Ergänzung zu den Datenschutzbestimmungen für Microsoft Lync Server 2013

Letzte Aktualisierung: Februar 2013

Inhalt

Archivierung

Aktivitätsfeed

Adressbuchdienst

Anrufsteuerung

Datensammlung und Berichte für Kommunikationsdatensätze (KDS)

Anrufdelegierung

Anrufer-ID

Anzeige des Anrufernamens

Clientseitige Protokollierung

Notfalldienste

Standortinfrastruktur

Lync Web App-Server

Aspekte des Standorts für die Medienumgehung

Anlagen für Besprechungen

Peer-to-Peer-Dateiübertragung

Permanenter Gruppenchat

Persönliches Bild

PIN-Authentifizierung

Umfragen

Zusammenarbeit mit PowerPoint

Anwesenheits‑ und Kontaktinformationen

Datenschutzmodus

Privatleitung

Datensammlung und Berichte für Quality of Experience (QoE)

Rollenbasierte Zugriffssteuerung

Aufzeichnung

Reaktionsgruppendienst – Agentenanonymisierung

Serverseitige Protokollierung

Meldung von Anmeldefehlern

Qualifikationssuche

Intelligentes Zuschneiden

Einheitlicher Kontaktspeicher

Verbesserung der Sprachqualität

Zusammenarbeit an Whiteboards

Diese Seite ist eine Ergänzung zu den Datenschutzbestimmungen zu Microsoft Lync-Produkten. Wir empfehlen, sowohl die Datenschutzbestimmungen zu Microsoft Lync-Produkten als auch diese Ergänzung lesen, damit Sie das Konzept der Datensammlung verstehen und die entsprechenden Methoden für ein bestimmtes Microsoft Lync-Produkt oder einen bestimmten Dienst verwenden können.

Diese Ergänzung zu den Datenschutzbestimmungen befasst sich mit der Bereitstellung und Verwendung von Microsoft Lync 2013-Kommunikationssoftware innerhalb Ihres Unternehmens. Wenn Ihr Unternehmen Lync Server als Teil einer Onlinelösung oder als Dienst verwendet (d. h. die Server, auf denen die Software ausgeführt wird, werden von einem Drittanbieter [z. B. Microsoft] gehostet), werden Informationen an diesen Drittanbieter weitergeleitet. Weitere Informationen zur Verwendung der Daten, die an diesen Drittanbieter weitergeleitet werden, gibt Ihnen der Unternehmensadministrator oder der Dienstanbieter.

Archivierung

Funktionsweise dieses Features: Die Archivierung bietet für Organisationen, die nach Maßgabe branchenüblicher oder behördlicher Vorschriften Aufbewahrungsrichtlinien und -fristen einhalten müssen oder die eigene organisationsinterne Aufbewahrungsrichtlinien erstellt haben, eine Möglichkeit, bestimmte, mit Lync zusammenhängende Kommunikations- und Nutzungsdaten zu archivieren, um solche Fristen und Richtlinien einhalten zu können.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragenen Informationen: Bei der Archivierung werden die Inhalte von Chatnachrichten zwischen zwei Personen ("Peer-to-Peer") und von Chatnachrichten mit mehreren Teilnehmern, Konferenzinhalte einschließlich hochgeladener Inhalte (wie Handzettel) sowie veranstaltungsbezogene Inhalte (wie Beitreten, Verlassen, Hochladen, Freigeben und Änderungen der Sichtbarkeit) auf einem vom Unternehmensadministrator konfigurierten Server gespeichert. Peer-to-Peer-Dateiübertragungen, Audio/Video in Unterhaltungen zwischen zwei Personen, Anwendungsfreigaben in Unterhaltungen zwischen zwei Personen, in Konferenzen vorgenommene Anmerkungen sowie Umfragen können nicht archiviert werden. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Ermöglicht einer Organisation, Inhalte zu archivieren, um branchenübliche, behördliche oder organisationsinterne Aufbewahrungsrichtlinien einzuhalten.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Die Archivierung ist standardmäßig deaktiviert. Dieses Feature kann nicht auf Benutzerebene gesteuert werden. Es wird vom Unternehmensadministrator der Organisation verwaltet.

  • Aktualisieren Sie auf der Seite Überwachung und Archivierung die Einstellungen Archivierungsrichtlinie und Archivierungskonfiguration.

So aktivieren Sie die Exchange-Integration

  • Aktualisieren Sie auf der Seite Überwachung und Archivierung die Einstellung Archivierungskonfiguration.

Hinweis : Nachdem die Exchange-Integration aktiviert wurde, müssen Benutzer, die in Microsoft Exchange Server 2013 oder höher gehostet werden, über die Exchange-Systemsteuerung verwaltet werden.

Aktivitätsfeed

Funktionsweise dieses Features: Mithilfe des Aktivitätsfeeds können Endbenutzer "Neuigkeiten aus sozialen Netzwerken" von den in ihrer Kontaktliste aufgeführten Kontakten anzeigen. Mithilfe des Features können Endbenutzer aktuelle persönliche Notizen sowie Änderungen an ihrem Bild, ihrem Titel oder ihrem Standort für andere Benutzer anzeigen.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragene Informationen: Die folgenden Informationen werden von Endbenutzern in Form von Anwesenheitsinformationen in Microsoft Lync 2013 veröffentlicht:

  • Aktualisierungszeitpunkt ihres Unternehmensbilds (aus dem Unternehmensverzeichnis, z. B. Active Directory-Domänendienste)

  • Webbild (das vom Endbenutzer hochgeladen wird und für andere Benutzer angezeigt werden soll) mit Aktualisierungszeitpunkt

  • Aktualisierungszeitpunkt ihres Titels im Unternehmen sowie der neue Titel (aus dem Unternehmensverzeichnis)

  • Aktualisierungszeitpunkt ihres Bürostandorts im Unternehmen sowie der neue Bürostandort (aus dem Unternehmensverzeichnis)

  • Aufzeichnung der zuletzt veröffentlichten persönlichen Notizen

  • Ihre Abwesenheitsnotiz aus Microsoft Exchange Server

Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Diese Informationen werden für die Kontakte in der Kontaktliste der Endbenutzer freigegeben, die ihren Aktivitätsfeed anzeigen und die private Beziehung Freunde und Familie, Arbeitsgruppe, Kollegen oder Externe Kontakte aufweisen.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Der Unternehmensadministrator kann die In-Band-Einstellung PersonalNoteHistoryDepth konfigurieren, die steuert, wie viele persönliche Notizen für den Endbenutzer gespeichert werden. Wird diese Einstellung auf "0" festgelegt, wird kein Notizenverlauf protokolliert, und nur die aktuelle Notiz wird gespeichert (wie in den Vorgängerversionen). Jeder Endbenutzer hat zudem die Möglichkeit, auf jegliche Veröffentlichung in seinem Aktivitätsfeed zu verzichten, indem er im Optionsdialogfeld seines Lync-Clients die entsprechende Einstellung aktiviert.

Adressbuchdienst

Funktionsweise dieses Features: Der Adressbuchdienst ermöglicht Lync Server-Clients, wie dem Lync 2010- und neuern Desktopclients, Lync für mobile Geräte usw., die Suche nach Kontakten.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragene Informationen: Der Endbenutzer gibt eine Suchzeichenfolge an, die für die Suche nach Übereinstimmungen in der Adressbuchdatenbank oder in den Adressbuch-Downloaddateien verwendet wird. Alle zu einer bestimmten Suchzeichenfolge gefundenen übereinstimmenden Datensätze werden an den Client zurückgegeben.

Verwendung der Informationen: Die Informationen in der Suchzeichenfolge werden für die Suche nach übereinstimmenden Datensätzen verwendet.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Der Adressbuchdienst ist standardmäßig aktiviert und kann nicht deaktiviert werden.

Anrufsteuerung

Funktionsweise dieses Features: Mithilfe der Anrufsteuerung können Unternehmensadministratoren den Umfang des Lync Server-Audio- und Videodatenverkehrs über die WAN-Verbindung steuern.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragene Informationen: Bei der Anrufsteuerung werden die IP-Adressen von Anrufer und Angerufenem, die Endpunktpositionen (inner- oder außerhalb des Unternehmensnetzwerks) beider Seiten sowie Angaben dazu, ob der Anruf an einen Verbund gerichtet ist, erfasst, verarbeitet und empfangen. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Der Unternehmensadministrator kann mithilfe dieser Informationen die Nutzung einer bestimmten WAN-Verbindung für Audio-/Videoanrufe in Lync Server im Unternehmen verwalten.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Die Anrufsteuerung ist standardmäßig deaktiviert und kann von einem Unternehmensadministrator aktiviert werden, indem dieser in der Lync Server-Systemsteuerung auf die Seite Netzwerkkonfiguration wechselt und die Globale Richtlinie zur Aktivierung der Bandbreitenverwaltung aktualisiert.

Hinweis : Richtlinien zur Anrufsteuerung können sich auf Notrufe auswirken (d. h., Notrufe könnten zum falschen Anschluss geroutet werden).

