Hinzufügen und Formatieren von Diagrammen

Hinzufügen von Bezugs- und Trendlinien

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In Excel können Sie Trendlinien und Bezugslinien zu Ihren Diagrammen hinzufügen, um Daten zu prognostizieren und Datentrends visuell anzuzeigen.

Hinzufügen einer Trendlinie
  1. Wählen Sie ein Diagramm aus.

  2. Wählen Sie einen Punkt in der Datenreihe (z. B. Liniendiagramm, Säulendiagramm oder Balkendiagramm) aus.

  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste, und wählen Sie Trendlinie hinzufügen aus.

Formatieren einer Trendlinie
  1. Wählen Sie im Bereich Trendlinie formatieren eine Trendlinienoption aus, um die für das Diagramm gewünschte Trendlinie festzulegen. Das Formatieren einer Trendlinie ist eine statistische Methode zum Messen von Daten:
    Trendlinien

  2. Legen Sie einen Wert in den Feldern Vorwärts und Rückwärts fest, um eine Zukunftsprognose für die Daten zu erstellen.

Hinzufügen von Bezugslinien
  1. Wählen Sie das Diagramm aus, dem Sie Bezugslinien hinzufügen möchten.

  2. Wählen Sie Entwurf > Diagrammelement hinzufügen > Linien > Bezugslinien aus.

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Hinzufügen einer Trend- oder Durchschnittslinie zu einem Diagramm

Damit die Ausgangsdaten in der besseren Qualität sind, möchte ich natürlich nicht mit Brötchen rechnen, sondern ich habe hier fiktive Umsätze notiert.

Die Firma ist offensichtlich neu, in der ersten Woche sehr bescheidene Umsätze, in der fünfzehnten Woche wird's schon besser und es scheint aufwärts zu gehen.

Damit ich das besser analysieren kann, möchte ich das in einem Diagramm darstellen.

Es ist bereits so eine Layout-Tabelle.

Ich kann also mit Strg+A alle Daten markieren und dann hier mit "Einfügen" eine, das hole ich mir hier aus der Auswahl, eine Fläche nehmen, nehmen wir mal einfach hier die blaue, und mit OK erst mal so in der Datei einfügen lassen.

Mit gedrückter Alt-Taste werde ich jetzt hier die Ecken ein bisschen schöner einrasten lassen.

Die Alt-Taste sorgt dafür, dass die exakt in den Ecken von den Zellen einrasten, sodass das gut ausgerichtet ist.

So weit, so nett.

Aber es darf gern ein bisschen hübscher werden.

Ich sage mal, das sei ein hübsches Layout.

Und spätestens jetzt fällt mir auf, dass es schwierig ist, hier die Daten zu lesen.

Da muss ich jetzt lange probieren, welcher Datenpunkt wozu gehört.

Deswegen will ich ein neues Element einfügen, was ein bisschen versteckt ist.

Wenn das Diagramm markiert ist, können Sie hier mit "Diagrammelement einfügen" bei den Linien sogenannte Bezugslinien anzeigen, die also in der Fläche liegen.

Nach dem Klick, Sie sehen das jetzt schon in der Vorauswahl, kann ich mit Klick auf die Linie selber diese Bezugslinien markieren und dann per Rechstklick "Bezugslinien formatieren", Arbeitsbereich wechseln.

Ich werde oben schon mal per Doppelklick die Ribbons einklappen, dann ist hier ein kleines bisschen mehr Platz.

Also die Linie selber ist im Moment automatisch gefärbt.

Die kann ich nach Herzenslust umfärben.

Das sieht man erst, wenn sie ein bisschen dicker sind.

Oder was ich sehr hübsch finde hier diese Farbverlaufslinie, das passt sehr gut zum anderen Design.

Auf jeden Fall ist es einfacher, mit Bezugslinien die Datenpunkte mit der Skala zu verbinden.

Aber die eigentliche Analyse, ich werde das mal schließen, obwohl es gleich wieder auftauchen wird, die eigentliche Analyse betrifft diese Linie hier.

Die möchte ich, sage ich mal, mathematisch verstehen.

Im günstigsten Fall gibt es eine Formel, die beschreibt, wo diese Punkte liegen.

Und dann kann ich möglicherweise vorhersagen, wie die Linie weitergehen wird.

Dazu machen Sie ganz einfach einen Rechtsklick auf diese markierte Datenreihe und es gibt hier den Eintrag "Trennlinie hinzufügen".

