Häufig gestellte Fragen zum Importieren von PST-Dateien in Office 365

Dieser Artikel richtet sich an Administratoren. Möchten Sie PST-Dateien in Ihr eigenes Postfach importieren? Informationen finden Sie unter Importieren von E-Mails, Kontakten und Kalendern aus einer Outlook-PST-Datei

Hier finden Sie einige häufig gestellte Fragen zum Importieren von PST-Dateien in Office 365-Postfächer mit dem Office 365-Importdienst. Weitere Informationen zum Importieren von PST-Dateien finden Sie unter Übersicht über das Importieren von PST-Dateien oder SharePoint-Daten in Office 365.

Verwenden des Netzwerkuploads zum Importieren von PST-Dateien

Schrittweise Anleitungen finden Sie unter Verwenden des Netzwerkuploads zum Importieren von PST-Dateien in Office 365.

Wo ist der Netzwerkupload verfügbar?

Der Netzwerkupload ist derzeit in den USA, Kanada, Brasilien, Großbritannien, Europa, Indien, Ostasien, Südostasien, Japan und Australien verfügbar. Der Netzwerkupload wird in Kürze in weiteren Regionen zur Verfügung gestellt.

Welche Preise ergeben sich für den Import von PST-Dateien über den Netzwerkupload?

Das Importieren von PST-Dateien über den Netzwerkupload ist kostenlos.

Welche Version des PST-Dateiformats wird für den Import in Office 365 unterstützt?

Es gibt zwei Versionen des PST-Dateiformats: ANSI und Unicode. Wir empfehlen den Import von PST-Dateien im Unicode-Format. Allerdings können auch PST-Dateien im ANSI-Format (z. B. bei Sprachen mit Doppelbyte-Zeichensatz) in Office 365 importiert werden. Weitere Informationen zum Importieren von PST-Dateien im ANSI-Format finden Sie in Schritt 7 unter Verwenden des Netzwerkuploads zum Importieren von PST-Dateien in Office 365.

Darüber hinaus können PST-Dateien aus Outlook 2007 und neueren Versionen in Office 365 importiert werden.

Kann ich PST-Dateien über den Netzwerkupload in ein inaktives Postfach in Office 365 importieren?

Ja, diese Funktion ist jetzt verfügbar.

Kann ich PST-Dateien über den Netzwerkupload in ein Onlinearchivpostfach in einer Exchange-Hybridbereitstellung importieren?

Ja, diese Funktion ist jetzt verfügbar.

Wie lange dauert das Importieren einer PST-Datei in ein Postfach?

Das hängt von der Kapazität des Netzwerks ab, aber normalerweise dauert es mehrere Stunden für jedes Terabyte (TB) an Daten, bis es in den Azure-Speicherbereich für Ihr Unternehmen hochgeladen wurde. Nachdem die PST-Dateien in den Azure-Speicherbereich kopiert wurden, wird eine PST-Datei mit mindestens 1 GB pro Stunde in ein Office 365-Postfach importiert. Wenn verschiedene PST-Dateien in unterschiedliche Zielpostfächer importiert werden, erfolgt der Importvorgang parallel, d. h. jedes PST-Postfach-Paar wird gleichzeitig importiert. Wenn jedoch mehrere PST-Dateien in dasselbe Postfach importiert werden, werden die einzelnen PST-Dateien in die Warteschlange gestellt und nacheinander in das Postfach importiert. Bei einem zukünftigen Update werden mehrere PST-Dateien gleichzeitig in dasselbe Postfach importiert.

Wie lange bleiben meine PST-Dateien, nachdem ich sie in den Azure-Speicherbereich hochgeladen habe, in Azure gespeichert, bevor sie gelöscht werden?

Wenn Sie PST-Dateien mit der Netzwerkuploadmethode importieren, werden die Dateien in einen Azure-BLOB-Container namens Erfassungsdaten hochgeladen. Alle PST-Dateien im Container Erfassungsdaten werden 60 Tage nach dem Hochladen der letzten PST-Datei gelöscht. Nehmen wir beispielsweise an, dass Sie eine große Anzahl PST-Dateien am 1. August 2016 hochgeladen haben. Anschließend haben Sie am 15. August 2016 weitere Dateien hochgeladen. Wenn Sie keine weiteren Dateien hochladen, werden alle PST-Dateien im Container Erfassungsdaten ungefähr am 15. Oktober 2016 gelöscht.

Dies bedeutet, dass die PST-Dateien, nachdem sie aus dem Azure-Speicherbereich gelöscht wurden, nicht mehr in der Dateiliste für einen Importauftrag im Office 365 Admin Center angezeigt werden. Es kann sein, dass ältere Importaufträge noch auf der Seite Daten importieren nachOffice 365 aufgelistet sind, obwohl die Liste der PST-Dateien leer ist, wenn Sie die Details anzeigen.

