Office Communications Server 2007 R2-Protokollierungstool

Mit dem Office Communications Server-Protokollierungstool konfigurieren und überwachen Sie Debugsitzungen für Komponenten von Office Communications Server.

"Protokollierungsoptionen"

Die spezifischen Optionen, die für eine Protokollierungssitzung (Debugsitzung) verwendet werden sollen, einschließlich der zu protokollierenden Komponenten, Ebene und Kennzeichen.

"Komponenten"

Wählen Sie die Komponenten aus, für die die Protokollierung aktiviert werden soll. In der Liste sind nur Komponenten verfügbar, die zu der Office Communications Server-Rolle gehören, für die Sie das Protokollierungstool ausführen.

"Ebene"

Klicken Sie hierauf, um die entsprechende Protokollierungsebene auszuwählen. Jede Ebene enthält die Ebenen, die vor ihr aufgelistet werden. Wenn Sie z. B. Warnungen auswählen, enthält das Protokoll Schwerwiegende Fehler, Fehler und Warnungen.

"Kennzeichen"

Wählen Sie die Kennzeichen aus, die in die Protokollierung einbezogen werden sollen. Die Liste enthält nur die Kennzeichnungsoptionen, die für die ausgewählte Komponente verfügbar sind. TF_COMPONENT ist standardmäßig für alle Komponenten verfügbar.

Hinweis : Wählen Sie das Kontrollkästchen Alle Kennzeichen aus, um die Erstellung von ausführlichen Ablaufverfolgungsinformationen zu aktivieren (d. h. die frühere LcsTracer-Option "Trace"), die dem Microsoft-Kundenservice und -Support die Lösung des Problems erleichtern.

"Globale Optionen"

Globale Optionen umfassen Protokolldateioptionen und Echtzeitoptionen, die auf alle Protokollierungssitzungen angewendet werden.

"Protokolldateioptionen"

Wählen Sie die entsprechenden Optionen aus, um den Typ der Protokolldatei und die maximale Dateigröße anzugeben. Wenn neue Protokolldateien angehängt werden können, muss außerdem angegeben werden, wann die einzelnen Protokolldateien die maximale Größe erreichen.

"Typ"

Geben Sie den Typ der zu erstellenden Protokolldatei an.

  • Datei für zirkuläre Ablaufverfolgung. Mit dieser Option geben Sie an, dass der Schreibvorgang am Anfang der Protokolldatei erneut beginnt, wenn die maximale Dateigröße erreicht wurde.

  • Datei für sequentielle Ablaufverfolgung. Mit dieser Option geben Sie an, dass die Protokollierung angehalten werden soll, wenn die maximale Dateigröße erreicht wurde.

  • Neue Datei. Mit dieser Option geben Sie an, dass ein Rollover der Protokolldatei erfolgen und die Protokollierung erneut von vorne beginnen soll, wenn die maximale Dateigröße erreicht wurde. Hierdurch wird eine neue Protokolldatei generiert.

"Maximale Größe"

Geben Sie die maximale Größe der einzelnen Protokolldateien an.

"Zur Protokolldatei hinzufügen"

Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Zur Protokolldatei hinzufügen, um Ereignisse an eine vorhandene Datei für die sequentielle Ablaufverfolgung anzuhängen. Wenn die Datei noch nicht vorhanden ist, wird sie erstellt. Wählen Sie diese Option nur aus, wenn Sie unter den erweiterten Optionen des Protokollierungstools Systemeinstellungen (10 ms) für die Zeitauflösung festlegen. Andernfalls werden Ereignisse mit falschen Zeitstempeln versehen.

"Echtzeitoptionen"

Wählen Sie die Optionen aus, um die Echtzeitüberwachung zu aktivieren und die Optionen der Echtzeitüberwachung zu konfigurieren:

  • Echtzeitüberwachung. Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um im Konsolenfenster Ablaufverfolgungen anzuzeigen, während sie im Protokoll aufgelistet werden.

  • Nur Anzeige, keine Protokolldatei. Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um Ablaufverfolgungen im Konsolenfenster anzuzeigen, ohne eine Protokolldatei zu generieren.

"Filteroptionen"

Geben Sie Optionen für die Filterung der im Konsolenfenster angezeigten Daten an, wenn die Echtzeitüberwachung aktiviert ist.

