Leitfaden zur Ausdruckssyntax

Bei der Verwendung von Microsoft Access kann zu Situationen kommen, in denen Sie mit Werten arbeiten müssen, die sich nicht direkt in Ihren Daten befinden. So müssen Sie beispielsweise die Mehrwertsteuer bei einem Auftrag oder den Gesamtwert des eigentlichen Auftrags berechnen. Sie können diese Werte mithilfe von Ausdrücken berechnen.

Um Ausdrücke verwenden zu können, müssen Sie sie zuerst mit der geeigneten Syntax schreiben. Syntax ist die Gruppe von Regeln, durch die die Wörter und Symbole in einem Ausdruck richtig kombiniert werden.

Stellen Sie sich das so vor: Wenn Access etwas ausführen soll, müssen Sie seine Sprache sprechen. Angenommen zum Beispiel, Sie möchten Access anweisen: "Sieh dir in der Tabelle 'Kunden' das Feld 'Geburtsdatum' an, und teile mir das Geburtsjahr des Kunden mit." Sie können diesen Ausdruck als DatTeil("JJJJ";[Kunden]![Geburtsdatum]) schreiben. Der Ausdruck besteht aus der Funktion DatTeil und zwei Argumenten: "JJJJ" und "[Kunden]![Geburtsdatum]".

Dieser Ausdruck wird im Folgenden erläutert.

Ausdruck (Beispiel)

1. "DatTeil" ist eine Funktion, die ein Datum untersucht und einen bestimmten Teil zurückgibt.

Tipp : Ab Access 2010 enthält der Ausdrucks-Generator IntelliSense, sodass Sie sehen können, welche Argumente für Ihren Ausdruck erforderlich sind.

2. Das Argument "Intervall" informiert Access, welcher Teil des Datums zurückgegeben werden soll. In diesem Fall informiert "JJJJ" Access, dass nur der Jahresteil des Datums zurückgegeben werden soll.

3. Das Argument "Datum" informiert Access, wo der Datumswert gesucht werden soll. In diesem Fall informiert "[Kunden]![Geburtsdatum]" Access, dass in der Tabelle "Kunden" im Feld "Geburtsdatum" nach dem Datum gesucht werden soll.

Wie Sie sehen können, wird in Ausdrücken in Access eine Sprache verwendet, die zunächst etwas schwierig zu lesen ist. Mit einem guten Verständnis der Ausdruckssyntax und etwas Übung wird dies erheblich einfacher.

Es gibt ein paar wichtige Konzepte, die Sie verstehen sollten, bevor Sie Ausdrücke zu schreiben versuchen. Dieser Artikel führt die Konzepte ein, die Sie verstehen müssen, um die richtige Syntax zu verwenden. Außerdem wird die in Ausdrücken verwendete Syntax erläutert.

Der Artikel befasst sich weder mit SQL-Syntax (Structured Query Language) noch soll er als Leitfaden zur VBA-Syntax (Visual Basic for Applications) dienen.

Inhalt dieses Artikels

Einführung

Objekte, Sammlungen und Eigenschaften

Bezeichner

Funktionen, Operatoren und Konstanten

Einführung

Wenn Sie einen Ausdruck erstellen, kombinieren Sie Bezeichner mithilfe von Funktionen, Operatoren und Konstanten. Ein gültiger Ausdruck muss mindestens eine Funktion oder mindestens einen Bezeichner enthalten. Außerdem kann er Konstanten oder Operatoren enthalten. Sie können einen Ausdruck auch als Teil eines anderen Ausdrucks verwenden – normalerweise als Argument einer Funktion.

  • Bezeichner in Ausdrücken    Die allgemeine Form eines Bezeichners in einem Ausdruck ist [Sammlungsname]![Objektname].[Eigenschaftenname].

    Hinweis : Sie müssen nur ausreichend viele Teile eines Bezeichners angeben, damit er im Kontext Ihres Ausdrucks eindeutig wird. Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein Bezeichner die Form [Objektname] hat.

  • Funktionen in Ausdrücken    Die allgemeine Form eines Ausdrucks, der eine Funktion verwendet, ist Funktion(Argument; Argument). Dabei ist eines der Argumente in der Regel ein Bezeichner oder ein Ausdruck.