Bleiben die Eigenschaften der Nachrichten (z. B. Sende- oder Empfangsdatum, Empfängerliste und andere Eigenschaften) erhalten, wenn PST-Dateien in ein Office 365-Postfach importiert werden?

Ja. Beim Importvorgang werden die Metadaten der ursprünglichen Nachricht nicht geändert.

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Verwenden des Laufwerkversands zum Importieren von PST-Dateien

Eine schrittweise Anleitung finden Sie unter Verwenden des Laufwerkversands zum Importieren von PST-Daten in Office 365.

Wo ist der Laufwerksversand verfügbar?

Der Laufwerksversand ist derzeit in den USA, Europa, Indien, Ostasien, Südostasien, Japan und Australien verfügbar. Der Laufwerksversand wird in Kürze in weiteren Regionen zur Verfügung gestellt.

Was kostet die Verwendung des Laufwerksversands zum Importieren von PST-Dateien in Office 365?   

Die Kosten für den Laufwerksversand zum Importieren von PST-Dateien in Office 365-Postfächer betragen ca. 2 Euro pro GB an Daten. Wenn Sie z. B. eine Festplatte versenden, die 1.000 GB (1 TB) an PST-Dateien enthält, betragen die Kosten beispielsweise 2.000 Euro. Sie können zum Bezahlen der Importgebühr mit einem Partner arbeiten. Informationen zum Suchen von Partnern finden Sie unter Suchen nach Ihrem Office 365-Partner oder -Händler.

Welche Festplattentypen werden für den Laufwerkversand unterstützt?   

Es werden nur interne 3,5-Zoll-SATA II/III-Festplatten für die Verwendung mit dem Office 365-Importdienst unterstützt. Sie können Festplatten mit bis zu 10 TB verwenden. Bei Importaufträgen wird nur das erste Datenvolume auf der Festplatte verarbeitet. Das Datenvolume muss mit NTFS formatiert sein. Wenn Sie Daten auf Ihre Festplatte kopieren, können Sie diese direkt mit einem SATA-Verbinder anschließen, oder Sie können sie extern mit einem externen SATA II/III-USB-Adapter anschließen. Wir empfehlen die Verwendung einer der folgenden externen SATA II/III-USB-Adapter:

  • Anker 68UPSATAA-02BU

  • Anker 68UPSHHDS-BU

  • Startech SATADOCK22UE

  • Sharkoon QuickPort XT HC

Wenn Sie über einen Adapter verfügen, der hier nicht aufgelistet ist, können Sie versuchen, die PST-Dateien mit Ihrem Adapter auf die Festplatte zu kopieren, um zu prüfen, ob das funktioniert, bevor Sie einen unterstützten Adapter erwerben.

Wichtig : Externe Festplatten mit einem integrierten USB-Adapter werden vom Office 365-Importdienst nicht unterstützt. Außerdem kann der Datenträger im Gehäuse einer externen Festplatte nicht verwendet werden. Versenden Sie keine externen Festplatten.

Wie viele Festplatten kann ich für einen einzelnen Importauftrag versenden?   

Sie können maximal 10 Festplatten für einen einzelnen Importauftrag versenden.

Wie lange dauert die Zustellung an das Microsoft-Rechenzentrum, nachdem ich meine Festplatte versendet habe?

Dies hängt von ein paar Dingen ab, z. B. von der Entfernung zum Microsoft-Rechenzentrum und der Art der Zustellung, die Sie zum Versenden Ihrer Festplatte verwendet haben (z. B. Lieferung am nächsten Tag, Lieferung in zwei Tagen oder Zustellung auf dem Landweg). Bei den meisten Zustelldiensten können Sie Sendungsverfolgungsnummern verwenden, um den Status der Lieferung nachzuverfolgen.

Welche Version des PST-Dateiformats wird für den Import in Office 365 unterstützt?

Es gibt zwei Versionen des PST-Dateiformats: ANSI und Unicode. Wir empfehlen den Import von PST-Dateien im Unicode-Format. Allerdings können auch PST-Dateien im ANSI-Format (z. B. bei Sprachen mit Doppelbyte-Zeichensatz) in Office 365 importiert werden. Weitere Informationen zum Importieren von PST-Dateien im ANSI-Format finden Sie in Schritt 3 unter Verwenden des Laufwerksversands zum Importieren von PST-Dateien in Office 365.

Darüber hinaus können PST-Dateien aus Outlook 2007 und neueren Versionen in Office 365 importiert werden.

Wie lange dauert das Importieren einer PST-Datei in ein Postfach?

