen der ID des aktuellen Elements

  7. Klicken Sie auf OK.

    Der eingefügte Nachschlagevorgang wird im Textkörper angezeigt.

    Wichtig : Obgleich der Nachschlagevorgang nach der aktuellen Element-ID hilfreich ist, um Hyperlinks zum aktuellen Listenelement zu erstellen, können die folgenden Nachschlagevorgänge zu Fehlern in den gerenderten Pfaden führen und sollten daher zum Einschließen von Hyperlinks in E-Mail-Nachrichten nicht verwendet werden: "Pfad", "Serverrelative URL", "Quell-URL" und "URL-Pfad".

  8. Fügen Sie den verbleibenden Text für den Hyperlink und für den Ankertag, in dem der Hyperlink enthalten ist, sowie weiteren beliebigen zugehörigen Nachrichtentext hinzu.

    In der folgenden Abbildung werden die Hyperlinktexte für das Anzeigeformular und das Bearbeitungsformular dargestellt, wie sie in der E-Mail-Nachricht erscheinen.

    Nachrichtentext mit Hyperlink zum Anzeigen und Hyperlink zum Bearbeiten für das aktuelle Element

Wenn Sie beabsichtigen, einen Hyperlink häufiger zu verwenden, lesen Sie den Abschnitt Speichern der Adresse eines Listenelements als Workflowvariable.

Wenn das aktuelle Element ein benutzerdefiniertes Aufgabenformular ist

Wenn der Workflow eine der drei Aufgabenaktionen verwendet, um eine Aufgabe zu erstellen, wird beim Kompilieren des Workflows automatisch ein benutzerdefiniertes Aufgabenformular generiert. Wenn ein sekundärer Workflow Aufgabenerinnerungen für eine Aufgabe senden soll, die durch eine Aufgabenaktion für Workflows erstellt wurde, kann es hilfreich sein, einen Hyperlink zu diesem benutzerdefinierten Formular in die Erinnerungen einzuschließen.

Die Standardformulare für eine Aufgabenliste, z. B. "DispForm.aspx" und "EditForm.aspx", befinden sich im Ordner für die Aufgabenliste. Ein benutzerdefiniertes Aufgabenformular hingegen befindet sich im Ordner des Workflows, mit dem es verknüpft ist. Jede Workflowaufgabe weist einen eigenen Inhaltstyp auf, und es ist der Inhaltstyp der Workflowaufgabe, der das benutzerdefinierte Aufgabenformular identifiziert, das der Inhaltstyp verwendet. Da sich das benutzerdefinierte Aufgabenformular an einem anderen Speicherort befindet, wird eine URL zu diesem Formular anders als eine URL zu einem normalen Anzeigeformular oder Bearbeitungsformular für ein Element erstellt.

Die URL eines benutzerdefiniertes Aufgabenformulars sieht folgendermaßen aus.

URL zum Bearbeitungsformular für benutzerdefinierte Aufgabe

Platzhalter für variable Informationen werden fett formatiert und in Klammern angezeigt.

Das Source-Attribut gibt die Aufgabenliste an, mit der der aktuelle Workflow verknüpft ist. Wenn Sie auf dem benutzerdefinierten Aufgabenformular auf Aufgabe erledigen oder Abbrechen klicken, verwendet das Formular die Adresse aus dem source-Attribut, um zu ermitteln, welche Liste wieder aufgerufen werden soll. Zum Erstellen eines Hyperlinks zu einem benutzerdefinierten Aufgabenformular können Sie die URL von vorne bis ID=[Element-ID] kopieren und einfügen. Den Rest der URL (in diesem Beispiel hervorgehoben) können Sie ignorieren.

Am einfachsten können Sie die URL für ein benutzerdefiniertes Aufgabenformular erhalten, indem Sie den Workflow einmal ausführen, sodass dieser eine Aufgabe erstellt. Wenn Sie das benutzerdefinierte Aufgabenformular für diese Aufgabe im Browser öffnen, können Sie den benötigten Teil der URL kopieren, ihn im Workflow-Designer in den Textkörper der E-Mail-Nachricht einfügen und dann einen Workflow-Nachschlagevorgang hinzufügen, der die ID des Aufgabenelements bereitstellt.