Datensammlung und Berichte für Kommunikationsdatensätze (KDS)

Funktionsweise dieses Features: Das Feature Datensammlung und Berichte für Kommunikationsdatensätze (KDS) dient dazu, Details zu Registrierungen, mit Lync Server durchgeführten Peer-to-Peer-Kommunikationsvorgängen und Besprechungen zu erfassen und in Berichtsform darzustellen.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragene Informationen: Wenn dieses Feature aktiviert ist, werden die Daten aus allen Registrierungen, Peer-to-Peer-Kommunikationsvorgängen und Besprechungen in der KDS-Datenbank aufgezeichnet. (Der Inhalt wird nicht aufgezeichnet.) Die KDS-Daten werden in der im Unternehmen bereitgestellten Monitoring Server-Datenbank gespeichert und in einem Satz von Monitoring Server-Standardberichten dargestellt. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Die KDS-Daten können verwendet werden, um den Verlauf von Registrierungen, Peer-to-Peer-Kommunikationsvorgängen und Besprechungen innerhalb des Unternehmens nachzuvollziehen.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: KDS ist standardmäßig aktiviert, für die Erfassung der KDS-Daten muss der Unternehmensadministrator jedoch einen Monitoring Server installieren, der mit einer Monitoring Server-Back-End-Datenbank verbunden ist. Der Unternehmensadministrator kann die Monitoring Server-Standardberichte bereitstellen oder benutzerdefinierte Berichte erstellen, indem er die Monitoring Server-Datenbank abfragt.

Anrufdelegierung

Funktionsweise dieses Features: Mit der Anrufdelegierung sind Benutzer in der Lage, eine oder mehrere Personen (Stellvertretungen) zu benennen, die in ihrem Namen Anrufe tätigen oder entgegennehmen oder Onlinebesprechungen ansetzen oder daran teilnehmen können.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragene Informationen: Beim Benennen von Stellvertretungen muss der Benutzer während des Konfigurationsvorgangs Kontaktinformationen der Stellvertretung bereitstellen. Benutzer, die als Stellvertretungen eingerichtet werden, erhalten eine Benachrichtigung, mit der sie informiert werden, dass ein Mitarbeiter ihrer Organisation sie als Stellvertretung benannt hat. Wenn ein oder mehrere Stellvertretungen einen Anruf im Namen der Person entgegennehmen, die sie als Stellvertretung benannt hat, erhält diese Person eine E-Mail, mit der sie zu diesem Ereignis benachrichtigt wird. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Lync verwendet die Kontaktinformationen der Stellvertretung, um diese in die Lage zu versetzen, im Namen der Person, deren Stellvertretung sie übernommen hat, Anrufe zu tätigen und entgegenzunehmen sowie Besprechungen zu planen oder daran teilzunehmen.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Die Anrufdelegierung ist standardmäßig deaktiviert. Der Unternehmensadministrator kann die Anrufdelegierung für die Organisation aktivieren oder deaktivieren, indem er EnableDelegation auf "True" einstellt.

Hinweis : Unternehmensadministratoren können die Synchronisierung von Stellvertretungen zwischen dem Exchange-Kalender und Lync Server 2010 oder neuer einrichten. Wenn die Synchronisierung aktiviert ist, werden Stellvertretungen für den Exchange-Kalender, die mit entsprechenden Berechtigungen (mindestens Nicht bearbeitender Autor) ausgestattet sind, automatisch in Lync als Stellvertretungen hinzugefügt. Die Einstellungen für die Anrufweiterleitung werden dadurch jedoch nicht geändert.

Anrufer-ID

Funktionsweise dieses Features: Mithilfe der Anrufer-ID wird die Telefonnummer gesteuert, die dem angerufenen Teilnehmer angezeigt wird. Der Unternehmensadministrator kann ein Überschreiben der Anrufer-ID festlegen, indem er eine alternative Rufnummer angibt, die als Anrufer-ID für alle von der Organisation oder für eine bestimmte Gruppe von Nummern ausgehenden Anrufe angezeigt wird. So kann der Administrator beispielsweise die Anrufer-ID so konfigurieren, dass die allgemeine Rufnummer des Unternehmens anstelle der persönlichen Durchwahl des Benutzers angezeigt wird.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragene Informationen: Die Telefonnummer des Benutzers oder die alternativ konfigurierte Telefonnummer. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Bei einem Anruf wird dem Empfänger die Telefonnummer des Benutzers oder eine alternative Nummer (falls konfiguriert) angezeigt.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Die Option Anrufer-ID unterdrücken kann in der Lync Server-Systemsteuerung auf der Seite Route aktiviert oder deaktiviert werden. Ist Anrufer-ID unterdrücken deaktiviert, wird die Rufnummer des Anrufers angezeigt. Wird Anrufer-ID unterdrücken aktiviert, muss eine alternative Rufnummer angegeben werden, die dem angerufenen Teilnehmer angezeigt wird.

Anzeige des Anrufernamens

Funktionsweise dieses Features: Dieser Anzeigename enthält den Namen des Endbenutzers, der im lokalen Repository von Lync Server (Adressbuchdienst) gespeichert ist. Bei ausgehenden Anrufen von Lync Server-Endbenutzern an das Telefonfestnetz (Public Switched Telephone Network, PSTN) sendet dieses Feature Anzeigenameninformationen an das PSTN-Gateway/die IP-Festnetztelefonanlage/den Session Broder Controller, die als Ausgang verwendet werden.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragene Informationen: Bei ausgehenden Anrufen vom Lync Server-Netzwerk wird der Anzeigename an das PSTN-Gateway/die IP-Festnetztelefonanlage/den Session Broder Controller übermittelt, die als Ausgang verwendet werden, sofern in Lync Server keine Datenschutzeinschränkungen für die Weitergabe dieser Informationen vorliegen. Diese Informationen können dann dem angerufenen Teilnehmer angezeigt werden.

Verwendung der Informationen: Diese Informationen dienen dazu, dem angerufenen Teilnehmer neben der Rufnummer auch den Namen des Anrufers anzuzeigen. Diese Angaben sind nicht definitiv.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Derzeit gibt es in Lync Server keine Möglichkeit, Datenschutzeinschränkungen für die Anzeige des Anzeigenamens festzulegen. Der Anzeigename wird vom Server immer übermittelt. Bei manchen PSTN-Gateways/IP-Festnetztelefonanlagen/Session Broder Controllern besteht eventuell die Möglichkeit, die Anzeigenameninformationen abhängig von der Anrufrichtung (eingehend, ausgehend) zu filtern oder zu ersetzen.

Clientseitige Protokollierung

Funktionsweise dieses Features: Mit der clientseitigen Protokollierung werden Informationen gesammelt, die ein Supportteam der zweiten Ebene verwenden kann, um die Ursache eines Problems zu ermitteln. Clientseitige Protokolle werden lokal auf dem Computer des Benutzers gespeichert.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragene Informationen: Wenn die clientseitige Protokollierung aktiviert ist, werden auf dem Computer des Benutzers bestimmte Nutzungsinformationen protokolliert und gespeichert. Hierzu können Informationen wie der Betreff der Besprechung und der Ort sowie SIP-Nachrichten (Session Initiation Protocol), Antworten auf Lync-Einladungen, Informationen zum Absender und Empfänger von Chatnachrichten, die Route, über die die Nachricht übermittelt wurde, die Kontaktliste der Benutzer sowie Anwesenheitsinformationen, die Namen aller von Ihnen freigegebenen Programme, Anlagen, Microsoft PowerPoint-Dateien, Whiteboards, Umfragen sowie Fragen für Umfragen und ein Index ihrer Stimmabgabe im clientseitigen Protokoll erfasst werden. Der eigentliche Inhalt Ihrer Lync-Unterhaltungen (Chats, PowerPoint-Foliensammlungen, Whiteboardinhalte, Notizen, Umfragedetails usw.) werden nicht in clientseitigen Protokollen erfasst. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Die in den clientseitigen Protokollen gesammelten Informationen können vom Kundensupport des Benutzers verwendet oder an Microsoft gesendet werden, um Probleme mit Lync zu behandeln.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Die clientseitige Protokollierung ist standardmäßig deaktiviert. Der Unternehmensadministrator kann dieses Feature für das Unternehmen aktivieren bzw. deaktivieren, indem er ucEnableUserLogging auf "1" festlegt.

