Globale Eigenschaften: Verbund

Auf der Registerkarte Verbund können Sie internen Benutzern das Austauschen von SIP-Nachrichten (Session Initiation-Protokoll) mit Benutzern außerhalb des Netzwerks Ihrer Organisation ermöglichen, z. B. mit Verbundpartnern, öffentlichen Sofortnachrichten-Dienstanbietern und Remotebenutzern, und außerdem die Anwesenheit der externen Benutzer nachverfolgen. Hierzu muss eine globale Standardroute für ausgehende Nachrichten festgelegt werden. Die Standardroute wird global für alle Server in der Gesamtstruktur festgelegt. Die globale Standardroute kann für jeden Standard Edition-Server oder Enterprise-Pool außer Kraft gesetzt werden.

Verbund und Verbindung mit öffentlichen Instant Messaging-Diensten aktivieren

Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um Benutzern das Austauschen von Nachrichten mit Verbundpartnern und öffentlichen Sofortnachrichten-Dienstanbietern zu ermöglichen.

FQDN

Geben Sie den vollqualifizierten Domänennamen (Fully Qualified Domain Name, FQDN) des nächsten Hopservers (Übermittler oder Zugriffs-Edgeserver) an, über den interne Server ausgehende Nachrichten an externe Benutzer, z . B. Remotebenutzer, senden.

Port

Geben Sie die Nummer des Ports an, über den interne Server ausgehende Nachrichten an externe Benutzer senden. Diese Portnummer sollte der des nächsten Hopservers oder bei einer Direktverbindung der des Zugriffs-Edgeservers entsprechen. Der Standardwert ist 5061.

Weitere Informationen online

Erweitern bzw. reduzieren

Die globale Standardroute ist die Route (d. h. der nächste Hopserver), die global für alle internen Office Communications Server-Computer in der Gesamtstruktur konfiguriert ist und über die der gesamte ausgehende SIP-Datenverkehr (d. h. Kommunikationsanforderungen) an Domänen gesendet wird, die nicht den von der Organisation unterstützten SIP-Domänen entsprechen. Die Standardroute kann für jeden Standard Edition-Server oder Enterprise-Pool überschrieben werden.

Für den FQDN des nächsten Hopservers, der in der globalen Standardroute konfiguriert ist, kann Folgendes angegeben werden:

  • Der FQDN des Übermittlers, über den SIP-Datenverkehr aus der Organisation herausgeleitet wird. Ein Übermittler wird aus Sicherheits- und Skalierbarkeitsgründen empfohlen.

  • Der FQDN der internen Schnittstelle des Zugriffs-Edgeservers.

  • Der FQDN der virtuellen IP-Adresse des Hardwaregeräts zum Lastenausgleich, über das eine Verbindung zwischen dem internen Edge der Zugriffs-Edgeserver mit dem internen Netzwerk hergestellt wird.

Wenn Sie einen Übermittler verwenden, ist dieser Server i. d. R. auf globaler Ebene als nächster Hopserver konfiguriert. Sie müssen diese Einstellung dann auf dem Übermittler überschreiben und den Zugriffs-Edgeserver als nächsten Hopserver konfigurieren.

Um die globale Standardroute für einen Standard Edition-Server oder Enterprise-Pool zu überschreiben, konfigurieren Sie für diesen Server oder Pool unter Front-End-Eigenschaften auf der Registerkarte Verbund die gewünschte Route.

Ausführliche Informationen finden Sie im Abschnitt "Vorgänge" der technischen Bibliothek von Office Communications Server.

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