Exportieren von Inhalten und Erstellen von Berichten im eDiscovery Center

Wenn Sie die Inhalte für einen Fall an eine Behörde liefern müssen oder in einem anderen Programm für juristische Fälle verarbeiten müssen, können Sie die Inhalte exportieren. Sie können auch Berichte erstellen, um die Inhalte zu und ggf. Suchindizierungsprobleme des Berichts zu identifizieren. Der Export enthält eine Ladedatei, die auf dem EDRM-Standard (Electronic Discovery Reference Model) basiert.

Vor dem Exportieren von Inhalten sollten Sie dem Fall bereits Inhaltsquellen wie z. B. Websites, Postfächer und Abfragen hinzugefügt haben. Darüber hinaus muss der Computer, den Sie für den Export von Inhalten verwenden, die folgenden Systemanforderungen erfüllen:

  • 32- oder 64-Bit-Version von Windows 7 und höhere Versionen

  • Microsoft .NET Framework 4.5

  • Einen der folgenden unterstützten Browser:

    • Internet Explorer 10 oder höhere Versionen

    • Mozilla Firefox oder Google Chrome mit installiertem ClickOnce-Add-In

Beim erstmaligen Exportieren von Inhalten oder Erstellen eines Berichts wird der eDiscovery Download-Manager installiert, der die SharePoint- und Exchange-Inhalte und -Berichte auf den lokalen Computer exportiert. Zum Herunterladen eines eDiscovery-Exports müssen sich Benutzer bei SharePoint mit dem gleichen Konto anmelden, mit dem sie auf ihrem Clientcomputer angemeldet sind. Wenn Sie in einer Warnmeldung gefragt werden, ob der Download-Manager ausgeführt werden soll, akzeptieren Sie die Warnung, und fahren Sie fort.

Exportieren von eDiscovery-Inhalten

  1. Wenn Ihr Fall noch nicht geöffnet ist, klicken Sie in einem eDiscovery-Center auf Fälle, und klicken Sie dann auf den Fall, in den Sie Inhalte exportieren möchten.

  2. Klicken Sie im Abschnitt Suche und Export unter Abfragen auf den Namen der Abfrage, die exportiert werden soll. Auf der Abfrageseite werden die Größe und die in den Export einzuschließenden Inhalte angezeigt.

  3. Klicken Sie unten auf der Abfrageseite auf Exportieren.

  4. Geben Sie einen Namen für den Export ein. Standardmäßig erhält der Export den gleichen Namen wie die Abfrage, auf der er basiert. Sie können den Namen jedoch ändern.

  5. Wählen Sie auf der nun angezeigten Seite im Abschnitt Optionen eine der folgenden Optionen aus:

  6. Wenn Sie doppelt vorhandene Exchange-Inhalte (z. B. E-Mail-Nachrichtenduplikate) entfernen möchten, wählen Sie Doppelte Exchange-Inhalte entfernen aus.

  7. Wenn Sie Versionen von Dokumenten berücksichtigen möchten (wenn Ihre Organisation Versionen nachverfolgt), aktivieren Sie das Kontrollkästchen Versionen für SharePoint-Dokumente einbinden.

  8. Wenn Sie Elemente berücksichtigen möchten, die verschlüsselt sind oder ein nicht erkanntes Format aufweisen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Elemente einbinden, die verschlüsselt sind oder deren Format nicht erkannt wurde.

  9. Klicken Sie auf OK.

  10. Klicken Sie auf Ergebnisse herunterladen.

  11. Wenn Sie Inhalte auf einem Computer erstmals exportieren, werden Sie aufgefordert, den Discovery Download-Manager zu installieren. Klicken Sie auf Ja.

  12. Wenn Sie den Export abgeschlossen haben, klicken Sie auf Schließen.

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Erstellen von Berichten zu exportierten Inhalten

Berichte identifizieren die Exchange- und SharePoint-Inhalte, ihren Speicherort und weitere Informationen sowie alle Fehler (z. B. Inhalte, die aufgrund von Suchindizierungsproblemen nicht exportiert wurden). Die Berichte werden in einem Format erstellt, das aus durch Kommas getrennten Werten besteht. Sie können in Excel geöffnet oder in zahlreiche Programmtypen importiert werden.

In Microsoft Excel können Sie die Inhalte durch Sortieren und Filtern der Spalten weiter untersuchen. Sie können z. B. nur PowerPoint-Folien anzeigen oder nach Webadresse oder Verfasser sortieren.

  1. Wenn Ihr Fall noch nicht geöffnet ist, klicken Sie in einem eDiscovery-Center auf Fälle, und klicken Sie dann auf den Fall, in den Sie Inhalte exportieren möchten.