Notfalldienste

Funktionsweise dieses Features: Wenn der Unternehmensadministrator dieses Feature verfügbar macht, wird von Lync der Standort an einen vom Kunden ausgewählten Routingdienst-Drittanbieter übermittelt. Der Routingdienst-Drittanbieter übermittelt den Standort dann an die Notrufstelle, wenn eine Notrufnummer gewählt wird (beispielsweise 110 oder 112 in Deutschland oder 911 in den USA). Wenn die Funktion aktiviert ist, handelt es sich bei den an die Notdienstmitarbeiter übermittelten Standortinformationen um den Standort, der den einzelnen Benutzern vom Unternehmensadministrator zugewiesen und in die Standortdatenbank eingegeben wurde (beispielsweise die Gebäude- oder Büronummer). Wenn ein solcher Standort nicht verfügbar ist, kann es sich auch um den Standort handeln, den der Benutzer möglicherweise manuell im Feld Standort eingegeben hat. Wenn ein Benutzer bei der Verwendung von Lync über eine drahtlose Internetverbindung einen Notruf tätigt, während er sich an seinem Arbeitsstandort befindet, handelt es sich bei den an die Notrufstelle übertragenen Standortinformationen lediglich um ungefähre Angaben auf Grundlage des Standorts, der dem Drahtlosendpunkt zugewiesen, mit dem der Computer des Endbenutzers kommuniziert. Die Standortinformationen dieses Drahtlosendpunkts werden zudem manuell vom Unternehmensadministrator eingegeben, und daher muss es sich bei den an die Notdienstmitarbeiter übermittelten Standortinformationen nicht unbedingt um den tatsächlichen physischen Standort des Benutzers handeln. Damit dieses Feature in vollem Umfang genutzt werden kann, muss das Unternehmen einen Routingdienst von einem zertifizierten Lösungsanbieter in Anspruch nehmen; dieser Dienst ist nur in den USA verfügbar.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragene Informationen: Die Standortinformationen, die Lync abruft, sind die Standortinformationen, die vom Location Information Server automatisch aufgefüllt wurden, oder die Standortinformationen, die der Benutzer manuell im Feld Standort eingegeben hat. Diese Informationen werden im Speicher des Computers des Benutzers abgelegt: Wenn also eine Notrufnummer eingegeben wird, werden diese Standortinformationen mit dem Anruf übermittelt und an den zuständigen Notdienst weitergeleitet, um den ungefähren Standort des Benutzers anzugeben. Der Standort kann auch mittels einer Chatnachricht an eine Sicherheitsstelle vor Ort gesendet werden. Bei Notrufen enthält der Kommunikationsdatensatz die Standortinformationen. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Anhand der Standortinformationen wird der Anruf an den zuständigen Notdienst weitergeleitet, woraufhin Einsatzkräfte entsendet werden. Diese Informationen können auch in Form einer Benachrichtigung mit dem Standort des Anrufers und Informationen zum Rückruf an die Sicherheitsstelle des Unternehmens gesendet werden.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Dieses Feature ist standardmäßig deaktiviert. Es wird vom Unternehmensadministrator aktiviert.

Deaktiviert:

Notrufdienste sind standardmäßig deaktiviert. Wenn dieses Feature vom Unternehmensadministrator aktiviert wird, kann die Standortrichtlinie geändert oder aus den Subnetzen bzw. bei den Benutzern gelöscht werden, und der Routingdienst kann vom Dienstanbieter eingestellt werden.

Aktiviert:

Es muss eine Standortrichtlinie, die Notrufdienste aktiviert, definiert werden und entweder dem Subnetz, von dem aus sich Unified Communications-Clients (UC) registrieren, oder Benutzern oder auch Subnetz und Benutzern zugewiesen werden. Der Routingdienst für Notrufdienste muss bei einem Dienstanbieter beantragt und die Routingverbindung zum Dienstanbieter eingerichtet werden.

Hinweis : Der Unternehmensadministrator kann die Funktion für Notrufe auf den Arbeitsplatz eines Benutzers beschränken. Deshalb sollten sich die Benutzer beim Administrator über die verfügbare Reichweite der Notruffunktion erkundigen.

Standortinfrastruktur

Funktionsweise dieses Features: Informationen zu Endbenutzerstandort und -zeitzone werden berechnet und für andere Personen über die Anwesenheitsfunktion bereitgestellt.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragene Informationen: Die Daten zum geografischen Standort des Endbenutzers werden mithilfe einer der beiden folgenden Methoden erfasst: Der Benutzer gibt die Daten manuell ein, oder sie werden automatisch vom Location Information Server ("LIS") des Unternehmens ausgefüllt. Des Weiteren wird die Zeitzone des Endbenutzers vom auf seinem Computer ausgeführten Windows-Betriebssystem abgerufen. Die erfassten Standortinformationen bestehen aus einer Beschreibung sowie formatierten Adressinformationen. Bei der Beschreibung kann es sich um eine beliebige Zeichenfolge handeln, über die andere Personen über den Standort des Endbenutzers informiert werden können (z. B. "Zu Hause" oder "Büro"). Bei den formatierten Adressinformationen handelt es sich um eine Anschrift (z. B. "Hauptstr. 5, 10407 Berlin"). Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Die Standortbeschreibung und die Informationen zur Zeitzone werden abhängig von der Konfiguration des Schutzes der Anwesenheitsinformationen über die Anwesenheitsfunktion von Lync bereitgestellt. Diese Informationen werden auf der Visitenkarte des Benutzers angezeigt. Die formatierte Adresse (Anschrift) wird nicht über die Visitenkarte bereitgestellt, kann jedoch an die Notrufstelle übermittelt werden, wenn der Endbenutzer eine Notrufnummer wählt (z. B. 110 oder 112 in Deutschland oder 911 in den USA). (Siehe Beschreibung zu "Notfalldienste".)

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Der Unternehmensadministrator hat folgende Kontrollmöglichkeiten:

  • EnhancedEmergencyServicesEnabled Wird hier "True" festgelegt, stehen umfassende Möglichkeiten zur Eingabe des Standortnamens in das Feld Standort und ein umfassendes Dialogfeld Standort zur Verfügung, wenn Sie im Menü für den Standortbereich den Menüpunkt Standort festlegen auswählen. Bei der Einstellung "False" sind nur eingeschränkte Möglichkeiten für die Eingabe des Standortnamens in das Feld Standort verfügbar. Des Weiteren werden Standortdaten für Notrufe freigegeben, wenn das Steuerelement auf "True" eingestellt wird. Bei der Einstellung "False" werden diese Daten nicht für Notrufe freigegeben. Diese Einstellung kann vom Endbenutzer nicht geändert werden. Beachten Sie, dass die Standortbeschreibung (entweder vom LIS abgerufen oder vom Endbenutzer eingegeben) unabhängig von der Einstellung dieser Option über die Anwesenheitsinformationen freigegeben ist.

  • UseLocationForE911Only Wird hier "True" festgelegt, werden die Standortdaten im LIS nicht automatisch über die Anwesenheitsinformationen freigegeben. Bei der Einstellung "False" werden die Standortdaten im LIS dagegen automatisch über die Anwesenheitsinformationen freigegeben.

  • PublishLocationDataDefault Dieses Steuerelement konfiguriert das Standardverhalten für alle Benutzer, die nicht explizit festgelegt haben, ob ihre Standortbeschreibung über die Anwesenheitsinformationen freigegeben werden sollen. Wird hier "True" festgelegt, wird der Standort standardmäßig freigegeben. Bei der Einstellung "False" wird der Standort standardmäßig nicht freigegeben.

  • LocationRequired Diese Einstellung bestimmt, ob Endbenutzer zur Eingabe ihres Standorts aufgefordert werden. Es gibt drei mögliche Werte: Ja, Haftungsausschluss und Nein.

    • Ja: Wenn keine Standortdaten vorhanden sind, wird in Rot die Aufforderung "Legen Sie Ihren Standort fest." angezeigt.

    • Haftungsausschluss: Wenn keine Standortdaten vorhanden sind, wird in Rot die Aufforderung "Legen Sie Ihren Standort fest." mit einem "X" daneben angezeigt. Durch Klicken auf das "X" können Endbenutzer den Haftungsausschluss anzeigen. Hinweis: Wenn der Unternehmensadministrator diesen Wert festlegt, muss der Text für den Haftungsausschluss ausgefüllt werden.

    • Nein: Wenn keine Standortdaten vorhanden sind, wird in Schwarz die Aufforderung "Legen Sie Ihren Standort fest." angezeigt.

Lync Web App-Server

Funktionsweise dieses Features: Die Microsoft Lync Web App-Webkomponente muss bereitgestellt werden, damit Lync Web App verwendet werden kann. Lync Web App ist ein auf dem Browser-Plug-Ins Microsoft Silverlight basierendes Programm für eine optimale Besprechungsumgebung.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragene Informationen: Der Endbenutzer wird anhand der Anmeldeadresse, des Kennworts und der Besprechungsinformationen authentifiziert, bevor die Verbindung zu einer Besprechung hergestellt wird. Desktop- und Programmfreigabeinformationen sind für alle an der Besprechung teilnehmenden Benutzer freigegeben. Alle Besprechungsteilnehmer können die Anwesenheits- und Kontaktinformationen des Endbenutzers anzeigen.

Verwendung der Informationen: Anmeldeadresse, Kennwort und Besprechungsinformationen des Benutzers werden zum Authentifizieren des Benutzers verwendet, bevor er mit einer Besprechung verbunden wird.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Die Lync Web App-Webkomponente ist standardmäßig aktiviert.

