Ergänzung zu den Datenschutzbestimmungen für Microsoft Lync 2010 Attendant

Letzte Aktualisierung: Oktober 2010

Inhalt

Archivierung

Dienst zum Testen der Audioqualität

Anruflisten

Clientseitige Protokollierung

Anrufer-ID in der Teilnehmerliste einer Besprechung

Visitenkarte

Aufgezeichnete Unterhaltungen

Benutzerdefinierte Profilfeatures

Notfalldienste

Anruf aus einer Besprechung durchführen

Onlinebesprechungs-Add-In für Outlook

Anwesenheits- und Kontaktinformationen

Datenschutzmodus

Aufzeichnung

Einheitlicher Kontaktspeicher

Verbesserte Sprachqualität

Diese Seite ist eine Ergänzung zu den Datenschutzbestimmungen für Microsoft Lync-Produkte. Sie sollten sowohl die Datenschutzbestimmungen zu Microsoft Lync-Produkten als auch diese Ergänzung lesen, damit Sie das Konzept der Datensammlung verstehen und die entsprechenden Methoden für ein bestimmtes Microsoft Lync-Produkt oder einen bestimmten Dienst verwenden können.

Archivierung

Funktionsweise dieses Features: Mithilfe der Archivierung kann der Administrator Sofortnachrichtenunterhaltungen, Besprechungsaktivitäten und -inhalte sowie Verwendungsmerkmale wie Benutzeranmeldungen sowie den Beginn und die Teilnahme an Unterhaltungen speichern.

Erfasste, verarbeitete oder übertragene Informationen: Mithilfe der Archivierung werden die Inhalte von Sofortnachrichtenunterhaltungen sowie Informationen zur Nutzung von Sofortnachrichten auf einem von Ihrem Administrator konfigurierten Server gespeichert. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Der Administrator kann mithilfe dieser Informationen die Nutzung von Microsoft Lync 2010 Attendant in Ihrem Unternehmen verwalten.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Die Archivierung ist standardmäßig deaktiviert und muss von einem Unternehmensadministrator aktiviert werden. Überprüfen Sie die Datennutzungs- und Überwachungsrichtlinien Ihres Unternehmens, um zu ermitteln, ob die Archivierung aktiviert werden darf.

Dienst zum Testen der Audioqualität

Funktionsweise dieses Features : Über die Schaltfläche Anrufqualität überprüfen können Sie für Microsoft® Lync 2010 Attendant einen Testanruf durchführen, um die Sprachqualität des Anrufs zu prüfen. Auf diese Weise können Sie selbst hören, wie Sie sich in einem wirklichen Anruf anhören würden. Wenn Sie einen Testanruf durchführen, werden Sie von dem Dienst aufgefordert, nach einem Signal eine Sprachprobe aufzuzeichnen. Die Dauer der Sprachprobe ist vordefiniert (z. B. 5 Sekunden). Danach wird die Sprachprobe wiedergegeben. Wenn die Netzwerk- oder Gerätekonfiguration nicht optimal ist, wird dies bei der Aufzeichnungswiedergabe deutlich.

Erfasste, verarbeitete oder übertragene Informationen: Wenn Sie einen Testanruf durchführen, wird Ihre Sprachprobe nach einer Aufforderung von dem Dienst aufgezeichnet. Die Sprachproben werden nach Beendigung des Anrufs gelöscht. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Anhand der Sprachprobe können Sie prüfen, wie Sie sich in einem wirklichen Anruf anhören würden, und feststellen, ob Ihr Gerät richtig eingerichtet ist und zum Durchführen von Anrufen verwendet werden kann. Der Benutzer kann die aufgezeichnete Sprachprobe anhören, um zu erkennen, ob ein wirklicher Anruf getätigt werden kann. Dazu überprüft er, ob das Gerät funktionsfähig ist und die Audiosignale richtig gerendert werden.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Wenn Sie keine Sprachprobe aufzeichnen möchten, können Sie angeben, dass Sie keinen Testanruf durchführen möchten. Gehen Sie wie folgt vor, wenn Sie einen Testanruf durchführen möchten:

  1. Klicken Sie auf der Menüleiste auf das Symbol Audiogerät.

  2. Klicken Sie auf Anrufqualität überprüfen, und befolgen Sie die Anweisungen.

Anruflisten

Funktionsweise dieses Features: Mithilfe von Anruflisten können Sie eine Aufzeichnung Ihrer von Attendant verarbeiteten Sprachanrufe in einem Microsoft Outlook-Ordner speichern.