So schließen Sie den Nachschlagevorgang in den Nachrichtentext ein

  1. Geben oder fügen Sie im Workflow-Designer im Dialogfeld E-Mail-Nachricht definieren den vollständigen Text für den Hyperlink, außer dem Nachschlagevorgang nach der Element-ID, in den Textkörper der E-Mail-Nachricht ein.

  2. Positionieren Sie die Einfügemarke hinter dem Gleichheitszeichen (=), löschen Sie die Nummer für die aktuelle Element-ID, und klicken Sie dann auf Nachschlagevorgang in Textkörper einfügen.

  3. Wählen Sie im Dialogfeld Workflow-Nachschlagevorgang definieren im Feld Quelle die Option Aktuelles Element aus, klicken Sie in der Liste Feld auf ID, und klicken Sie dann auf OK.

    Hyperlink zu benutzerdefiniertem Aufgabenformular mit eingefügtem ID-Nachschlagevorgang

    Bedenken Sie, dass in diesem Beispiel ein sekundärer Workflow verwendet wird, der für die Aufgabenliste ausgeführt wird, d. h., das aktuelle Element ist die Aufgabe. Das Erstellen einer Verknüpfung zu einem benutzerdefinierten Aufgabenformular vom primären Workflow aus, der eigentlich das Aufgabenelement erstellt, weicht hiervon ab. Informationen zum Einrichten eines Workflows, der die Aktion Daten von einem Benutzer sammeln verwendet, um benutzerdefinierte Benachrichtigungen an Benutzer zu senden, denen die Aufgabe zugewiesen ist, finden Sie im Abschnitt Senden eigener benutzerdefinierter Aufgabenbenachrichtigungen.

    Informationen dazu, wie Sie die Adresse so einrichten können, dass sie im selben Workflow an anderer Stelle verwendet werden kann, finden Sie im nächsten Abschnitt Speichern der Adresse eines Listenelements als Workflowvariable.

Speichern der Adresse eines Listenelements als Workflowvariable

Sie können die URL des Anzeige- oder Bearbeitungsformulars eines Listenelements in einer Workflowvariablen speichern, sodass Sie diese an mehreren Stellen im selben Workflow verwenden können.

  1. Klicken Sie im Workflow-Designer auf Aktionen, und klicken Sie dann auf Dynamische Zeichenfolge erstellen.

    Klicken Sie auf Weitere Aktionen, wenn diese Aktion in der Liste nicht angezeigt wird, um die vollständige Liste anzuzeigen.

  2. Klicken Sie in der Aktion auf dynamische Zeichenfolge.

  3. Fügen Sie im Dialogfeld Zeichenfolgengenerator den statischen Teil der URL (aber nicht den Nachschlagevorgang für die aktuelle Element-ID) ein.

    Verwenden Sie in diesem Dialogfeld zum Kopieren STRG+C, zum Ausschneiden STRG+X und zum Einfügen STRG+V.

  4. Positionieren Sie die Einfügemarke hinter dem Gleichheitszeichen (=), und klicken Sie dann auf Nachschlagen hinzufügen.

  5. Wählen Sie im Dialogfeld Workflow-Nachschlagevorgang definieren im Feld Quelle die Option Aktuelles Element und im Feld Feld die Option ID aus.

    Nachschlagen der ID des aktuellen Elements

  6. Klicken Sie auf OK.

    Der Nachschlagevorgang wird dem Text im Dialogfeld hinzugefügt.

    URL-Text mit eingefügtem ID-Nachschlagevorgang

  7. Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld Zeichenfolgengenerator zu schließen.

  8. Klicken Sie in der Aktion auf die Variable.

  9. Klicken Sie in der Liste auf Neue Variable erstellen, und geben Sie dann im Dialogfeld Variable bearbeiten einen Namen für die neue Variable ein.

  10. Stellen Sie sicher, dass Typ auf Zeichenfolge festgelegt ist, und klicken Sie dann auf OK.

  11. Fügen Sie dem Workflow die Aktion E-Mail senden hinzu, und klicken Sie dann in der Aktion auf diese Nachricht.

  12. Damit Sie die neue Variable im Dialogfeld E-Mail-Nachricht definieren verwenden können, geben oder fügen Sie den umgebenden Text und die HTML-Tags (einschließlich Anführungszeichen) in den Nachrichtentext ein, positionieren Sie die Einfügemarke zwischen den Anführungszeichen, und klicken Sie dann auf Nachschlagevorgang in Textkörper einfügen.