Aspekte des Standorts für die Medienumgehung

Funktionsweise dieses Features: Bei der Medienumgehung wird der Standort der IP-Adressen als Abschluss der lokalen Standardmedien eines Lync Server-Benutzers und des PSTN-Gateways/der IP-Festnetztelefonanlage/des Session Broder Controllers ermittelt, der bei einem PSTN- oder PBX-Anruf, der diesem Benutzer zugeordnet ist, verwendet werden soll. Wenn aufgrund der Standorte eine gute Verbindung zwischen den beiden Elementen besteht, keine Bandbreiteneinschränkungen vorliegen und die Medienumgehung aktiviert ist, werden Medien direkt zwischen dem Lync Server-Benutzer und dem PSTN-Gateway/der IP-Festnetztelefonanlage/dem Session Broder Controller übertragen, und der Lync Server-Vermittlungsserver wird umgangen. Die Signale für den Anruf werden weiterhin vom Lync Server-Benutzer zum Lync Server-Vermittlungsserver und zum PSTN-Gateway/zur IP-Festnetztelefonanlage/zum Session Broder Controller geleitet.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragene Informationen: Der Standort der lokalen Standardmedienabschluss-IP-Adressen für den Endbenutzer und das PSTN-Gateway/die IP-Festnetztelefonanlage/den Session Broder Controller wird dadurch ermittelt, dass zu jeder lokalen Standardmedien-IP-Adresse eine übereinstimmende Umgehungs-ID gesucht wird (im Konfigurationsspeicher von Lync Server gespeichert). Die Umgehungs-ID ist eine GUID; da sie nicht vom Zugriffsproxy gefiltert wird, wird sie externen Benutzern und Verbundbenutzern zur Verfügung gestellt und ist auch für Benutzer innerhalb des Unternehmens verfügbar. Bei Verwendung dieses Features werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Befinden sich der Lync Server-Benutzer und das PSTN-Gateway/die IP-Festnetztelefonanlage/der Session Broder Controller im gleichen Gebietsschema, stimmen die der lokalen Standardmedien-IP der einzelnen Elemente zugeordneten Umgehungs-IDs überein. Der Teilnehmer, der die Umgehungs-ID von seinem Peer empfängt, stellt die Übereinstimmung mit seiner eigenen Umgehungs-ID fest. In diesem Fall werden die Medien für den Anruf unter Umgehung des Lync Server-Vermittlungsservers direkt zwischen dem Lync Server-Benutzer und dem PSTN-Gateway/der IP-Festnetztelefonanlage/dem Session Broder Controller übertragen.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Die Medienumgehung ist standardmäßig deaktiviert, und zwar sowohl global als auch für jeden Trunk zu einem bestimmten PSTN-Gateway/einer bestimmten IP-Festnetztelefonanlage/einem bestimmten Session Broder Controller. Der Unternehmensadministrator kann das Feature mithilfe der beiden nachfolgenden Methoden sowohl global als auch für einen bestimmten Trunk aktivieren.

Verwendung der Lync Server-Systemsteuerung

  • Zum Aktivieren der globalen Umgehung klicken Sie auf Netzwerkkonfiguration, doppelklicken in der Liste auf die Konfiguration Global, klicken dann auf der Seite Globale Einstellung bearbeiten auf Medienumgehung aktivieren und wählen die Granularität aus.

  • Die Umgehung für einen bestimmten Trunk wird aktiviert, indem Sie auf VoIP-Routing klicken, dann auf die Registerkarte Trunkkonfiguration klicken, auf einen vorhandenen Trunk doppelklicken und anschließend auf Medienumgehung aktivieren klicken.

Verwendung der Microsoft Lync Server 2013-Verwaltungsshell

  • Die Cmdlets New-CsTrunkConfiguration und Set-CsTrunkConfiguration können zum Aktivieren der Medienumgehung für einen Trunk verwendet werden.

  • Zum Aktivieren der globalen Medienumgehung können die Cmdlets New-CsNetworkMediaBypassConfiguration und Set-CsNetworkConfiguration eingesetzt werden.

Anlagen für Besprechungen

Funktionsweise dieses Features: Mit Besprechungsanlagen sind die Besprechungsorganisatoren in der Lage, Dateien für Besprechungsteilnehmer hochzuladen und für diese freizugeben, indem sie sie entweder in der Besprechung anzeigen oder für einen späteren Download zur Verfügung stellen.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragene Informationen: Besprechungsanlagen werden vom Besprechungsorganisator hochgeladen und auf dem Lync-Server gespeichert. Die Zeitdauer, für die Anlagen auf dem Server verbleiben, kann vom Unternehmensadministrator konfiguriert werden. Die Anlagen stehen für den Besprechungsorganisator und die Teilnehmer zum Download bereit, bis sie vom Besprechungsorganisator gelöscht werden oder die vom Administrator konfigurierte Aufbewahrungsperiode abläuft. Zu diesem Zeitpunkt wird die Besprechungsanlage gelöscht. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Hochgeladene Besprechungsanlagen können für Besprechungsteilnehmer freigegeben und von diesen heruntergeladen werden. Die Verfügbarkeit von Anlagen kann auf bestimmte Teilnehmerrollen (Organisator, Referenten, Jeder) beschränkt werden. Wenn der Zugriff auf eine Anlage auf eine bestimmte Rolle beschränkt ist, wird sie nicht in der Anlagenliste aller Teilnehmer angezeigt.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Anlagen für Besprechungen sind standardmäßig aktiviert. Der Unternehmensadministrator kann dieses Feature über die Richtlinie AllowFileTransfer für bestimmte oder alle Benutzer aktivieren bzw. deaktivieren.

Peer-to-Peer-Dateiübertragung

Funktionsweise dieses Features: Das Feature Peer-to-Peer-Dateiübertragung ermöglicht es Lync-Benutzern, sich in Chatunterhaltungen zwischen zwei Personen ("Peer-to-Peer") Dateien zu senden.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragene Informationen: Die Datei wird direkt zwischen dem Besitzer der Datei und dem anderen Unterhaltungsteilnehmer übertragen. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Die Benutzer wählen aus, dass die Dateiübertragung initiiert und die Datei übertragen werden soll. Der Empfänger der Datei muss explizit bestätigen, dass er die Datei empfangen möchte. Dateien, die mithilfe des Features Peer-to-Peer-Dateiübertragung gesendet werden, werden nicht auf Lync Server gespeichert.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Die Peer-to-Peer-Dateiübertragung ist standardmäßig aktiviert. Der Unternehmensadministrator kann dieses Feature über die Richtlinie EnableP2PFileTransfer für bestimmte oder alle Benutzer aktivieren bzw. deaktivieren.

Permanenter Gruppenchat

Funktionsweise dieses Features: Mit dem permanenten Gruppenchat können die Benutzer zusammenarbeiten, indem sie Nachrichten in permanenten Chatrooms posten. Die Daten werden auf dem Server gespeichert, und nur die Mitglieder des Chatrooms können auf die Daten (einschließlich des Verlaufs) zugreifen. Mithilfe des permanenten Gruppenchats können die Benutzer Gruppenunterhaltungen führen, nach Gruppenchatunterhaltungen suchen und daran teilnehmen, innerhalb des Chatrooms und chatroomübergreifend nach Inhalten suchen sowie Filter erstellen, um Unterhaltungen zu bestimmten Themen zu verfolgen.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragenen Informationen: Beim permanenten Gruppenchat werden die Inhalte der Gruppenchatunterhaltungen auf einem vom Unternehmensadministrator konfigurierten Server gespeichert. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Der permanente Gruppenchat ist mit einem Chatroom vergleichbar, in dem die Unterhaltung nie wirklich beendet wird, da Chatteilnehmer sich immer wieder in die Unterhaltung einschalten oder diese verlassen. Aus diesem Grund muss es sich um einen permanenten Gruppenchat handeln.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Das Feature Permanenter Gruppenchat muss vom Unternehmensadministrator aktiviert werden. Nach der Aktivierung kann der Administrator den Aufbewahrungszeitraum festlegen und den Server konfigurieren, auf dem die Informationen gespeichert werden. Darüber hinaus kann er festlegen, ob der Verlauf des Gruppenchats aus Gründen der Einhaltung von Vorschriften oder aus anderen Gründen archiviert wird, und sämtliche Eigenschaften eines Chatrooms verwalten/ändern. Benutzer mit unterschiedlichen Rollen haben unterschiedliche Zugriffsmöglichkeiten auf die gespeicherten Daten, wie in der folgenden Liste dargelegt:

  • Administratoren können ältere Inhalte aus jedem Chatroom löschen (z. B. Inhalte, die vor einem bestimmten Datum gepostet wurden), um ein zu starkes Anwachsen der Datenbank zu verhindern. Darüber hinaus können sie Nachrichten entfernen oder ersetzen, die für einen gegebenen Chatroom als ungeeignet angesehen werden.

  • Endbenutzer einschließlich der Nachrichtenersteller können keine Inhalte in Chatrooms löschen.

  • Chatroommoderatoren können Chatrooms deaktivieren, jedoch nicht löschen. Nur ein Administrator kann einen Chatroom nach seiner Erstellung löschen.