    Hinweis : Bei einigen Funktionen sind keine Argumente erforderlich.

    Bevor Sie eine bestimmte Funktion verwenden, lesen Sie den entsprechenden Hilfeartikel, um sich über die Syntax dieser Funktion zu informieren.

  • Operatoren in Ausdrücken    Die allgemeine Form eines Ausdrucks, der einen Operator verwendet, lautet: Bezeichner Operator Bezeichner. Bei dieser Form gibt es Ausnahmen, die in den Tabellen im Abschnitt Operatoren aufgeführt sind.

  • Konstanten in Ausdrücken    Die allgemeine Form eines Ausdrucks, der eine Konstante verwendet, lautet: Bezeichner Vergleichsoperator Konstante.

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Objekte, Sammlungen und Eigenschaften

Alle Tabellen, Abfragen, Formulare, Berichte und Felder in einer Access-Datenbank werden individuell als Objekte bezeichnet. Jedes Objekt hat einen Namen. Einige Objekte sind bereits benannt, z. B. die Tabelle "Kontakte" in einer Datenbank, die aus der Microsoft Office Access-Vorlage "Kontakte" erstellt wurde. Wenn Sie ein neues Objekt erstellen, geben Sie ihm einen Namen.

Die Gruppe aller Elemente eines bestimmten Objekttyps wird als Sammlung bezeichnet. So ist beispielsweise die Gruppe aller Tabellen in einer Datenbank eine Sammlung. Einige Objekte, die ein Element in einer Sammlung Ihrer Datenbank sind, können ebenfalls Sammlungen sein, die andere Objekte enthalten. So ist beispielsweise ein Tabellenobjekt eine Sammlung, die Feldobjekte enthält.

Objekte haben Eigenschaften, die ihre Merkmale beschreiben und eine Möglichkeit zu deren Änderung bieten. Beispiel: Ein Abfrageobjekt hat die Eigenschaft Standardansicht, die sowohl beschreibt als auch Ihnen ermöglicht anzugeben, wie die Abfrage bei der Ausführung angezeigt werden soll.

Das folgende Diagramm veranschaulicht die Beziehung zwischen Sammlungen, Objekten und Eigenschaften:

Beziehungen der Auflistungen zu Objekten und Eigenschaften

1. Eine Sammlung

2. Ein Objekt

3. Eine Eigenschaft

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Bezeichner

Wenn Sie ein Objekt, eine Sammlung oder Eigenschaft in einem Ausdruck verwenden, verweisen mithilfe eines Bezeichners auf das betreffende Element. Ein Bezeichner enthält den Namen des Elements, das Sie identifizieren, und außerdem den Namen des Elements, zu dem es gehört. So enthält beispielsweise der Bezeichner für ein Feld den Namen des Felds und den Namen der Tabelle, zu der das Feld gehört. Ein Beispiel für einen solchen Bezeichner finden Sie im vorstehenden Beispiel für einen Ausdruck: [Kunden]![Geburtsdatum].

In einigen Fällen fungiert der Name eines Elements selbst als Bezeichner. Dies trifft zu, wenn der Name des Elements im Kontext des von Ihnen erstellten Ausdrucks eindeutig ist. Der Rest des Bezeichners wird durch den Kontext impliziert. Wenn Sie z. B. eine Abfrage entwerfen, die nur eine einzige Tabelle verwendet, fungieren die Feldnamen allein als Bezeichner, weil die Feldnamen in einer Tabelle eindeutig sein müssen. Weil Sie nur eine Tabelle verwenden, ist der Tabellenname in einem Bezeichner, mit dem Sie in der Abfrage auf ein Feld verweisen, impliziert.

In anderen Fällen müssen Sie im Hinblick auf die Teile eines Bezeichners explizit sein, damit ein Verweis funktioniert. Dies trifft zu, wenn ein Bezeichner im Kontext des Ausdrucks nicht eindeutig ist. Bei einer Mehrdeutigkeit müssen Sie ausreichend viele Teile des Bezeichners explizit angeben, damit er im Kontext eindeutig wird. Angenommen beispielsweise, Sie entwerfen eine Abfrage, die eine Tabelle namens "Artikel" und eine Tabelle namens "Aufträge" verwendet. In beiden Tabellen gibt es ein Feld namens "ArtikelNr". In solch einem Fall muss der Bezeichner, mit dem Sie in der Abfrage auf die beiden Felder "ArtikelNr" verweisen, zusätzlich zum Feldnamen den Tabellennamen enthalten, z. B. [Artikel]![ArtikelNr].

