Informationen zu Statusindikatoren

Statusindikatoren können Ihnen auf einen Blick wichtige Informationen zur Leistung vermitteln und diese Informationen sind nicht auf die Berichterstellung für Finanzwerte wie "Gesamteinnahmen" eingeschränkt. Statusindikatoren können beliebige numerische Informationen darstellen. In Abhängigkeit vom Unternehmen können recht unterschiedliche Ziele gesteckt werden.

Sicherlich möchte Ihr Unternehmen z. B. wichtige Mitarbeiter umschulen oder weiterbilden. Die Statusindikatoren können Sie darüber auf dem neuesten Stand halten, wie viele Mitarbeiter eine Schulung begonnen haben, wie viele das Schulungsprogramm abgeschlossen haben oder Sie können darüber informiert werden, ob der Entwicklungsprozess eines Schulungsprogramms dem Plan entspricht. Hier folgen einige Möglichkeiten, wie die verschiedenen Gruppen die Statusindikatoren verwenden:

  • Kundendienst      Eine Kundendienstgruppe möchte die Antwortquote für Serviceanfragen verbessern. Ein Statusindikator könnte die Gesamtanzahl der Kundendienstanfragen pro Tag nachverfolgen. Ein zugeordneter Indikator in derselben Liste könnte die Anzahl der Minuten repräsentieren, die pro Anfrage erforderlich sind.

  • Onlinekataloghändler     Eine Verkaufseinheit möchte den Umsatz des Vertriebs in der Europäischen Union und in Südafrika um 5 % erhöhen. Ein Statusindikator könnte den Gesamtverkauf für ein bestimmtes Produkt oder für alle Produkte nach Land/Region melden.

  • Arbeitsvermittlung     Ein Arbeitsvermittlungsunternehmen möchte die Anzahl der durch Krankheit verlorenen Arbeitstage um 10 % reduzieren. Ein Indikator kann die Anzahl der verlorenen Arbeitstage verfolgen und ein anderer Indikator kann die Teilnahme der Mitarbeiter an Fitnessangeboten melden.

Inhalt dieses Artikels

Wie können geeignete Statusindikatoren ausgewählt werden?

Sicherheitsüberlegungen

Wie können geeignete Statusindikatoren ausgewählt werden?

Statusindikatoren können Sie nicht nur hinsichtlich des Fortschritts für ein geplantes Ziel auf dem Laufenden halten, sondern bereits die einfache Verwendung von Statusindikatoren kann dabei helfen, die Leistung zu verbessern. Normalerweise sind alle Beschäftigten darum bemüht, öffentlich präsentierte Ergebnisse zu verbessern. Dies kann für ein Unternehmen sehr hilfreich sein, da die Mitarbeiter daran arbeiten, die Leistung auf entscheidende Weise zu verbessern, wenn die Statusindikatoren die entscheidenden Erfolgsfaktoren anschaulich darstellen. Wenn die Indikatoren jedoch die Leistung für Faktoren aufzeigen, die nicht von Bedeutung (oder sogar nachteilig) sind, arbeiten die Mitarbeiter ebenfalls daran, diese Ergebnisse zu verbessern. Schlecht entworfene Indikatoren können die Organisationsstruktur sogar behindern.

Der Schlüssel bei der Auswahl der richtigen Leistungsindikatoren ist es zu verstehen, was das Unternehmen erreichen möchte.

  • Erfassen Sie Ihre Endziele und begreifen Sie die Erfolgsattribute für Ihr Unternehmen.   
    Die meisten Unternehmen sammeln Unmengen an Daten. Große Datenmengen sind jedoch nutzlos, wenn sie mehr Fragen aufwerfen als zu beantworten. Stellen Sie sicher, dass die Statusindikatoren in Ihrem Bericht die wesentlichen Fragen behandeln, die Sie beantworten müssen. Wenn Sie z. B. die Anzahl der Kundendienstanrufe messen, werden Sie feststellen, wie effektiv Ihr Telefonservice ist. Wenn Sie die Zeit messen, die zum Lösen bestimmter Arten von Kundenproblemen erforderlich ist, werden Sie erfahren, wie kosteneffizient das Kundendienstteam arbeitet.

  • Entwickeln Sie eine Methode zum Optimieren Ihrer Indikatoren   
    Entwickeln Sie eine Methode, um zu entscheiden, ob die von Ihnen identifizierten Indikatoren tatsächlich Schlüsselindikatoren sind. Am Ende der Erfassung und Aufbereitung der Informationen müssen Sie entscheiden, welche Informationen am wichtigsten sind. Während Sie beginnen zu erkennen, welche Fragen Sie beantworten müssen, ermitteln Sie, warum eine bestimmte Frage möglicherweise wichtig ist und was die Frage über den Erfolg aussagt.

  • Erkennen, wo die Daten zu finden sind   
    Damit Sie einen Indikator erstellen können, müssen Sie erkennen, woher die unterstützenden Daten kommen sollen. Befinden sich die Daten in einer SQL Server-Datenbank? In einem Excel-Arbeitsblatt? Auf einer SharePoint-Website? In einer Sammlung von E-Mail-Nachrichten? Anfangs ist es ausreichend, wenn Sie das Geschäftssystem identifizieren, das die Daten zur Verfügung stellt. Später müssen Sie möglicherweise ausführlichere Quellen identifizieren, z. B. bestimmte Zeilen und Spalten in einer Excel-Arbeitsmappe oder Tabellen in einer Datenbank.

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Sicherheitsüberlegungen

Wenn ein Statusindikator vertrauliche Informationen enthält, z. B. KPI-Maßzahlen, die aus einem SSAS-Cube zusammengetragen werden, dann sollten Sie Berechtigungen festlegen, die steuern, welche Benutzer Daten anzeigen oder ändern können. Ihr Websiteadministrator oder Websiteeigentümer kann Berechtigungen auf unterschiedliche Weise festlegen, um Daten zu schützen. Sie können z. B. Berechtigungen für die Datenverbindungsbibliothek und für das Datenquellelement in der Datenbank, für die Seite Statusliste oder für eine Quellenliste festlegen. Weitere Informationen finden Sie in den Artikeln der Liste Siehe auch.

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