Persönliches Bild

Funktionsweise dieses Features: Mit dem Feature Persönliches Bild kann der Benutzer dafür sorgen, dass sein persönliches Bild auf seiner Visitenkarte bei anderen Personen in der Organisation angezeigt wird. Wenn sich ein Benutzer dafür entscheidet, sein persönliches Bild auf seiner Visitenkarte bei anderen Personen anzeigen zu lassen, können andere Lync-Benutzer das Bild mithilfe der Option Fotos von Kontakten anzeigen in ihrer Kontaktliste anzeigen. Wenn der Benutzer sein persönliches Bild für andere anzeigen lassen möchte, kann er wählen, ob das von der Organisation verwendete Standardbild angezeigt wird, wenn diese Möglichkeit im Unternehmen aktiviert wurde, oder er kann ein Bild von seinem Computer hochladen.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragene Informationen: Die Freigabeeinstellungen für das persönliche Bild sowie alle benutzerdefinierten Bilder, die hochgeladen wurden. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Die Informationen werden auf dem Lync-Server gespeichert und verwendet, um die Benutzererfahrung und die Zusammenarbeit mit anderen Personen zu verbessern.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Der Unternehmensadministrator steuert Folgendes:

•Er kann festlegen, ob Benutzer die Bilder zu Beginn standardmäßig freigeben können. Diese Einstellung kann außer Kraft gesetzt werden.

•Er kann die maximale Größe eines Bilds festlegen, das von einem Benutzer heraufgeladen werden kann.

•Er kann festlegen, welche Bilder zulässig sind.

PIN-Authentifizierung

Funktionsweise dieses Features: Die PIN-Authentifizierung ist ein Mechanismus zur Authentifizierung von Benutzern, die an Besprechungen in der automatischen Konferenzzentrale teilnehmen. Außerdem werden mit dieser Methode Benutzer authentifiziert, die zum ersten Mal Microsoft Lync Phone Edition bereitstellen. Der Benutzer gibt die Ruf- oder Durchwahlnummer und die PIN ein, und Lync Server prüft die Anmeldeinformationen des Benutzers anhand dieser Informationen. PINs können entweder vom Benutzer festgelegt oder vom Unternehmensadministrator ausgegeben werden.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragene Informationen: Während der Authentifizierung werden die Ruf- oder Durchwahlnummer und die PIN des Benutzers erfasst. Lync Server prüft diese Informationen gegen seine Back-End-Datenbank. Die PIN wird in der Back-End-Datenbank aus Sicherheitsgründen als unidirektionaler Hash gespeichert. Nach der Festlegung wird die PIN für niemanden mehr angezeigt. Die PIN kann vom Benutzer, dem Administrator oder einem Helpdesk-Benutzer festgelegt bzw. neu festgelegt werden.

Wenn ein Administrator oder Helpdesk-Benutzer die PIN festlegt oder neu festlegt, wird die neue PIN angezeigt und kann optional per E-Mail an den Benutzer gesendet werden. Die bereitgestellte E-Mail-Vorlage kann angepasst werden und enthält den Hinweis an den Benutzer, dass die PIN möglicherweise vom Administrator oder Helpdesk-Benutzer gesehen wurde und ihm deshalb empfohlen wird, die PIN neu festzulegen.

Verwendung der Informationen: Die PIN wird von Lync Server zum Authentifizierung des Benutzers vor der Besprechungsteilnahme sowie zum Bereitstellen des Telefons verwendet, auf dem Lync Phone Edition ausgeführt wird.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Dieses Feature ist standardmäßig aktiviert. Der Unternehmensadministrator kann die PIN-Authentifizierung in der Lync Server-Systemsteuerung auf der Seite Sicherheitseinstellungen deaktivieren, indem er das Kontrollkästchen PIN-Authentifizierung deaktiviert.

Umfragen

Funktionsweise dieses Features: Mithilfe von Umfragen können Besprechungsorganisatoren schnell Informationen sammeln oder die Meinungen von Besprechungs- und Unterhaltungsteilnehmern in Erfahrung bringen. Diese Informationen können auch gespeichert und nach der Besprechung analysiert werden.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragene Informationen: Die Stimmabgabe erfolgt anonym. Das Umfrageergebnis ist für alle Referenten sichtbar und kann für alle Teilnehmer von jedem Referenten sichtbar gemacht werden. Umfragen werden nach Maßgabe von Ablaufrichtlinien für Besprechungsinhalte, die vom Unternehmensadministrator definiert werden, in Lync Server gespeichert. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Mithilfe dieses Features kann die Zusammenarbeit verbessert werden, da Referenten schnell die Vorstellungen der Teilnehmer ermitteln können.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Dem Unternehmensadministrator stehen folgende Richtlinien zur Verfügung:

  • EnableDataCollaboration: Mit dieser Richtlinie kann der Unternehmensadministrator sämtliche Datenzusammenarbeitsfeatures einschränken: Zusammenarbeit mit Microsoft PowerPoint, Dateifreigabe, Umfragen, Zusammenarbeit an Whiteboards und Anlagen. Wird diese Richtlinie auf "False" eingestellt, sind die auf Featureebene für diese Features festgelegten Richtlinien nicht relevant.

  • AllowPolling: Diese Richtlinie ermöglicht Unternehmensadministratoren, das Umfragefeature zu aktivieren bzw. zu deaktivieren. Dieses Feature ist standardmäßig aktiviert.

Zusammenarbeit mit PowerPoint

Funktionsweise dieses Features: Dank der Zusammenarbeit mit PowerPoint können Benutzer während einer Onlineunterhaltung oder -besprechung PowerPoint-Präsentationen vorführen, anzeigen und diesen Anmerkungen hinzufügen.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragene Informationen: Die Verwendung dieses Features ist von den Aktionen des Endbenutzers abhängig: ob sie eine PowerPoint-Präsentation hochladen, durch Folien navigieren oder mit Anmerkungen versehen. Jede in einer Unterhaltung oder Besprechung präsentierte Datei wird an alle Teilnehmer übertragen, und sie können die Datei direkt aus einem Ordner auf ihrem Computer abrufen. Der Dateibesitzer bzw. der Referent kann festlegen, dass die Datei von anderen Benutzern nicht gespeichert werden kann, was jedoch nicht verhindert, dass sie abgerufen oder angezeigt wird. PowerPoint-Dateien werden nach Maßgabe der vom Unternehmensadministrator definierten Inhaltsaufbewahrungsrichtlinien auf dem Lync-Server gespeichert. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Dank der Zusammenarbeit mit PowerPoint können die Teilnehmer einer Unterhaltung Präsentationen wirkungsvoll vorstellen und Feedback erhalten.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Dem Unternehmensadministrator stehen folgende Richtlinien zur Verfügung:

  • EnableDataCollaboration: Mit dieser Richtlinie kann der Unternehmensadministrator sämtliche Datenzusammenarbeitsfeatures einschränken: Zusammenarbeit mit Microsoft PowerPoint, Dateifreigabe, Umfragen, Zusammenarbeit an Whiteboards und Anlagen. Wird diese Richtlinie auf "False" eingestellt, sind die auf Featureebene für diese Features festgelegten Richtlinien nicht relevant.

  • AllowAnnotations: Mit dieser Richtlinie kann der Unternehmensadministrator die Möglichkeiten der Besprechungsteilnehmer einschränken, Anmerkungen zu PowerPoint-Inhalten hinzuzufügen.

Referenten können Anmerkungen zu PowerPoint-Präsentationen zudem im Dialogfeld Besprechungsoptionen anhand der Teilnehmerrolle (Keine, Nur Referenten, Jeder) einschränken. Diese Einstellung ist für jede Besprechung verfügbar.

Anwesenheits- und Kontaktinformationen

Funktionsweise dieses Features: Mithilfe von Anwesenheits- und Kontaktinformationen kann ein Benutzer die Anwesenheits- und Kontaktinformationen von anderen Benutzern (sowohl innerhalb als auch außerhalb der Organisation) anzeigen und eigene veröffentlichte Informationen wie Anwesenheit, Status, Titel, Telefonnummer, Standort und Notizen freigeben. Der Unternehmensadministrator kann zudem auch die Integration in Microsoft Outlook und Microsoft Exchange Server konfigurieren, damit Abwesenheitsnotizen und weitere Statusinformationen (wie eine im Outlook-Kalender des Benutzers geplante Besprechung) angezeigt werden.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragene Informationen: Die Anmeldeadresse des Benutzers und das Kennwort für Anmelde- und Authentifizierungszwecke. Sämtliche weiteren Telefonnummern, die zur Verfügung gestellt werden sollen, Informationen wie Abwesenheitsnotizen und weitere Statusinformationen, wenn der Administrator die Microsoft Outlook- und Microsoft Exchange Server-Integration konfiguriert und in Outlook aktiviert hat, einschließlich aller Notizen oder Verfügbarkeitsmeldungen, die der Benutzer ggf. manuell auf der Visitenkarte bereitgestellt hat. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Anmeldeadresse und Kennwort werden für die Anmeldung bei Lync und die Herstellung der Verbindung zum Lync-Server verwendet. Basierend auf der Konfiguration der Datenschutzeinstellungen des Benutzers können andere Lync-Benutzer und Programme auf Anwesenheits-, Kontakt- und Statusinformationen (sofern veröffentlicht) zugreifen, damit die Benutzer besser miteinander kommunizieren können.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Benutzer können auswählen, welche Informationen über sie veröffentlicht werden, oder der Unternehmensadministrator kann zu veröffentlichende Informationen für sie konfigurieren. Der Unternehmensadministrator kann dem Endbenutzer die Kontrolle über ihre veröffentlichten Informationen entziehen, indem er in der Lync Server-Systemsteuerung auf den Seiten Benutzer und Einstellungen für Chatnachrichten und Anwesenheit die entsprechenden Einstellungen vornimmt.