Bezeichneroperatoren    Es gibt drei Operatoren, die Sie in einem Bezeichner verwenden können:

  • Ausrufezeichenoperator (!)

  • Punktoperator (.)

  • EckigeKlammern-Operator ([ ])

Sie verwenden diese Operatoren, indem Sie jeden Teil des Bezeichners in eckige Klammern setzen und dann die Teile entweder mithilfe eines Ausrufezeichen- oder eines Punktoperators verknüpfen. So kann zum Beispiel ein Bezeichner für ein Feld namens "Nachname" in einer Tabelle namens "Mitarbeiter" als [Mitarbeiter]![Nachname] ausgedrückt werden. Der Ausrufezeichenoperator informiert Access, dass das nachfolgende Element ein Objekt ist, das zu der Sammlung gehört, die dem Operator vorangestellt ist. In diesem Fall ist "[Nachname]" ein Feldobjekt, das zur Sammlung "[Mitarbeiter]" gehört, die selbst ein Tabellenobjekt ist.

Hinweis : Genau genommen müssen Sie nicht immer eckige Klammern um einen Bezeichner oder Teilbezeichner eingeben. Wenn der Bezeichner keine Leerzeichen oder anderen Sonderzeichen enthält, fügt Access die eckigen Klammern beim Lesen des Ausdrucks automatisch hinzu. Es ist jedoch eine bewährte Vorgehensweise, dass Sie die Klammern selbst eingeben. Dies hilft Ihnen bei der Vermeidung von Fehlern und dient außerdem als visueller Hinweis, dass ein bestimmter Teil eines Ausdrucks ein Bezeichner ist.

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Funktionen, Operatoren und Konstanten

Zum Erstellen eines Ausdrucks benötigen Sie mehr als Bezeichner – Sie müssen eine bestimmte Aktion ausführen. Mithilfe von Funktionen, Operatoren und Konstanten führen Sie Aktionen in einem Ausdruck aus.

Funktionen

Eine Funktion ist eine Prozedur, die Sie in einem Ausdruck verwenden können. Bei einigen Funktionen, z. B. Datum, ist keine Eingabe erforderlich, damit sie funktionieren. Die meisten Funktionen allerdings erfordern eine Eingabe, die so genannten Argumente. Im Beispiel am Anfang dieses Artikels werden bei der Funktion DatTeil zwei Argumente verwendet: ein Intervall-Argument (mit einem Wert von "JJJJ") und ein Datum-Argument (mit einem Wert von [Kunden]![Geburtsdatum]). Die Funktion DatTeil erfordert mindestens diese beiden Argumente ("Intervall" und "Datum"), kann aber bis zu vier Argumente akzeptieren.

Hinweis : Wenn eine Funktion mehrere Argumente hat, werden diese Argumente durch Semikolons (;) getrennt.

Die nachstehende Liste zeigt einige Funktionen, die in Ausdrücken häufig verwendet werden. Klicken Sie auf den Link für die einzelnen Funktionen, um weitere Informationen zu der Syntax anzuzeigen, die bei der jeweiligen Funktion verwendet wird.

  • Datum Die Funktion Datum dient zum Einfügen des aktuellen Systemdatums in einen Ausdruck. Er wird im Allgemeinen in Verbindung mit der Funktion Format und außerdem in Verbindung mit Feldbezeichnern für Felder verwendet, die Datums-/Uhrzeitdaten enthalten.

  • DatTeil Die Funktion DatTeil dient zum Ermitteln oder Extrahieren eines Datumsteils – in der Regel ein Datum, das aus einem Feldbezeichner abgerufen wird, doch manchmal ein Datumswert, der von einer anderen Funktion, z. B. Datum, zurückgegeben wird.

  • DatDiff Die Funktion DatDiff dient zur Ermittlung der Differenz zwischen zwei Datumsangaben – in der Regel zwischen einem Datum, das aus einem Feldbezeichner abgerufen wird, und einem Datum, das mithilfe der Funktion Datum abgerufen wird.