  2. Klicken Sie im Abschnitt Suche und Export unter Abfragen auf den Namen der Abfrage, die exportiert werden soll.

  3. Klicken Sie unten auf der Abfrageseite auf Exportieren.

  4. Wählen Sie auf der nun angezeigten Seite im Abschnitt "Optionen" eine der folgenden Optionen aus. Die Einstellungen wirken sich nicht auf den Bericht selbst aus, der Bericht zeigt jedoch an, wie sich die Einstellungen auf Ihre Abfrage auswirken würden:

  5. Wenn Sie doppelt vorhandene Exchange-Inhalte (z. B. E-Mail-Nachrichtenduplikate) entfernen möchten, wählen Sie Doppelte Exchange-Inhalte entfernen aus.

  6. Wenn Sie Versionen von Dokumenten berücksichtigen möchten (wenn Ihre Organisation Versionen nachverfolgt), aktivieren Sie das Kontrollkästchen Versionen für SharePoint-Dokumente einbinden. Wenn Ihre exportierten Inhalte viele Bibliotheken enthalten, die Versionen nachverfolgen, und viele Ihrer Verfasser Versionsverwaltung verwenden, nimmt die Dateigröße des Exports ggf. erheblich zu.

  7. Wenn Sie Elemente berücksichtigen möchten, die verschlüsselt sind oder ein nicht erkanntes Format aufweisen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Elemente einbinden, die verschlüsselt sind oder deren Format nicht erkannt wurde.

  8. Klicken Sie auf der nun angezeigten Seite auf OK.

  9. Klicken Sie auf Bericht herunterladen.

  10. Wenn Sie Inhalte auf einem Computer erstmals exportieren, werden Sie aufgefordert, den Discovery Download-Manager zu installieren. Klicken Sie auf Ja.

  11. Wenn Sie den Export abgeschlossen haben, klicken Sie auf Schließen.

    Die folgenden Berichte (Excel-CSV-Dateien) werden auf Ihren Computer in einen Ordner mit dem Namen "Berichte" heruntergeladen.

    • Exchange-Indexfehler: Enthält eine Liste von E-Mail-Nachrichten, die nicht für die Suche indiziert wurden. Die Anzahl der in diesem Bericht aufgelisteten Elemente entspricht der Anzahl der nicht indizierten Elemente, die mit den Suchergebnissen heruntergeladen werden, wenn Sie beim Exportieren der Suchergebnisse die Option Elemente einbinden, die verschlüsselt sind oder deren Format nicht erkannt wurde ausgewählt haben. Wenn keine Indexfehler vorliegen oder Sie die Option Elemente einbinden, die verschlüsselt sind oder deren Format nicht erkannt wurde nicht ausgewählt haben, ist dieser Bericht leer.

    • Exchange-Ergebnisse: Enthält eine Liste aller E-Mail-Nachrichten, die als Suchergebnisse zurückgegeben wurden. In diesem Bericht werden die Betreffzeile, Empfänger und Absender, das Sendedatum und das Empfangsdatum sowie die Größe der Nachricht angegeben.

    • Exportfehler: In diesem Bericht werden alle Fehler aufgelistet, die während des Exportvorgangs aufgetreten sind.

    • SharePoint-Indexfehler

    • SharePoint-Ergebnisse: Enthält eine Liste aller SharePoint-Elemente, die als Suchergebnisse zurückgegeben wurden. Dieser Bericht enthält beispielsweise folgende Informationen: den Dokumenttyp, den Autor des Dokuments, die Dokument-URL, die URL und den Namen der Website, auf der sich das Dokument befindet, und das Datum der letzten Änderung des Dokuments.

    Hinweis : Wenn Sie die Option Elemente einbinden, die verschlüsselt sind oder deren Format nicht erkannt wurde beim Exportieren der Suchergebnisse nicht auswählen oder die Berichte nur herunterladen, werden die Indexfehlerberichte ohne Einträge heruntergeladen. Dies bedeutet nicht, dass es keine Indizierungsfehler gab. Es bedeutet lediglich, dass nicht indizierte Elemente nicht in die Anforderung zum Herunterladen der Berichte einbezogen wurden.

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Weitere Informationen zu eDiscovery

Weitere Informationen zu eDiscovery-Fällen finden Sie in folgenden Artikeln:

Szenario: eDiscovery in SharePoint Server 2013 und Exchange Server 2013

Einrichten eines eDiscovery Center in SharePoint Online

Planen und Verwalten von eDiscovery-Fällen

Hinzufügen von Inhalt zu einem eDiscovery-Fall und temporäres Sperren von Quellen

Suchen und Verwenden von Stichwörtern in eDiscovery

Standardmäßig durchforstete Dateinamenerweiterungen und analysierte Dateitypen in SharePoint Server 2013

Überblick über durchforstete und verwaltete Eigenschaften in SharePoint Server 2013

Erstellen und Ausführen von eDiscovery-Abfragen

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