Datenschutzmodus

Funktion dieses Features: Mithilfe des Datenschutzmodus können die Benutzer festlegen, in welchem Umfang ihre Anwesenheitsinformationen (z. B. "Verfügbar", "Beschäftigt", "Nicht stören" usw.) für Kontakte freigegeben werden, die sich in ihrer Kontaktliste befinden.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragene Informationen: Wenn der Datenschutzmodus aktiviert wird, wechselt Lync in einen Modus, in dem der Benutzer die Benutzereinstellungen anpassen kann, sodass seine Anwesenheitsinformationen nur für Kontakte freigegeben werden, die sich in seiner Kontaktliste befinden. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Mit dieser Einstellung kann der Benutzer festlegen, wie seine Anwesenheitsdaten freigegeben werden.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle:

  • Der Unternehmensadministrator kann auf Poolebene festlegen, ob der Datenschutzmodus aktiviert sein soll (mithilfe der In-Band-Einstellung EnablePrivacyMode). Nach der Aktivierung wechseln alle Lync-Endbenutzer standardmäßig bei der Anmeldung in den Datenschutzmodus.

  • Wenn der Datenschutzmodus auf dem Server über die Administratoreinstellung aktiviert ist, können die Endbenutzer auswählen, ob ihr Anwesenheitsstatus für jeden sichtbar ist (Standardmodus) oder nur für ihre Kontakte (Datenschutzmodus).

  • Wenn der Standardmodus auf dem Server über die Administratoreinstellung aktiviert ist, können Endbenutzer nicht in den Datenschutzmodus wechseln, sondern nur im Standardmodus arbeiten. Sie haben jedoch die Möglichkeit, den Datenschutzmodus grundsätzlich abzulehnen, sodass sie bei einer späteren Umschaltung in den Datenschutzmodus durch den Administrator bei einer Anmeldung bei Lync nicht in diesen Modus wechseln würden.

Privatleitung

Funktionsweise dieses Features: Durch das Feature Privatleitung kann einem Endbenutzer eine nicht veröffentlichte zusätzliche Rufnummer zur Verfügung gestellt werden. Der Endbenutzer kann entscheiden, an wen er diese zusätzliche Rufnummer weitergibt.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragene Informationen: Die Informationssammlung, -verarbeitung und -übertragung des Features Privatleitung ist vergleichbar mit der Behandlung von Anrufen an eine normale, nicht-private Rufnummer, d. h., genau wie bei anderen Anrufen werden Kommunikationsdatensätze gespeichert.

Unter Umständen wird die Privatnummer versehentlich an Dritte übermittelt, wenn beispielsweise ein Teilnehmer, der die Privatnummer angerufen hat, den Anruf an eine andere Person weiterleitet.

Verwendung der Informationen: Aus diesen Informationen wird der Verlauf des Anrufaufkommens erstellt. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt "Datensammlung und Berichte für Kommunikationsdatensätze (KDS)".

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Für dieses Feature gibt es keine Kontrolle durch den Endbenutzer oder den Administrator.

Datensammlung und Berichte für Quality of Experience (QoE)

Funktionsweise dieses Features: Das Feature Datensammlung und Berichte für Quality of Experience (QoE) dient dazu, die Medienqualität von mit Lync durchgeführten Peer-to-Peer-Kommunikationsvorgängen und Besprechungen zu erfassen und in Berichtsform darzustellen. Diese Statistiken umfassen IP-Adressen, Verlustrate, verwendete Geräte, Beeinträchtigungen durch schlechte Qualität während eines Anrufs usw.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragene Informationen: Wenn der Unternehmensadministrator QoE aktiviert, werden Daten zur Medienqualität bei mit Lync durchgeführten Peer-to-Peer-Kommunikationsvorgängen und Besprechungen in der QoE-Datenbank aufgezeichnet. Kommunikationsinhalte aus Lync werden mit diesem Feature nicht aufgezeichnet. Die QoE-Daten werden in der im Unternehmen bereitgestellten Monitoring Server-Back-End-Datenbank gespeichert und in einem Satz von Monitoring Server-Standardberichten dargestellt. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Der Unternehmensadministrator kann auf diese Informationen zugreifen und dadurch Feedback zur Medienqualität im System sammeln. Dies schließt auch IP-Adressen von Benutzern ein.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: QoE ist standardmäßig aktiviert, für die Erfassung der QoE-Daten muss der Unternehmensadministrator jedoch einen Monitoring Server installieren, der mit einer Monitoring Server-Back-End-Datenbank verbunden ist. Der Unternehmensadministrator kann die Monitoring Server-Standardberichte bereitstellen oder benutzerdefinierte Berichte erstellen, indem er die Monitoring Server-Datenbank abfragt.

Unternehmensadministratoren können QoE-Berichte mithilfe des folgenden Windows PowerShell-Cmdlets für Lync Server ausschalten:

Set-CsQoEConfiguration –EnableQoE $False

Rollenbasierte Zugriffssteuerung

Funktionsweise dieses Features: Durch rollenbasierte Zugriffssteuerung (Role Based Access Control, RBAC) können Administratorrechte in Unternehmensadministratorszenarios delegiert werden. Die Interaktion des Unternehmensadministrators mit den Verwaltungsschnittstellen kann auf spezifisch zugelassene Vorgänge beschränkt und auch dadurch eingeschränkt werden, welche Objekte geändert werden dürfen.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragene Informationen: Die Berechtigungen eines Unternehmensadministrators werden zur Laufzeit auf der Grundlage der Gruppenmitgliedschaft des Benutzers ausgewertet, wobei besonders Active Directory-Sicherheitsgruppen berücksichtigt werden. Die Berechtigungen einer Rolle im System werden im zentralen Verwaltungsserver konfiguriert und festgelegt.

Verwendung der Informationen: Unternehmensadministratoren können zusätzliche RBAC-Administratorrollen für eine bestimmte Bereitstellung konfigurieren. Der Unternehmensadministrator kann alle Rolle anzeigen, bei denen ein anderer Administrator Mitglied ist.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Dies ist der Sicherheits-/Autorisierungsmechanismus für IT-Verwaltungsaufgaben. Das Feature hat keine Auswirkung auf Endbenutzer und die für sie sichtbaren Daten.

Aufzeichnung

Funktionsweise dieses Features: Die Aufzeichnungsfunktion ermöglicht es Besprechungsteilnehmern, Audio- und Videodaten, Chatnachrichten, Anwendungsfreigabe, Microsoft PowerPoint-Präsentationen, Whiteboards und Umfragen zwecks Archivierung oder spätere Wiedergabe aufzuzeichnen, die während einer Besprechung ausgeführt werden.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragene Informationen: Wenn Besprechungsteilnehmer sich für eine Aufzeichnung entscheiden, wird die Aufzeichnung auf ihrem jeweiligen Computer gespeichert. Wenn Teilnehmer während einer Besprechung, die aufgezeichnet wird, Inhalt freigeben, wird dieser Inhalt in die Besprechungsaufzeichnung eingeschlossen. Wenn ein Teilnehmer eine Aufzeichnung startet, wird eine entsprechende Benachrichtigung an alle Teilnehmer mit kompatiblen Clients und Geräten übertragen. Teilnehmer in einer aufgezeichneten Sitzung, die nicht kompatible Clients oder Geräte verwenden, werden ebenfalls aufgezeichnet, erhalten jedoch keine Aufzeichnungsbenachrichtigung. Nachstehend finden Sie eine Liste der nicht kompatiblen Clients und Geräte. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Zu den inkompatiblen Clients zählen folgende:

  • Microsoft Office Communicator 2007 R2

  • Microsoft Office Communicator 2007

  • Microsoft Office Communicator Web Access (Version 2007 R2)

  • Microsoft Office Communicator Web Access (Version 2007)

  • Microsoft Office Communications Server 2007 R2 Attendant

Zu den inkompatiblen Geräten zählen folgende:

  • Microsoft Lync 2010 Phone Edition

  • Microsoft Office Communicator 2007 R2 Phone Edition

  • Microsoft Office Communicator 2007 Phone Edition

Hinweis : Unabhängig vom verwendeten Gerät oder Client wird ein Teilnehmer auch dann nicht benachrichtigt, dass eine Aufzeichnung gestartet wurde, wenn er während einer Besprechung oder Unterhaltung Video im Vollbildmodus verwendet. Die Benachrichtigung erhält er erst, wenn er zurück zum Unterhaltungsfenster wechselt.