  • Format Die Funktion Format dient zum Anwenden eines Formats auf einen Bezeichner und außerdem zum Anwenden eines Formats auf die Ergebnisse einer anderen Funktion.

  • Wenn Die Funktion Wenn dient zum Auswerten eines Ausdrucks als "wahr" oder "falsch" mit anschließender Rückgabe eines angegebenen Werts, wenn der Ausdruck als "wahr" ausgewertet wird, und eines anderen angegebenen Werts, wenn der Ausdruck als "falsch" ausgewertet wird.

  • InStr Die Funktion InStr dient zum Suchen nach der Position eines Zeichens oder einer Zeichenfolge innerhalb einer anderen Zeichenfolge. Die gesuchte Zeichenfolge wird in der Regel aus einem Feldbezeichner abgerufen.

  • Links, Teil und Rechts Diese Funktionen dienen zum Extrahieren von Zeichen aus einer Zeichenfolge – beginnend mit dem Zeichen ganz links (Links), einer bestimmten Position in der Mitte (Teil) oder dem Zeichen ganz rechts (Rechts). Sie werden üblicherweise in Verbindung mit der Funktion InStr verwendet. Die Zeichenfolge, aus der diese Funktionen Zeichen extrahieren, wird in der Regel aus einem Feldbezeichner abgerufen.

Eine kategorisierte Liste von Funktionen finden Sie im Artikel Funktionen (angeordnet nach Kategorie).

Operatoren

Ein Operator ist ein Wort oder ein Symbol, das eine bestimmte arithmetische oder logische Beziehung zwischen den anderen Elementen eines Ausdrucks angibt. Operatoren können Folgendes sein:

  • Arithmetisch, z. B. das Pluszeichen (+)

  • Vergleichsoperatoren, z. B. das Gleichheitszeichen (=)

  • Logische Operatoren, z. B. Nicht

Operatoren werden im Allgemeinen verwendet, um eine Beziehung zwischen zwei Bezeichnern anzugeben. In der nachstehenden Tabelle werden die Operatoren beschrieben, die Sie in Access-Ausdrücken verwenden können.

Arithmetische Operatoren   

Sie verwenden die arithmetischen Operatoren, um einen Wert aus zwei oder mehr Zahlen zu berechnen oder um das Vorzeichen einer Zahl von positiv in negativ zu ändern.

Operator

Zweck

Beispiel

+

Addiert zwei Zahlen.

[Zwischensumme]+[Mehrwertsteuer]

-

Ermittelt die Differenz zwischen zwei Zahlen oder gibt den negativen Wert einer Zahl an.

[Preis]-[Rabatt]

*

Multipliziert zwei Zahlen.

[Menge]*[Preis]

/

Dividiert die erste Zahl durch die zweite Zahl.

[Summe]/[Artikelzahl]

\

Rundet beide Zahlen auf ganze Zahlen, dividiert die erste Zahl durch die zweite Zahl, und kürzt dann das Ergebnis auf eine ganze Zahl.

[Angemeldet]\[Räume]

Mod

Dividiert die erste Zahl durch die zweite Zahl und gibt nur den Rest zurück.

[Angemeldet] Mod [Räume]

^

Potenziert eine Zahl mit einem Exponenten.

Zahl ^ Exponent

Vergleichsoperatoren   

Sie verwenden die Vergleichsoperatoren, um Werte zu vergleichen und ein Ergebnis zurückzugeben, das "Wahr", "Falsch" oder "Null" (ein unbekannter Wert) ist.

Operator

Zweck

<

Ermittelt, ob der erste Wert kleiner als der zweite Wert ist.

<=

Ermittelt, ob der erste Wert kleiner als oder gleich dem zweiten Wert ist.

>

Ermittelt, ob der erste Wert größer als der zweite Wert ist.

>=

Ermittelt, ob der erste Wert größer als oder gleich dem zweiten Wert ist.

=

Ermittelt, ob der erste Wert gleich dem zweiten Wert ist.

<>

Ermittelt, ob der erste Wert ungleich dem zweiten Wert ist.

In allen Fällen gilt: Wenn der erste oder der zweite Wert "Null" ist, ist auch das Ergebnis null. Da 0 (null) einen unbekannten Wert darstellt, ist auch das Ergebnis eines Vergleichs mit "Null" unbekannt.