  13. Klicken Sie im Dialogfeld Workflow-Nachschlagevorgang definieren im Feld Quelle auf Workflowdaten.

  14. Klicken Sie in der Liste Feld auf Variable: Variablenname, und klicken Sie dann auf OK.

    In Anführungszeichen eingefügte neue Variable

Sie können diese Variable nun an beliebigen Stellen im aktuellen Workflow einfügen.

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Einschließen eines Bilds

Es ist nicht möglich, eine Bild- oder Grafikdatei in den Nachrichtentext einer E-Mail einzufügen, die der Workflow an Sie sendet. Aber Sie können mithilfe des HTML-Bildtags (<img/>) eine Grafik in die Nachricht einschließen, um die Verknüpfung mit einem Bild herzustellen, das als JPEG-Datei gespeichert ist und in eine Bildbibliothek auf der Website hochgeladen wurde.

  1. Geben Sie im Textkörper der Nachricht an der Stelle, an der das verknüpfte Bild angezeigt werden soll, den HTML-Tag <img src=""/> ein.

  2. Positionieren Sie die Einfügemarke zwischen den Anführungszeichen ("").

  3. Geben oder fügen Sie die URL für die JPEG-Bilddatei ein. Der vollständige Tag sieht wie dieser aus.

    Vollständiger HTML-Tag für Bild

Wenn die Nachricht gesendet wird, wird anstelle des Tags das Bild aus der JPEG-Datei angezeigt.

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Formatieren des Nachrichteninhalts

In den vorherigen Abschnitten wurden HTML-Ankertags (<a> und </a>) zum Erstellen eines Hyperlinks verwendet. Sie können auch andere HTML-Tags verwenden, um die Schriftart, die Farbe, den Schriftschnitt und andere Textattribute in der Nachricht anzugeben.

Da der Workflow-Designer zum Formatieren von Nachrichten nur Inlineformatvorlagen, nicht aber die externe oder eingebettete CSS-Formatierung (Cascading Style Sheet) unterstützt, müssen Sie sämtliche gewünschten Formatierungen mithilfe des style-Attributs mit HTML-Tags vornehmen. Dazu können Sie die HTML-Tags direkt in das Dialogfeld E-Mail-Nachricht definieren im Workflow-Designer eingeben, oder Sie erstellen den Textkörper der Nachricht in der Code- oder Entwurfsansicht und fügen ihn dann in das Dialogfeld E-Mail-Nachricht definieren ein.

  1. Speichern Sie den Workflow durch Klicken auf Fertig stellen.

  2. Erstellen Sie eine neue HTML-Seite.

  3. Wechseln Sie in die geteilte Ansicht, und klicken Sie dann im Bereich der Entwurfsansicht auf eine beliebige Stelle.

  4. Belassen Sie die Einfügemarke im Bereich der Entwurfsansicht, und doppelklicken Sie auf der Statusleiste auf Formatvorlagenanwendung.

    Die Symbolleiste Formatvorlagenanwendung wird angezeigt.

  5. Überprüfen Sie auf der Symbolleiste Formatvorlagenanwendung, ob Formatvorlagenanwendung auf Manuell und Zielregel auf (Neue Inlineformatvorlage) festgelegt ist, wie hier dargestellt.

    Symbolleiste 'Formatvorlagenanwendung' mit den korrekten Einstellungen

    Wenn Sie den Nachrichtentext in der Codeansicht und in der Entwurfsansicht formatieren, müssen Sie Formatvorlagenanwendung auf Manuell festlegen, damit Office SharePoint Designer 2007 keine CSS-Klassen hinzufügt, die vom Server nicht in Workflow-E-Mail gerendert werden können. Sie müssen sich auch in der Codeansicht befinden, um in Span-Tags jeglichen Text einzuschließen, der sich in bereits formatiertem Text befindet, für den Sie jedoch eine andere Formatierung angeben möchten. Sobald sich die Span-Tags an der richtigen Stelle befinden, können Sie in der Entwurfsansicht die gewünschte Formatierung anwenden.