Verwendung der Informationen: Die Aufzeichnung wird lokal auf dem Computer des Benutzers gespeichert und kann vom Besitzer ebenso verwendet und freigegeben werden wie jeder andere Dateityp. Wenn während der Veröffentlichung einer Aufzeichnung Fehler auftreten, kann es vorkommen, dass Daten, die erfasst wurden, während die Aufzeichnung angehalten worden war, versehentlich in die Aufzeichnung einbezogen werden. Wenn bei der Veröffentlichung Fehler auftreten (überprüfen Sie den Aufzeichnungs-Manager auf Warnungen), sollten solche Aufzeichnungen nicht an andere Personen verteilt werden, selbst wenn sie in irgendeiner Form wiedergegeben werden können.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Der Unternehmensadministrator hat folgende Kontrollmöglichkeiten:

  • AllowConferenceRecording: Die Standardeinstellung für die Richtlinie ist "False".

    • Wenn die Richtlinie für den Benutzer, der einen Peer-to-Peer-Anruf zu einer Besprechung ausweitet, auf "True" eingestellt ist, können alle Referenten Aufzeichnungen erstellen.

    • Wenn die Richtlinie für den Benutzer, der eine Ad-hoc-Besprechung startet, auf "True" eingestellt ist, können alle Referenten Aufzeichnungen erstellen.

    • Wenn die Richtlinie für den Benutzer, der eine Besprechung geplant hat, auf "True" eingestellt ist, wenn die erste Person an der Besprechung teilnimmt, können alle Referenten Aufzeichnungen erstellen.

    • Für diese drei Szenarios gilt: Wenn die Richtlinie für den Benutzer, der eine Besprechung ausgeweitet, initiiert oder geplant hat, auf "False" eingestellt ist, können weder Referenten noch Teilnehmer Aufzeichnungen erstellen.

    • Wird die Richtlinie während einer laufenden Besprechung geändert, tritt die Änderung möglicherweise erst in Kraft, nachdem alle Teilnehmer die Besprechung verlassen haben und ihr erneut beigetreten sind.

  • EnableP2PRecording: Die Standardeinstellung "False" wird bei der Anmeldung des Benutzers bei Lync festgelegt.

    • Wird hier "True" eingestellt, kann ein Benutzer, der eine Unterhaltung mit einem anderen Benutzer beginnt, bei dem die Richtlinie ebenfalls auf "True" eingestellt ist, Aufzeichnungen erstellen.

    • Benutzer können Aufzeichnungen nur erstellen, wenn beide Teilnehmer einer Peer-to-Peer-Kommunikation aufzeichnungsberechtigt sind.

  • AllowExternalToRecord: Die Standardeinstellung lautet "False". Zu externen Benutzern gehören Verbundbenutzer und anonyme Benutzer.

    • Besprechung: Die Richtlinie AllowExternalToRecord wird zu dem Zeitpunkt angewandt, zu dem die erste Person an der Besprechung teilnimmt; die Anwendung der Richtlinie erfolgt jedoch nur, wenn AllowConferenceRecording auf "True" eingestellt ist.

      • Bei der Einstellung "True" können bei einer Besprechung, für die Aufzeichnungen zugelassen sind, auch unternehmensfremde Referenten Aufzeichnungen erstellen. Wird die Richtlinie während einer laufenden Besprechung geändert, tritt die Änderung erst in Kraft, nachdem alle Teilnehmer die Besprechung verlassen haben und ihr erneut beigetreten sind.

      • Bei der Einstellung "False" können bei einer Besprechung, für die Aufzeichnungen zugelassen sind, unternehmensfremde Referenten keine Aufzeichnungen erstellen. Wird die Richtlinie während einer laufenden Besprechung geändert, tritt die neue Richtlinie möglicherweise erst in Kraft, nachdem alle Teilnehmer die Besprechung verlassen haben und ihr erneut beigetreten sind.

    • Peer-to-Peer (P2P): Die Richtlinie AllowExternalToRecord wird nur auf Peer-to-Peer-Unterhaltungen angewandt, wenn die Richtlinie EnableP2PRecording auf "True" eingestellt ist.

      • Ist die Richtlinie auf "True" eingestellt, können unternehmensfremde Benutzer Aufzeichnungen erstellen.

      • Ist die Richtlinie auf "False" eingestellt, können unternehmensfremde Benutzer keine Aufzeichnungen erstellen, während der Benutzer, der die Aufzeichnung durch unternehmensfremde Personen verhindert, dagegen selbst Aufzeichnungen erstellen kann.

Reaktionsgruppendienst – Agentenanonymisierung

Funktionsweise dieses Features: Mit dem Reaktionsgruppendienst (Response Group Service, RGS) können Administratoren eine oder mehrere kleine Reaktionsgruppen erstellen, um eingehende Telefonanrufe in die Warteschlange aufzunehmen oder an einen oder mehrere festgelegte Agents oder Endbenutzer weiterzuleiten. Mithilfe dieses Features kann ein RGS-Agent Anrufe entgegennehmen, ohne der Remoteseite automatisch seine Identität offen zu legen.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragene Informationen: Die Identität des Agents wird nicht visuell angezeigt, wenn die Remoteseite einen Communications-Client von Microsoft oder ein Festnetztelefon verwendet. Die Identität wird jedoch in SDP-Paketen (Session Description Protocol) übermittelt, wenn die Chatmodalität zu einem anonymen Sprachanruf hinzugefügt wird. Die Identität kann daher aus Clientprotokollen abgerufen werden. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Die Informationen könnten von einem nicht von Microsoft stammenden Communications-Client in der Benutzeroberfläche angezeigt werden, wodurch die Identität des Agents offengelegt würde. Damit hätte die Remoteseite die Möglichkeit, einen Agent direkt, ohne den Reaktionsgruppendienst anzurufen.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Für dieses Feature gibt es keine Kontrolle durch den Endbenutzer oder den Administrator.

Serverseitige Protokollierung

Funktionsweise dieses Features: Die serverseitige Protokollierung versetzt den Unternehmensadministrator in die Lage, unterschiedliche Datenverkehrstypen zu erfassen, die von einer Domäne oder einem URI (Uniform Resource Identifier) gesendet oder empfangen werden.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragene Informationen: Wenn der Unternehmensadministrator die Protokollierung für Lync aktiviert, wird der Datenverkehr, der von der angegebenen Domäne oder dem URI gesendet oder empfangen wird, in die Protokolldateien eingeschlossen. Je nach Konfiguration können die gesammelten Informationen für die Fehlerbehebung verwendet werden. Hierbei werden Informationen wie die folgenden in einer Datei protokolliert, die vom Administrator festgelegt wird: Betreff der Besprechung, Standort, SIP-Nachrichten, Antworten auf Lync-Einladungen, Informationen zum Sender und Empfänger jeder Lync-Nachricht, die Route, die die Nachricht genommen hat, Kontaktliste, Anwesenheitsinformationen, Chatnachrichten, Unterhaltungsinhalt sowie die Namen aller freigegebenen Programme, aller Anlagen, Microsoft PowerPoint-Dateien, Whiteboards, Umfragen und zugehörige Fragen sowie ein Index der Umfrageoption(en), für die gestimmt wurde. Es werden keine Informationen automatisch an Microsoft übermittelt, der Administrator kann jedoch manuell Informationen senden.

Verwendung der Informationen: Serverseitige Protokolle können bei der Behandlung von Lync-Problemen verwendet werden, d. h. um festzustellen, welche Probleme auf welchem Server oder in welcher Domäne aufgetreten sind.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Die serverseitige Protokollierung ist standardmäßig deaktiviert und muss von einem Unternehmensadministrator aktiviert werden. Der Administrator kann dieses Feature mit den folgenden Windows PowerShell-Cmdlets (Befehlszeilenoberfläche) pro Standort, Dienst oder Server aktivieren oder deaktivieren: New-CsDiagnosticsFilterConfiguration, Set-CsDiagnosticsFilterConfiguration und Get-CsDiagnosticsFilterConfiguration. Zum Protokollieren des Inhalts von Chatnachrichtenunterhaltungen müssen bestimmte Einstellungen mithilfe des Microsoft-Supports festgelegt werden.

Meldung von Anmeldefehlern

Funktion dieses Features: Die Funktion zur Meldung von Anmeldefehlern erstellt automatisch einen Fehlerbericht, wenn ein Benutzer erfolglos versucht, sich bei Lync anzumelden. Der Benutzer hat dann die Möglichkeit, den Fehlerbericht an Microsoft zu senden.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragene Informationen: Die Informationen, die für den Fehlerbericht gesammelt werden, enthalten Daten zur Qualität der Internetverbindung des Benutzers und zu sämtlichen Fehlercodes oder Ausnahmedaten, die als Folge fehlerhafter Anmeldeversuche generiert werden. Der Bericht kann außerdem Informationen enthalten, anhand derer der Benutzer persönlich identifiziert werden kann, wie die IP-Adresse des Benutzers und der SIP-URI (Session Initiation Protocol Uniform Resource Identifier). Diese Informationen können ggf. an Microsoft gesendet werden.

Verwendung der Informationen Die im Anmeldefehlerbericht enthaltenen Daten werden von Microsoft verwendet, um die Behandlung und Lösung von Anmeldeproblemen zu unterstützen. Sie dienen Microsoft außerdem dazu, häufige Anmeldeprobleme und Tendenzen zu erkennen, damit das Anmeldeverhalten von Lync verbessert werden kann.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Diese Funktion ist standardmäßig deaktiviert und kann von einem Unternehmensadministrator verwaltet werden. Der Administrator kann sich entscheiden, die Anmeldefehlerberichte immer oder nie an Microsoft zu senden oder die Entscheidung dem Benutzer zu überlassen.