Logische Operatoren   

Sie verwenden die logischen Operatoren, um zwei Werte zu kombinieren und ein Ergebnis vom Typ "Wahr", "Falsch" oder "Null" zurückzugeben. Möglicherweise werden auch die logischen Operatoren angezeigt, die als boolesche Operatoren bezeichnet werden.

Operator

Verwendung

Beschreibung

Und

Ausdr1 Und Ausdr2

"Wahr", wenn "Ausdr1" und "Ausdr2" wahr sind.

Oder

Ausdr1 Oder Ausdr2

"Wahr", wenn entweder "Ausdr1" oder "Ausdr2" wahr ist.

Äqv

Ausdr1 Äqv Ausdr2

"Wahr", wenn sowohl "Ausdr1" als auch "Ausdr2" wahr sind oder wenn sowohl "Ausdr1" als auch "Ausdr2" falsch sind.

Nicht

Nicht Ausdr

"Wahr", wenn "Ausdr" nicht wahr ist.

Xoder

Ausdr1 Xoder Ausdr2

"Wahr", wenn entweder "Ausdr1" wahr ist oder "Ausdr2" wahr ist, aber nicht beide.

Verkettungsoperatoren   

Sie verwenden die Verkettungsoperatoren, um zwei Textwerte in einer Zeichenfolge zu kombinieren.

Operator

Verwendung

Beschreibung

&

Zeichenfolge1 & Zeichenfolge2

Kombiniert zwei Zeichenfolgen in einer Zeichenfolge.

+

Zeichenfolge1 + Zeichenfolge2

Kombiniert zwei Zeichenfolgen in einer Zeichenfolge und gibt Nullwerte weiter.

Spezielle Operatoren   

Sie verwenden die speziellen Operatoren entsprechend der Beschreibung in der nachstehenden Tabelle.

Operator

Beschreibung

Weitere Informationen

Ist Null oder Ist Nicht Null

Ermittelt, ob ein Wert null oder nicht null ist.

Wie "Muster"

Vergleicht Zeichenfolgenwerte mithilfe der Platzhalteroperatoren ? und *.

Wie-Operator

Zwischen Wert1 Und Wert2

Ermittelt, ob ein numerischer Wert oder Datumswert innerhalb eines Bereichs liegt.

Zwischen...Und-Operator

In(Zeichenfolge1;Zeichenfolge2...)

Ermittelt, ob ein Zeichenfolgenwert in einer Gruppe von Zeichenfolgenwerten enthalten ist.

In-Operator

Konstanten

Eine Konstante ist ein bekannter Wert, der nicht geändert wird und den Sie in einem Ausdruck verwenden können. In Access gibt es vier allgemein verwendete Konstanten:

  • Wahr    Gibt an, dass etwas logisch wahr ist.

  • Falsch    Gibt an, dass etwas logisch falsch ist.

  • Null    Gibt an, dass ein bekannter Wert fehlt.

  • "" (leere Zeichenfolge)    Gibt einen Wert an, der bekanntermaßen leer ist.

Konstanten können als Argumente für eine Funktion und in einem Ausdruck als Teil eines Kriteriums verwendet werden. So können Sie beispielsweise die leere Zeichenfolgenkonstante ("") als Teil eines Kriteriums für eine Spalte in einer Abfrage verwenden, um die Feldwerte in dieser Spalte auszuwerten. Dazu geben Sie Folgendes als Kriterium ein: <>"". In diesem Beispiel ist <> ein Operator und "" eine Konstante. Wenn sie zusammen verwendet werden, geben sie an, dass der Bezeichner, auf den sie angewendet werden, mit einer leeren Zeichenfolge verglichen werden sollte. Der sich daraus ergebende Ausdruck ist wahr, wenn der Wert des Bezeichners etwas anderes als eine leere Zeichenfolge ist.

Hinweis : Seien Sie vorsichtig bei Verwendung der Konstante Null. In den meisten Fällen führt die Verwendung von Null in Verbindung mit einem Vergleichsoperator zu einem Fehler. Wenn Sie einen Wert in einem Ausdruck mit Null vergleichen möchten, verwenden Sie den Operator Ist Null oder Ist Nicht Null.

Weitere Informationen zur Verwendung von Ausdrücken finden Sie im Artikel Erstellen eines Ausdrucks.

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