  6. Formatieren Sie Text wie gewohnt mit den WYSIWYG-Tools in der Entwurfsansicht:

    • Wenn Sie Text in einem Tag, z. B. "<para>" oder "<li>", formatieren möchten, positionieren Sie die Einfügemarke in der Codeansicht, und doppelklicken Sie dann auf den Tag, der in der Toolbox angezeigt werden soll.

    • Alternativ können Sie den Tag eingeben und dann mit IntelliSense das style-Attribut sowie beliebige Eigenschaften-/Wertepaare eingeben. Denken Sie daran, Eigenschaften-/Wertepaare durch ein Semikolon voneinander zu trennen.

Einige bewährte Methoden:

  • Verwenden Sie Absatztags ("<p>" und "</p>"), um Absätze zu definieren und eine Standardformatierung für einen Absatz festzulegen, der nicht die Standardformatierung der Nachricht aufweist.

  • Verwenden Sie innerhalb eines Absatzes zusätzliche Span-Tags, um eine lokale Formatierung anzugeben, die von der Standardformatierung des Absatzes und der Nachricht abweicht.

  • Der Workflow-Designer rendert in der Nachricht alle manuellen Zeilenumbrüche als zusätzlichen Zeilenumbruch. Da mithilfe der Absatztags bereits ein entsprechender Abstand zwischen Absätzen hinzugefügt wird, müssen Sie alle manuellen Zeilenumbrüche aus der fertigen Version der Nachricht im Designer entfernen, damit zwischen Absätzen nicht zu viel Abstand besteht.

    Möglicherweise ist es aus Gründen der Übersichtlichkeit einfacher, den formatierten Text mit Zeilenumbrüchen zu erstellen und dann die überflüssigen Leerräume und Zeilenumbrüche zu entfernen, bevor Sie die Nachricht im Workflow-Designer fertig stellen.

    Diese Vorgehensweise kann nur angewendet werden, wenn Sie Absatz- oder andere Tags einschließen, die automatisch zwischen Texteinheiten zusätzlichen vertikalen Platz hinzufügen.

In der folgenden Abbildung wird ein Beispiel für mit HTML-Tags formatierten Text angezeigt. Beachten Sie, dass keine manuellen Zeilenumbrüche vorhanden sind.

Mit HTML-Tags formatierter Text

In der vom Workflow gesendeten Nachricht wird der formatierte Inhalt entsprechend gerendert.

Fertige Version des HTML-formatierten Texts

Wenn Sie sich mit dem Formatieren von Nachrichtentext vertraut gemacht haben, können Sie die unterschiedlichsten Nachrichtenformatvorlagen erstellen. Weitere Informationen zum Verwenden der Nachrichtentextformatierung finden Sie im nächsten Abschnitt dieses Artikels unter Senden eigener benutzerdefinierter Aufgabenbenachrichtigungen.

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Senden eigener benutzerdefinierter Aufgabenbenachrichtigungen

Wenn ein Workflow eine der drei benutzerdefinierten Aufgabenaktionen zum Erstellen und Zuweisen einer Aufgabe verwendet, sendet die Aufgabenliste standardmäßig automatisch E-Mail-Benachrichtigungen an die Benutzer, denen die neue Aufgabe zugewiesen ist. Wenn Sie eigene benutzerdefinierte Aufgabenbenachrichtigungen gestalten möchten, können Sie einen sekundären Workflow einrichten, der zum Senden dieser Benachrichtigungen für die Aufgabenliste ausgeführt wird.

Damit Benachrichtigungen nicht doppelt gesendet werden, können Sie die automatischen Benachrichtigungen für die Aufgabenliste deaktivieren:

  • Klicken Sie auf der Seite "Erweiterte Einstellungen für Aufgabenliste" im Bereich E-Mail-Benachrichtigung unter E-Mail beim Zuordnen eines Besitzers versenden auf Nein.

    Hinweis : Wenn Sie die automatische Benachrichtigung deaktivieren, werden alle automatischen Aufgabenbenachrichtigungen für die Website deaktiviert, auch solche, die von den vordefinierten Workflows generiert werden, die in Microsoft Office SharePoint Server 2007 verfügbar sind.