Nachdem die Festplatte im Microsoft-Rechenzentrum eingegangen ist, wird sie in der Regel innerhalb eines Arbeitstages verarbeitet. Es dauert mehrere Stunden für jedes Terabyte (TB) von Daten auf der Festplatte, bis es in den Microsoft Azure-Speicherbereich für Ihr Unternehmen hochgeladen wurde. Nachdem die PST-Dateien in den Azure-Speicherbereich kopiert wurden, wird eine PST-Datei mit mindestens 1 GB pro Stunde in ein Office 365-Postfach importiert. Wenn verschiedene PST-Dateien in unterschiedliche Zielpostfächer importiert werden, erfolgt der Importvorgang parallel, d. h. jedes PST-/Postfach-Paar wird gleichzeitig importiert. Werden jedoch mehrere PST-Dateien in dasselbe Postfach importiert, werden die einzelnen PST-Dateien in die Warteschlange gestellt und nacheinander in das Postfach importiert. Bei einem zukünftigen Update können mehrere PST-Dateien gleichzeitig in dasselbe Postfach importiert werden.

Wie lange bleiben meine PST-Dateien, nachdem Microsoft sie in den Azure-Speicherbereich hochgeladen hat, in Azure gespeichert, bevor sie gelöscht werden?

Nachdem wir Ihre Festplatte erhalten haben, werden Ihre PST-Dateien im jeweiligen Microsoft-Rechenzentrum in einen Azure-BLOB-Container namens Erfassungsdaten hochgeladen. Alle PST-Dateien im Container Erfassungsdaten werden 60 Tage nach dem Hochladen der letzten PST-Datei gelöscht. Nehmen wir beispielsweise an, dass Microsoft am 1. August 2016 eine große Anzahl PST-Dateien hochgeladen hat. Anschließend haben Sie eine weitere Festplatte gesendet, und am 1. September 2016 wurden weitere Dateien hochgeladen. Werden keine weiteren Dateien hochgeladen, werden alle PST-Dateien im Container Erfassungsdaten ungefähr am 1. November 2016 gelöscht.

Dies bedeutet, dass die PST-Dateien, nachdem sie aus dem Azure-Speicherbereich gelöscht wurden, nicht mehr in der Dateiliste für einen Importauftrag im Office 365 Admin Center angezeigt werden. Es kann sein, dass ältere Importaufträge noch auf der Seite Daten importieren nachOffice 365 aufgelistet sind, obwohl die Liste der PST-Dateien leer ist, wenn Sie die Details anzeigen.

Bleiben die Eigenschaften der Nachrichten (z. B. Sende- oder Empfangsdatum, Empfängerliste und andere Eigenschaften) erhalten, wenn PST-Dateien in ein Office 365-Postfach importiert werden?

Ja. Beim Importvorgang werden die Metadaten der ursprünglichen Nachricht nicht geändert.

Kann ich PST-Dateien über den Laufwerksversand in ein inaktives Postfach in Office 365 importieren?

Ja, diese Funktion ist jetzt verfügbar.

Kann ich PST-Dateien über den Laufwerksversand in ein Onlinearchivpostfach in einer Exchange-Hybridbereitstellung importieren?

Ja, diese Funktion ist jetzt verfügbar.

Kann Microsoft meine Festplatte zurücksetzen, bevor sie wieder an mich zurückgesendet wird?

Nein, Microsoft kann Festplatten vor der Rücksendung an den Kunden nicht zurücksetzen. Festplatten werden in demselben Zustand zurückgesendet, in dem sie bei Microsoft eingegangen sind.

Kann Microsoft meine Festplatte vernichten, anstatt sie zurückzusenden?

Nein, Microsoft kann Ihre Festplatte nicht vernichten. Festplatten werden in demselben Zustand zurückgesendet, in dem sie bei Microsoft eingegangen sind.

Welche Kurierdienste werden für die Rücksendung unterstützt?

Wenn Sie Kunde in den Vereinigten Staaten oder in Europa sind, verwendet Microsoft FedEx für die Rücksendung Ihrer Festplatte. Für alle Regionen verwendet Microsoft DHL.

Wie hoch sind die Kosten für die Rücksendung?

Die Kosten für die Rücksendung variieren je nach Entfernung zum Microsoft-Rechenzentrum, an das Sie Ihre Festplatte gesendet haben. Microsoft belastet Ihr FedEx- oder DHL-Konto für die Rücksendung Ihrer Festplatte. Sie tragen die Kosten für die Rücksendung.

Kann ich einen benutzerdefinierten Kurierdienst verwenden, z. B. FedEx Custom Shipping, um meine Festplatte an Microsoft zu senden?

Ja.

Was muss ich beachten, wenn ich meine Festplatte in ein anderes Land versenden muss?

Die an Microsoft versendete Festplatte muss möglicherweise internationale Grenzen überqueren. In diesem Falls sind Sie dafür verantwortlich, dass die Festplatte und die darin enthaltenen Daten in Übereinstimmung mit den geltenden Gesetzen importiert und/oder exportiert wurden. Stellen Sie vor dem Versenden einer Festplatten mit Ihren Beratern sicher, dass Ihre Festplatte und die Daten gesetzmäßig an das angegebene Microsoft-Rechenzentrum gesendet werden können. Dies hilft sicherzustellen, dass die Festplatte Microsoft zeitgerecht erreicht.

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