InputParameters-Eigenschaft (Eingabeparameter)

Betrifft

Form-Objekt

Report-Objekt

Mittels der InputParameters-Eigenschaft können die Eingabeparameter ermittelt oder festgelegt werden, die in der RecordSource-Eigenschaft eines Formulars, Berichts oder einer Gespeicherte Prozedur an eine SQL-Anweisung übergeben werden, wenn diese innerhalb eines Microsoft Access-Projekt (ADP) als Datenherkunft verwendet wird. Wert vom Typ String mit Lese-/Schreibzugriff.

Ausdruck.InputParameters

Ausdruck Erforderlich. Ein Ausdruck, der eines der Objekte aus der Liste Betrifft zurückgibt.

Hinweise

Sie können diese Eigenschaft festlegen, indem Sie das Eigenschaftenblatt oder Visual Basic for Applications (VBA)-Code verwenden.

Bei Verwendung mit einer RecordSource-Eigenschaft:

Eine Beispielzeichenfolge für die InputParameter-Eigenschaft, die bei einer SQL-Anweisung in der RecordSource-Eigenschaft verwendet wird, weist die folgende Syntax auf.

state char=[Formulare]![Formularname]![StateList], salesyear smallint=[Formulare]![Formularname]![gewünschtes Jahr eingeben]

Hierdurch würde der Statusparameter auf den aktuellen Wert des Steuerelements StateList festgelegt und der Benutzer zum Angeben des salesyear-Parameters aufgefordert. Sollten noch andere Parameter existieren, die nicht in dieser Liste enthalten sind, würden diesen Standardwerte zugewiesen.

Die Abfrage sollte mit einer ?-Markierung für jeden nicht standardmäßigen Parameter in der InputParameter-Liste ausgeführt werden.

Ein Refresh- oder Requery-Befehl in Microsoft Office Access 2007 sollte ein erneutes Ausführen der Abfrage auslösen. Benutzer können dies im Code durch Aufrufen der standardmäßigen Recordset.Requery-Methode durchführen. Wenn der Wert eines Parameters an ein Steuerelement des Formulars gebunden ist, wird der aktuelle Wert des Steuerelements zur Requery-Zeit verwendet. Wenn sich der Wert des Steuerelements ändert, wird die gespeicherte Prozedur nicht erneut automatisch ausgeführt.

Bei Verwendung mit einer gespeicherten Prozedur:

Eine mögliche InputParameter-Eigenschaftenzeichenfolge zur Verwendung mit einer gespeicherten Prozedur wäre beispielsweise:

@state char=[Formulare]![Formularname]![StateList], @salesyear smallint=[Formulare]![Formularname]![gewünschtes Jahr eingeben]

Hierdurch würde der @state-Parameter auf den aktuellen Wert des Steuerelements StateList festgelegt und der Benutzer zum Angeben des @salesyear-Parameters aufgefordert. Sollten noch andere Parameter für den gespeicherten Prozess existieren, die nicht in dieser Liste enthalten sind, würden diesen Standardwerte zugewiesen.

Die gespeicherte Prozedur sollte unter Verwendung einer Befehlszeichenfolge ausgeführt werden, die die {call }-Syntax mit einer ?-Markierung für jeden nicht standardmäßigen Parameter der InputParameter-Liste enthält.

Ein Refresh- oder Requery-Befehl in Access sollte ein erneutes Ausführen der gespeicherten Prozedur auslösen. Benutzer können dies im Code durch Aufrufen der standardmäßigen Recordset.Requery-Methode durchführen. Wenn der Wert eines Parameters an ein Steuerelement des Formulars gebunden wird, wird der aktuelle Wert des Steuerelements zur Requery-Zeit verwendet. Wenn sich der Wert des Steuerelements ändert, wird die gespeicherte Prozedur nicht erneut automatisch ausgeführt.

Dieser Generatordialog wird aufgerufen, wenn eine gespeicherte Prozedur zum ersten Mal als Datensatzquelle eines Formulars ausgewählt wird und die gespeicherte Prozedur Parameter enthält. Nach erster Erstellung der InputParameters-Zeichenfolge wird zum Ändern der Zeichenfolge derselbe Dialog als Generator verwendet. In diesem Fall setzt sich die Parameterliste jedoch aus dem zusammen, was in der Zeichenfolge bereits vorhanden ist.

Parameterwerte können auch per Code mithilfe der Command- und Parameter-Objekte der ActiveX-Datenobjekte (ADO) festgelegt werden. Falls als Ergebnis eine Ergebnisgruppe zurückgegeben wird, kann durch Festlegen der Recordset-Eigenschaft des Formulars ein Formular daran gebunden werden. Die ADO-Codierung ist die einzige Möglichkeit zum Verarbeiten gespeicherter Prozeduren, die keine Ergebnisgruppen wie beispielsweise Aktionsabfragen zurückgeben bzw. solcher, die Ausgabeparameter oder mehrere Ergebnisgruppen zurückgeben.

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