Wenn Sie die automatischen Benachrichtigungen deaktiviert haben, können Sie einen einzelnen sekundären Workflow verwenden, um dieselbe Benachrichtigung für alle Aufgaben zu senden, oder Sie können Bedingungen mit mehreren Verzweigungsaktionen oder mit mehreren sekundären Workflows verwenden, um verschiedene Typen von Benachrichtigung zu senden, die auf verschiedene Fälle abgestimmt sind.

Sie können denselben sekundären Workflow verwenden, um per E-Mail Erinnerungen für Aufgaben zu senden, die an ihrem Fälligkeitstermin noch nicht abgeschlossen sind. Weitere Informationen zu sekundären Workflows finden Sie in dem Artikel Erstellen eines sekundären Workflows.

Sie können Ihre benutzerdefinierten Benachrichtigungen ganz nach Ihren Vorstellungen formatieren. Zum Einstieg können Sie den HTML-Inhalt der standardmäßigen automatischen Benachrichtigungen anpassen, den Sie direkt aus dem folgenden Codebeispiel kopieren können.

<table style="border-collapse:collapse" width="100%" cellspacing="0" dir="ltr">
<tr style="background-color:#F8F8F9;border:1px;border:1px #E8EAEC solid;padding:12pt 10px 20px 10px"><td style="font-family:Verdana;font-size:16pt;background-color:#F8F8F9;border:1px;border:1px #E8EAEC solid;padding:12pt 10px 20px 10px">Aufgabe zugewiesen von [Suche nach Workflownamen] am [Suche nach Erstellungsdatum der Aufgabe].<br></td></tr>
<tr style="border-top:1px solid #E8EAEC;border-bottom:1px solid #E8EAEC; padding:12pt 10px 24pt 10px"><td style="font-size:8pt;font-family:Tahoma;border-top:1px solid #E8EAEC;border-bottom:1px solid #E8EAEC; padding:12pt 10px 24pt 10px">Bitte [Suche nach Dokumentname] genehmigen</td></tr>
<tr style="border-top:1px solid #E8EAEC;border-bottom:1px solid #9CA3AD;padding:4pt 10px 4pt 10px"><td style="font-size:8pt;font-family:Tahoma;border-top:1px solid #E8EAEC;border-bottom:1px solid #9CA3AD;padding:4pt 10px 4pt 10px">So schließen Sie diese Aufgabe ab:<br><ol><li><a style="color:#003399;text-decoration:none" href="[Suche nach Dokument-URL]">[Suche nach Dokumentname] </a>überprüfen.</li><li>Führen Sie die bestimmten Aktvitäten aus, die für diese Aufgabe erforderlich sind.</li><li>Füllen Sie <a style="color:#003399;text-decoration:none" href="[Suche nach benutzerdefiniertem Aufgabenformular]">dieses Aufgabenformular</a> aus, um die <b>Aufgabe</b> als erledigt zu kennzeichnen. (Wenn Sie diese Aufgabe nicht aktualisieren können, haben Sie möglicherweise keinen Zugriff darauf. Klicken Sie <a style="color:#003399;text-decoration:none" href="[Suche nach Anzeigeformular für Dokumentkennung]">hier</a>, um den Zugriff anzufordern.)</li></ol></td></tr></table>

Im vorstehenden HTML-Codebeispiel sind sieben Platzhalter für Nachschlagevorgänge enthalten. Die Platzhalter befinden sich in eckigen Klammern ([]). Wenn Sie den HTML-Inhalt im Workflow-Designer in den Textkörper Ihrer E-Mail-Nachricht kopiert haben, müssen Sie die Platzhalter einschließlich Klammern durch echte Nachschlagevorgänge ersetzen. Die Anweisungen zum Erstellen dieser Nachschlagevorgänge finden Sie in den nachfolgenden sechs Unterabschnitten. (Einer der Platzhalter, und zwar der für den Dokumentnamen, wird zweimal verwendet.)

Nachschlagen des Workflownamens

Verwenden Sie diesen Nachschlagevorgang.

Nachschlagen des Namens des Workflows, der die aktuelle Aufgabe erstellt hat

Nachschlagen des Erstellungsdatums der Aufgabe

Verwenden Sie diesen Nachschlagevorgang.