Qualifikationssuche

Funktionsweise dieses Features: Das Feature Qualifikationssuche ermöglicht es den Benutzern, unter Verwendung von in Microsoft SharePoint Services aufgeführten Eigenschaften (z. B. Name, E-Mail, Qualifikationen, Fachgebiet usw.) nach Personen im Unternehmen zu suchen. Dieses Feature ist nur verfügbar, wenn der Unternehmensadministrator SharePoint bereitgestellt hat und die Integration von Lync und SharePoint aktiviert ist.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragene Informationen: Die in Lync eingegebene Suchabfrage wird an den SharePoint-Server des Unternehmens gesendet. Die Antwort von SharePoint wird von Lync verarbeitet, und anschließend werden die Suchergebnisse und zugehörige Informationen angezeigt. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Vom Benutzer eingegebene Informationen werden an SharePoint gesendet, um Suchergebnisse abzurufen, die in Lync angezeigt werden.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Unternehmensadministratoren können dieses Feature mithilfe der vier In-Band-Einstellungen aktivieren und deaktivieren.

  • SPSearchInternalURL

  • SPSearchExternalURL

  • SPSearchCenterInternalURL

  • SPSearchCenterExternalURL

Intelligentes Zuschneiden

Funktionsweise dieses Features: Wenn ein Benutzer in einer Videokonferenz seine Videoaufnahme überträgt, ermittelt die Funktion Intelligentes Zuschneiden mithilfe der Gesichtserkennung die Position des Kopfs des Benutzers im Sichtfeld der Webcam. Nachdem die Kopfposition ermittelt wurde, übersetzt der Lync 2013-Client diese Position in Koordinaten und fügt diese dem Videobitstream hinzu, den er sendet. Der empfangende Lync 2013-Client verwendet diese Informationen, um das systemeigene Seitenverhältnis (Querformat) des eingehenden Videobitstreams entsprechend den Rechteckkoordinaten zuzuschneiden, um den Kopf des Benutzers im zugeschnittenen Video zu zentrieren. Intelligentes Zuschneiden ist eine Echtzeitfunktion, die die Bewegungen des Benutzers kontinuierlich überwacht und Anpassungen der Koordinaten vornimmt, die mit dem Videobitstream gesendet werden. So kann der empfangende Lync 2013-Client den Videozuschnitt anpassen und dafür sorgen, dass sich der Kopf des Benutzers im Video immer in der Mitte befindet.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragenen Informationen: Die Koordinaten der Kopfposition des Benutzers im Sichtfeld der Kamera werden dem Videobitstream hinzugefügt. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Die Koordinaten werden verwendet, um das eingehende Video auf den korrekten Teil zuzuschneiden.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Dieses Feature kann nicht deaktiviert werden.

Hinweis :  Für Benutzer von Lync-Clients älterer Versionen und von Lync für mobile Geräte wird das gesendete Video im ursprünglichen Seitenverhältnis angezeigt.

Einheitlicher Kontaktspeicher

Funktionsweise dieses Features: Der einheitliche Kontaktspeicher besteht aus drei Hauptfeatures:

  • Suche zusammenführen: Dieses Feature führt die globale Adressliste (GAL) mit den persönlichen Outlook-Kontakten des Benutzers zusammen, sodass die Suchergebnisse bei der Suche nach einem Kontakt nur einen Eintrag ergeben.

  • Kontaktinformationen zusammenführen: Mit diesem Feature werden Kontaktinformationen aus Outlook und der GAL mithilfe übereinstimmender E-Mail- und/oder Anmelde-IDs zusammengefasst. Nachdem eine Übereinstimmung festgestellt wurde, fasst Lync Daten aus drei Datenquellen zusammen (Outlook, GAL und Anwesenheitsfunktion). Diese zusammengefassten Daten werden in verschiedenen Komponenten der Benutzeroberfläche angezeigt, z. B. in Suchergebnissen, Ihrer Kontaktliste und einer Visitenkarte.

  • Outlook-Kontakte für Lync-Kontakte erstellen (Synchronisierung von "Kontakte"): Lync erstellt Outlook-Kontakte für alle Kontakte des Benutzers im Standardordner für Kontakte, wenn der Benutzer ein Postfach von Microsoft Exchange Server 2010 (oder neuer) verwendet. Durch die Erstellung eines Outlook-Kontakts für jeden Lync-Kontakt kann der Benutzer aus Outlook und Outlook Web Access sowie über mobile Geräte, bei denen Kontakte mit Exchange-Kontakten synchronisiert werden, auf Lync-Kontaktinformationen zugreifen.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragene Informationen: In Lync werden die Kontaktinformationen aus den Anwesenheitsinformationen, Active Directory und Outlook zusammengefasst. Diese Informationen werden intern von Lync verwendet. Beim Erstellen von Outlook-Kontakten werden von Lync Anwesenheitsinformationen sowie Informationen zu Active Directory- und Outlook-Kontakten in Exchange geschrieben. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Kontaktinformationen aus den Anwesenheitsinformationen, Active Directory und Outlook werden auf der Benutzeroberfläche von Lync angezeigt (Kontaktliste, Visitenkarte, Suchergebnisse usw.). Diese Informationen können auch mithilfe der Kontaktsynchronisierung (dritte Position in der obigen Liste) in Exchange geschrieben werden.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Der Unternehmensadministrator aktiviert bzw. deaktiviert dieses Feature über die In-Band-Einstellung EnableExchangeContactSync.

Verbesserung der Sprachqualität

Funktionsweise dieses Features: In Lync werden Benachrichtigungen für den Benutzer bereitgestellt, die ihn dabei unterstützen sollen, die Qualität seiner Anrufe zu verbessern, wenn während eines Anrufs Geräte-, Netzwerk- oder Computerprobleme auftreten.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragene Informationen: Informationen über die Einrichtung von Audiogeräten, Netzwerk und anderen Medienverbindungen werden in Lync erfasst, um die Ursache für die schlechte Audioqualität zu ermitteln. Wenn Lync feststellt, dass etwas die Audioqualität bei der Sprachkommunikation beeinträchtigt, wird der Endbenutzer informiert, dass ein Problem mit der Sprachqualität vorliegt. Anderen Teilnehmern wird nur der Hinweis angezeigt, dass ein vom Endbenutzer verwendetes Gerät Ursache der schlechten Audioqualität ist. Sie erfahren nicht, welches Gerät der Endbenutzer verwendet. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Die Informationen, die während des Gesprächs an die anderen Teilnehmer gesendet werden, tragen dazu bei, die Anrufqualität zu verbessern.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Der Unternehmensadministrator kann die Benachrichtigung zur Sprachqualität wegen Geräten ausschalten, indem er den PowerShell-Befehl wie unten beschrieben ausführt.

$a = get-csclientpolicy

$b = new-csclientpolicyentrytype –Name DisablePoorDeviceWarning –Value 1

$a.PolicyEntry.Add($b)

Set-csClientPolicy $a

Zusammenarbeit an Whiteboards

Funktionsweise dieses Features: Dank der Zusammenarbeit an Whiteboards können die Benutzer ein virtuelles Whiteboard erstellen und gemeinsam nutzen, auf dem Sitzungsteilnehmer Notizen und Zeichnungen erstellen und Bilder importieren können, um bei Besprechungen und Unterhaltungen zusammenzuarbeiten.

Gesammelte, verarbeitete oder übertragene Informationen: Anmerkungen, die auf Whiteboards erstellt werden, sind für alle Teilnehmer sichtbar. Beim Speichern wird das Whiteboard mit allen Anmerkungen auf dem Lync-Server gespeichert und nach Maßgabe der Ablaufrichtlinien für Besprechungsinhalte aufbewahrt, die vom Unternehmensadministrator des Unternehmens definiert werden. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Mithilfe des Whiteboardfeatures wird die Zusammenarbeit verbessert, da die Besprechungsteilnehmer schnell Ideen diskutieren, Brainstormings durchführen, Notizen erstellen und weiteres mehr durchführen können.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Dem Unternehmensadministrator stehen folgende Richtlinien zur Verfügung:

  • Administratorrichtlinie EnableDataCollaboration: Mit dieser Richtlinie kann der Unternehmensadministrator sämtliche Datenzusammenarbeitsfeatures einschränken: Zusammenarbeit in PowerPoint, Dateifreigabe, Umfragen, Zusammenarbeit an Whiteboards und Anlagen. Wird diese Richtlinie auf "False" eingestellt, sind die auf Featureebene festgelegten Richtlinien für diese Features nicht relevant.

  • Administratorrichtlinie AllowAnnotations: Mit dieser Richtlinie kann der Unternehmensadministrator die Möglichkeiten aller Besprechungsteilnehmer einschränken, Anmerkungen hinzuzufügen. Wenn diese Einstellung deaktiviert ist, wird den Endbenutzern in der Lync-Benutzeroberfläche kein Einstiegspunkt für die Whiteboarderstellung angezeigt.

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