Und die ist grundsätzlich erst mal linear.

Sie ist auch schon direkt markiert, deswegen sehen Sie deren Optionen.

Und damit ich beurteilen kann, ob die einigermaßen gut die Originalkurve wiedergibt, ob sie sich, wie das so heißt, anschmiegt, werde ich einen speziellen Wert anzeigen lassen.

Das sogenannte Bestimmheitsmaß R quadrat hier gibt an, wie gut die Kurve an die Ausgangskurve passt.

Wenn R quadrat bei 0 liegt, liegt die Kurve völlig daneben.

Wenn R quadrat gegen 1 geht, ist sie perfekt angepasst.

0,89 also 89 % klingt schon ganz gut, ist aber ein ziemlich miserabler Wert, Sie sehen das auch schon optisch.

Zusätzlich dazu - muss ich das jetzt allerdings noch mal anklicken - möchte ich auch die Formel sehen, die dabei entsteht, also der zweite Klick hier und dann nehme ich mir das ganze Objekt und mache es mal ein kleines bisschen hübscher.

Machen wir es vielleicht mit Format hier.

Sagen wir so, das darf auch gerne ein bisschen größere Schriftgröße kriegen.

Das wird gleich sehr knapp, je nachdem, welche Formel dabei ensteht, aber so ist es ein bisschen besser zu lesen.

Denken Sie mal dran, die Trendlinie hier wieder mal zu markieren, um das hier ändern zu können.

Das ist nämlich das, was jetzt als Aufgabe ansteht.

Ich muss eine von diesen Optionen auswählen, so dass ich das höchstmögliche R quadrat erreiche.

0,89 ist bescheiden, aber wenn ich auf Potenz wechsele, gehe ich sogar auf 0,82 runter, das ist also noch schlechter.

Logarithmisch ist am allerschlechtesten, das sieht man auch schon an einer Kurve, und exponential kommt schon in eine Nähe einer guten Kurve.

Da sehen Sie, hier ist noch eine Beule, da noch eine Beule.

Aber wenn ich eine möglichst kurze Formel haben wollte, wäre das schon leidlich.

Tatsächlich kommen Sie mit den polynomischen Formeln weiter.

Sie sehen schon, er wird stark deutlich, und dort kann ich eine Kurve zweiten Grades oder bis zu sechsten Grades nehmen.

Und wenn ich das mal wirklich ausreize, hier eine polynomische Formel sechsten Grades, da müssen wir jetzt ein bisschen schieben, dann sehen Sie, dass diese Kurve sich tatsächlich sehr gut an die Ausgangsdaten anschmiegt.

Also mit dieser Formel, die da jetzt so ein bisschen schlecht zu lesen ist, die da, kann ich tatsächlich die bisherigen Daten abbilden und hoffen.

Mehr darf ich jetzt nicht formulieren.

Vermuten oder hoffen, dass diese Daten auch in Zukunft so weiterlaufen.

Und das kann ich in einer Prognose darstellen lassen.

Also ich habe im Moment 16 Punkte.

Wenn ich das also erweitern will, dann trage ich hier beispielsweise eine Vier ein und bestätige das mit Return.

Dann wird es um vier Punkte erweitert, also 17, 18, 19, 20, und ich kann hoffen, in der zwanzigsten Woche knappe 900 Euro zu verdienen.

Das wird nicht immer so erfolgen, dass Sie jetzt sagen können, dann gucken wir doch mal 50 Punkte weiter, und mit Return, dann würden Sie schon 25 Millionen verdienen in 50 Wochen, also in knapp einem Jahr von 150 Euro auf 25 Millionen.

Das ist schon eine ordentliche Leistung, das scheint mir mehr mathematisch als wirklichkeitsgetreu zu sein, aber so die ersten zwei, drei Schritte, ich setze das mal wieder ein bisschen sinnvoll runter, kann man doch einigermaßen vermuten, dass das mathematische Modell noch funktioniert.

Also die Bezugslinien dienen der besseren Lesbarkeit und die Trendlinie dient dazu, je nachdem, welche Formel Sie wählen und welches Bestimmtheitsmaß, dieses R quadrat dann möglichst dicht an 1 kommt, dient dazu, die zufälligen Daten mathematisch zu erklären und möglicherweise weiter vorhersagen zu können.

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