Erfasste, verarbeitete oder übertragene Informationen: Informationen zu Ihren Sprachanrufen wie Startzeit, Endzeit, Dauer und Anrufteilnehmer werden in Outlook im Ordner Aufgezeichnete Unterhaltungen gespeichert. Gesprächsinhalte werden in Anruflisten nicht gespeichert. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Mithilfe dieser Informationen können Sie Ihre aufgezeichneten Sprachanrufe überprüfen.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Anruflisten sind standardmäßig aktiviert. Wenn Ihnen vom Administrator die Kontrolle von Anruflisten gestattet wurde, können Sie Ihre Einstellungen durch Ausführen der folgenden Schritte ändern:

  1. Wählen Sie unter dem Menüleistensymbol den Eintrag Optionen aus.

  2. Deaktivieren Sie auf der Registerkarte Persönliche Einstellungen das Kontrollkästchen Meine Anrufprotokolle im Outlook-Ordner "Aufgezeichnete Unterhaltungen" speichern.

  3. Klicken Sie auf OK.

Clientseitige Protokollierung

Funktionsweise dieses Features: Mithilfe der clientseitigen Protokollierung können Sie Informationen zur Verwendung von Attendant auf Ihrem Computer in Ihrem Benutzerprofil erfassen. Diese Informationen können zum Beheben von ggf. auftretenden Problemen mit Attendant herangezogen werden.

Erfasste, verarbeitete oder übertragene Informationen: Wenn Sie oder der Administrator die clientseitige Protokollierung aktivieren, werden auf Ihrem Computer Informationen wie der Betreff der Besprechung und der Ort sowie SIP-Nachrichten (Session Initiation Protocol) und Antworten auf Ihre Attendant-Unterhaltungen erfasst. Des Weiteren werden Informationen zum Absender und Empfänger jeder Attendant-Nachricht sowie die Route, über die die Nachricht übermittelt wurde, Ihre Kontaktliste und Ihre Anwesenheitsinformationen protokolliert. Die Inhalte Ihrer Attendant-Unterhaltungen werden jedoch nicht gespeichert. Es werden keine Informationen automatisch an Microsoft gesendet, aber Sie können dies manuell veranlassen.

Verwendung der Informationen: Clientseitige Protokolle können zum Beheben von Problemen mit Attendant herangezogen werden.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Die clientseitige Protokollierung ist standardmäßig deaktiviert und muss von einem Unternehmensadministrator aktiviert werden. Wenn Ihnen vom Administrator die Kontrolle der Protokollierung gestattet wurde, können Sie Ihre Einstellungen durch Ausführen der folgenden Schritte ändern:

  1. Wählen Sie unter dem Menüleistensymbol den Eintrag Optionen aus.

  2. Aktivieren Sie auf der Registerkarte Allgemein die Kontrollkästchen Protokollierung in Attendant aktivieren und Windows-Ereignisprotokollierung für Attendant aktivieren.

  3. Klicken Sie auf OK.

Anrufer-ID in der Teilnehmerliste einer Besprechung

Funktionsweise dieses Features: In der Teilnehmerliste werden alle an der Besprechung teilnehmenden Personen aufgelistet.

Erfasste, verarbeitete oder übertragene Informationen: Beim Einwählen in eine Telefonkonferenz wird die Telefonnummer, von der aus Sie den Anruf tätigen (Ihre Anrufer-ID), allen Teilnehmern angezeigt. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Die Besprechungsteilnehmer können anhand dieser Angabe die verschiedenen Teilnehmer unterscheiden, die per Telefon an der Besprechung teilnehmen.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Die Anrufer-ID wird standardmäßig angezeigt. Sie wird von der Telefongesellschaft abgerufen. Sie können die Freigabe Ihrer Telefonnummer aufheben, indem Sie Ihre Anrufer-ID unterdrücken, wenn Sie einen Telefonanruf tätigen.

  • Wenden Sie sich an die Telefongesellschaft vor Ort, wenn Ihre Anrufer-ID dauerhaft unterdrückt werden soll.

Sofern die Funktion in Ihrer Region unterstützt wird, können Sie vor dem Wählen der Telefonnummer einen speziellen Code eingeben, um Ihre Anrufer-ID für einen einzigen Anruf zu unterdrücken. Anleitungen dazu erhalten Sie bei Ihrer Telefongesellschaft.

Visitenkarte

Funktionsweise dieses Features: Auf der Visitenkarte werden statische und dynamische Informationen zu anderen Personen im Unternehmen gespeichert. Diese werden in Attendant sowie für Kontakte in neueren Versionen von Outlook angezeigt. Die Visitenkarte ermöglicht Aktionen per Mausklick, z. B. um E-Mails zu senden, Anrufe zu tätigen, Sofortnachrichten zu senden sowie Besprechungen zu planen.

