Informationen zur Zuordnung zwischen Microsoft Visual Basic .NET-Code und UML

Beim Reverse Engineering entsprechen die folgenden Visual Basic .NET-Codekonstrukte folgenden UML-Elementen.

Namespace

Ein Namespace in Visual Basic entspricht beim Reverse Engineering einem UML-Paket und umfasst:

  • Name

  • Mitglieder

Klasse

Eine Klasse in Visual Basic entspricht beim Reverse Engineering einer UML-PaketKlasse und umfasst:

  • Name

  • Ererbte Klassen und implementierte Schnittstellen

  • Sichtbarkeit (öffentlich, geschützt oder privat)

  • IsAbstract

  • IsLeaf

  • Mitgliedsoperationen bzw. -funktionen (Mitgliedsvariablen)

Folgende Visual Basic-Klassenkonstrukte werden in Microsoft Office Visio-UML nicht unterstützt:

  • Friend

  • Shadows

Schnittstelle

Eine Schnittstelle in Visual Basic entspricht beim Reverse Engineering einer UML-PaketKlasseSchnittstelle und umfasst:

  • Name

  • Sichtbarkeit (öffentlich, geschützt oder privat)

  • IsLeaf

  • Basisschnittstellen

  • Mitgliedsoperationen

Aufzählungstyp

Ein Aufzählungstyp in Visual Basic entspricht beim Reverse Engineering einem UML-PaketKlasseSchnittstelleDatentyp mit <<Aufzählung>> PaketKlasseSchnittstelleDatentypStereotypen und umfasst:

  • Name

  • Sichtbarkeit (öffentlich, geschützt oder privat)

  • IsLeaf

  • Basisklassen

  • Mitglieder

Hinweis : Für integrale Visual Basic-Typen kann kein Reverse Engineering durchgeführt werden.

Struktur

Eine Struktur in Visual Basic entspricht beim Reverse Engineering einer UML-Klasse mit <<Struktur>> PaketKlasseSchnittstelleDatentypStereotypen und umfasst:

  • Name

  • Sichtbarkeit (öffentlich, geschützt oder privat)

  • IsAbstract

  • IsLeaf

  • Basisklassen und implementierte Schnittstellen

  • Mitglieder

Eigenschaften

Eigenschaften in Visual Basic entsprechen beim Reverse Engineering UML-PaketKlasseSchnittstelleDatentypStereotypenVorgang und umfassen:

  • Name

  • Sichtbarkeit (öffentlich, geschützt oder privat)

  • Typ

  • Getter und Setter (Abrufen und Setzen)

Hinweis : Die Visual Basic-Standardeigenschaft wird nicht unterstützt.

Stellvertretungen

Stellvertretungen in Visual Basic entsprechen beim Reverse Engineering UML-Klassen mit <<Stellvertreter>>-Stereotyp und umfassen:

  • Name

  • Sichtbarkeit (öffentlich, geschützt oder privat)

  • Signatur (der Klasse als Operation hinzugefügt)

Mitgliedsoperationen

Mitgliedsoperationen in Visual Basic werden dem UML-Modell als UML-Operation hinzugefügt und umfassen:

  • Name

  • Sichtbarkeit (öffentlich, geschützt oder privat)

  • Bereich (statisch oder gemeinsam)

  • IsPolymorphic

  • IsAbstract

  • Operationsart

Operationen sind gemäß ihrem Typ markiert, z. B. Konstruktor, Destruktor, Operator oder Prozedur. Sie können diese Markierungen im UML-Modell anzeigen, indem Sie im Dialogfeld Eigenschaften für UML-Operation die Seite Codeerzeugungsoptionen verwenden.

  • Rückgabetyp

  • Parameter

  • mustOverride

Hinweis : Folgende Visual Basic-Mitgliedsoperationen werden in Microsoft Office Visio-UML nicht unterstützt:

  • "Not overridable" – wird nicht direkt unterstützt, wird dem UML-Element Operation::IstBlatt zugeordnet

  • "Overloads" – wird nicht unterstützt

  • "Handles" – wird nicht unterstützt

Ereignisse

Ereignisse in Visual Basic werden dem Modell als Operationen hinzugefügt und umfassen:

  • Sichtbarkeit (öffentlich, geschützt oder privat)

  • PaketKlasseSchnittstelleDatentypStereotypenVorgangParameter

Konstanten

Konstanten in Visual Basic entsprechen beim Reverse Engineering UML-PaketKlasseSchnittstelleDatentypStereotypenVorgangParameterAttribut und umfassen:

  • Sichtbarkeit (öffentlich oder privat)

  • Typ

  • Anfangswert

Konstanten werden dem Modell als Attribute hinzugefügt, wobei das Feld veränderbar als unveränderlich festgelegt ist.

Die folgende Visual Basic-Zeile:

Const str As String = "some text"

erhält z. B. einen Anfangswert von:

"some text"

während

Const x As Integer = 1

den Anfangswert von 1 erhält.

Hinweis : Schreibgeschützte Elemente im Code werden beim Reverse Engineering als Konstanten betrachtet.

Mitgliedsvariablen

Mitgliedsvariablen in Visual Basic werden dem UML-Modell als UML-Attribute hinzugefügt und umfassen:

  • Name

  • Typ

  • Sichtbarkeit (öffentlich, geschützt oder privat)

  • Bereich (statisch oder gemeinsam)

  • Veränderbar (unveränderlich oder veränderbar)

  • Anfangswert

Methodenparameter

Methodenparameter in Visual Basic werden dem UML-Modell als UML-PaketKlasseSchnittstelleDatentypStereotypenVorgangParameter hinzugefügt und umfassen:

  • Name

  • Typ

  • Richtung (Eingabe, Ein-/Ausgabe, Ausgabe oder Rückgabe)

  • Standardwert

Hinweis : Folgende Visual Basic-Parameterkonstrukte werden in Microsoft Office Visio-UML nicht unterstützt:

  • Optional

  • ParamArray

In UML nicht unterstützte Visual Basic-Codekonstrukte

Die folgenden Visual Basic-Codekonstrukte können beim Reverse Engineering zwischen Visual Studio .NET und Microsoft Office Visio nicht zugeordnet werden:

  • Klassen: Friend, Protected Friend, Shadows.

  • Datenmitglieder: Dim, New, WithEvents.

  • Aufzählungstyp: Für integrale Typen wird kein Reverse Engineering durchgeführt.

  • Mitgliedsoperationen: Overloads, Handles, Not overridable (wird dem UML-Element Operation::IstBlatt zugeordnet).

  • Parameter: optional, paramArray.

  • Eigenschaft: Standardeigenschaft.

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