Nachschlagen des Erstellungsdatums der aktuellen Aufgabe

Nachschlagen des Dokumentnamens (zweimal verwendet)

Verwenden Sie diesen Nachschlagevorgang.

Nachschlagen des Dokumentnamens

Nachschlagen der Dokument-URL

Verwenden Sie diesen Nachschlagevorgang.

Nachschlagen der Dokument-URL

Nachschlagen des benutzerdefinierten Aufgabenformulars

Dieser Nachschlagevorgang wird als Teil der URL für das benutzerdefinierte Aufgabenformular eingefügt, das vom aktuellen Workflow erstellt wird, wie im früheren Abschnitt Wenn das aktuelle Element ein benutzerdefiniertes Aufgabenformular ist bereits erläutert wurde.

Der Nachschlagevorgang sieht wie dieser aus.

Nachschlagen der ID des aktuellen Elements

Und die gesamte Adresse sieht wie diese aus:

Adresse für benutzerdefiniertes Aufgabenformular mit eingefügtem ID-Nachschlagevorgang

Nachschlagen des Anzeigeformulars für das Dokumentelement

Dieser Nachschlagevorgang wird als Teil der URL für das Anzeigeformular des Aufgabenelements eingefügt, wie im früheren Abschnitt Wenn das aktuelle Element ein Listenelement ist bereits erläutert wurde.

Der Nachschlagevorgang sieht wie dieser aus.

Nachschlagen der ID des aktuellen Elements

Und die gesamte Adresse sieht wie diese aus:

Adresse für das Anzeigeformular des Dokumentelements mit eingefügtem ID-Nachschlagevorgang

Wenn sich alle Nachschlagevorgänge an der gewünschten Stelle befinden, sieht die gerenderte benutzerdefinierte Aufgabenbenachrichtigung wie folgt aus.

Fertige Version der benutzerdefinierten Benachrichtigung

Sie können diese Nachricht anpassen, indem Sie weitere Anweisungen oder Informationen hinzufügen oder das Erscheinungsbild der Nachricht durch Formatieren des Texts ändern. Mit den Tools, die Sie in diesem Artikel kennen gelernt haben, können Sie nun Ihre Workflows so einrichten, dass sie genau die gewünschten Nachrichten senden.

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Identifizieren nicht unterstützter Optionen

Die folgenden Optionen werden von der aktuellen Version der Aktion E-Mail senden nicht unterstützt:

  • Angeben einer Adresse in der Zeile Von. (E-Mail-Nachrichten, die vom Workflow gesendet werden, weisen stets die E-Mail-Adresse auf, die vom Serveradministrator in der Zeile Von angegeben wurde. Diese Einstellung kann nur vom Serveradministrator geändert werden, und sie kann nur für die Benachrichtigungen in der aktuellen Webanwendung geändert werden, nicht pro Workflow.)

  • Einschließen eines Hyperlinks auf der Seite "Workflowstatus". (Es besteht keine Möglichkeit, mit einem Workflow-Nachschlagevorgang den Wert der WorkflowInstanceID-Variablen in der Abfragezeichnfolge bereitzustellen.)

  • Verwenden eines Cascading Style Sheets (CSS) zum Formatieren des Nachrichteninhalts. (Text kann mithilfe des style-Attributs formatiert werden, das <style>-Tag und CSS-Klassen hingegen werden nicht unterstützt.)

  • Verwenden eines Workflow-Nachschlagevorgangs im Feld An oder Cc, der sich auf eine Spalte vom Typ "Person oder Gruppe" bezieht, die mehrere Werte aufweist.

  • Angeben eines Bcc-Empfängers (Blindkopie) einer Nachricht. (Die .ACTIONS-Datei auf dem Server kann so geändert werden, dass ein Bcc-Feld hinzugefügt wird, aber dies ist nicht im Workflow-Designer möglich.)

  • Einschließen einer anderen Datei mit einer Nachricht als Anlage.

  • Einbetten von Bild- oder Grafikdateien in eine Nachricht. (Sie können eine Verknüpfung zu einem Bild erstellen, wie im früheren Abschnitt Einschließen eines Bilds erläutert.)

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