"Filter aktivieren"

Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Filter aktivieren, um die Filterung angezeigter Protokolldateien zu aktivieren, sodass nur eingehender und ausgehender Datenverkehr der angegebenen Adressen einbezogen wird. Geben Sie außerdem den URI und den FQDN der Adressen an.

Hinweis : Die Filterung der Ablaufverfolgung ist nur für die Komponenten SIPStack und UserServices verfügbar.

"URI"

Geben Sie den URI (Uniform Resource Identifier) jeder Adresse ein, für die Ablaufverfolgungen im Konsolenfenster angezeigt werden sollen. Der Filter zeigt nur Datenverkehr an den bzw. vom angegebenen SIP-URI an.

"FQDN"

Geben Sie den vollqualifizierten Domänennamen (Fully Qualified Domain Name, FQDN) jeder Adresse ein, für die Ablaufverfolgungen im Konsolenfenster angezeigt werden sollen. Der Filter zeigt nur Datenverkehr an den bzw. vom angegebenen FQDN des Computers an.

"Filter löschen"

Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um URI-Adressen aus dem Echtzeitüberwachungsfilter zu entfernen.

"Protokolldateiordner"

Geben Sie den Ordner an, in dem die Protokolldateien erstellt und gespeichert werden sollen. Der Standardpfad lautet %windir%\Tracing.

"Durchsuchen"

Klicken Sie hierauf, um nach einem Speicherort für die Protokolldateien zu suchen.

"Protokollierung starten"

Klicken Sie hierauf, um eine Protokollierungssitzung zu starten, nachdem Sie die entsprechenden Protokollierungsoptionen, Globalen Optionen, Echtzeitoptionen, Protokolldateiordner und ggf. Erweiterten Optionen festgelegt haben.

"Protokollierung beenden"

Klicken Sie hierauf, um eine Protokollierungssitzung anzuhalten, sodass Sie Protokolldateien anzeigen und analysieren können.

"Protokolldateien anzeigen"

Klicken Sie hierauf, um Textdateien mit aufgezeichneten Protokollen anzuzeigen.

"Protokolldateien analysieren"

Klicken Sie hierauf, um Komponentenprotokolle für die folgenden Komponenten zu analysieren:

  • Office Communications Server-SIPStack (SIP)

  • Office Communications Server-S4 (SIP)

  • Office Communications Server-Konferenz-Signaldatenverkehr (C3P), einschließlich MCU Infra C3P und Focus C3P

  • Office Communications Server-Webkonferenz-Datenverkehr (PSOM)

  • Office Communications Server-UCCA-Client (Unified Communications Client API)

  • Fehlerberichte aus der Archivierungsdatenbank

Hinweis : Protokolldatenverkehr kann nur angezeigt werden, wenn Sie das Kennzeichen TF_Protocol auswählen, bevor Sie mit der Protokollierung beginnen.

Diese Analysefunktion ist nur verfügbar, wenn auf dem Computer das Microsoft Office Server 2007 R2 Resource Kit installiert ist.

"Erweiterte Optionen"

Klicken Sie hierauf, um das Dialogfeld Erweiterte Optionen zu öffnen und erweiterte Optionen, z. B. Formatierung, Pufferung, Zeitauflösung und weitere Komponenten, zu konfigurieren.

Wichtig :  Microsoft empfiehlt, die Optionen für Pufferung, Zeitauflösung, weitere Komponenten, den Suchpfad für die Formatdatei, das Protokolldateipräfix oder das Echtzeitpräfix nur anzupassen, wenn Sie vom Microsoft -Kundenservice und -Support dazu aufgefordert werden.

"Beenden"

Klicken Sie hierauf, um den Assistenten zu beenden. Wenn Sie die Protokollierung gestartet haben, wird sie nach dem Beenden des Programms fortgesetzt.

Weitere Informationen online

Erweitern bzw. reduzieren

Das Protokollierungstool OCSLogger.exe von Office Communications Server 2007 R2 erleichtert die Problembehandlung durch das Erfassen von Protokollierungs- und Ablaufverfolgungsinformationen des Produkts, während dieses ausgeführt wird. Dieses Tool ersetzt die Flatfileprotokollierung aus früheren Versionen des Produkts. Das Protokollierungstool generiert Protokolldateien für einzelne Server und muss auf jedem Computer, für den Sie ein Protokoll generieren möchten, ausgeführt werden und eine Ablaufverfolgung durchführen.

Ausführliche Informationen finden Sie im Abschnitt "Vorgänge" der Technischen Bibliothek zu Office Communications Server.

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