Erfasste, verarbeitete oder übertragene Informationen: Die statischen Informationen auf der Visitenkarte werden aus dem Unternehmensverzeichnis (z. B. Active Directory-Domänendienste) erfasst und für andere Personen über Lync Server 2010 freigegeben. Die erfassten dynamischen Informationen, z. B. Telefonnummern und Anwesenheitsinformationen, können von Ihnen eingegeben und dann für andere Personen über Lync Server 2010 freigegeben werden. Kalenderinformationen (frei/beschäftigt), die auf der Karte angezeigt werden, werden aus Microsoft Exchange Server abgerufen. Auf der Visitenkarte angezeigte Standortinformationen werden wie im Abschnitt "Standort" beschrieben abgerufen. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Die Visitenkarteninformationen werden angezeigt, damit Sie Ihre Kontaktinformationen für andere Personen freigeben können.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle:

Sie haben die folgenden Kontrollmöglichkeiten:

Private Beziehungen: Sie können bestimmte Kontakte verschiedenen privaten Beziehungen zuordnen, z. B. Freunde und Familie, Arbeitsgruppe, Kollegen, Externe Kontakte und Blockierte Kontakte. Auf diese Weise können Sie kontrollieren, welche Informationen für diese Kontakte freigegeben werden. Zum Festlegen privater Beziehungen führen Sie die folgenden Schritte aus:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Kontakt.

  2. Klicken Sie auf Private Beziehung ändern.

  3. Klicken Sie auf die gewünschte Option zum Freigeben Ihrer Informationen.

Kalenderinformationen: Sie können die "Berechtigungen für die Anzeige von Frei/Gebucht-Informationen" in den Outlook-Optionen festlegen.

Aufgezeichnete Unterhaltungen

Funktion dieses Features: Mit dem Attendant-Feature "Aufgezeichnete Unterhaltungen" werden aufgezeichnete Unterhaltungen eines Benutzers von Exchange Server abgerufen und in Outlook angezeigt.

Erfasste, verarbeitete oder übertragene Informationen: Wenn Sie die Protokollierung aufgezeichneter Unterhaltungen aktiviert haben, werden der Inhalt von Sofortnachrichtenunterhaltungen und Statistiken zu Gesprächen (z. B. Datum, Uhrzeit, Dauer und Anruferinformationen) in Ihrem Exchange-Konto gespeichert. Wenn die Protokollierung aufgezeichneter Unterhaltungen in Attendant von Ihnen oder über eine durch den Unternehmensadministrator festgelegte Richtlinie deaktiviert wurde, werden diese Elemente weder erfasst noch angezeigt. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Die Informationen werden von Attendant in Outlook angezeigt, sodass Benutzer ihre früheren Unterhaltungen anzeigen und fortsetzen können. Darüber hinaus wird eine Zusammenfassung der Unterhaltungen im Hauptmenü von Attendant angezeigt.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Sie können die Protokollierung von Sofortnachrichtenunterhaltungen und/oder Anrufen deaktivieren. Gehen Sie wie folgt vor, um die Einstellungen zu ändern:

  1. Wählen Sie unter dem Menüleistensymbol den Eintrag Optionen aus.

  2. Aktivieren Sie auf der Registerkarte Persönliche Einstellungen das Kontrollkästchen Meine Sofortnachrichtenunterhaltungen im Outlook-Ordner "Aufgezeichnete Unterhaltungen" speichern.

  3. Klicken Sie auf OK.

Wenn Sie Aufgezeichnete Unterhaltungen aktivieren, sollten Sie die Personen, mit denen Sie sich unterhalten, darüber informieren, dass ihre Sofortnachrichtenunterhaltungen gespeichert werden.

Benutzerdefinierte Profilfeatures

Funktionsweise dieses Features: Sie können Attendant mit den folgenden benutzerdefinierten Profilfeatures an Ihre Anforderungen anpassen:

  • Letzte Suche: Dieses Feature dient zum Speichern der zuletzt in Attendant eingegebenen Suche, damit künftig schneller auf diese Informationen zugegriffen werden kann.

  • Letzte Unterhaltungen: Mit diesem Feature wird eine Liste der Unterhaltungen angezeigt, die in Attendant zuletzt verarbeitet wurden, damit künftig schneller auf diese Informationen zugegriffen werden kann.

  • Häufig eingegebene Nummern: Dieses Feature dient zum Speichern von Ihnen ausgewählter Nummern, damit künftig schneller auf diese Informationen zugegriffen werden kann.

  • Kontaktkategorien und -anmerkungen: Mithilfe dieses Features zeigen Sie Notizen und benutzerdefinierte Kategoriezuordnungen Ihrer Kontakte an. Sie können auf diese Weise leichter abschätzen, welche Bedeutung ein Kontakt hat, wenn Sie eine weitergeleitete Unterhaltung empfangen.

  • Unterhaltungsvorlagen: Diese Feature dient zum Speichern häufig verwendeter Formulierungen aus Ihren Sofortnachrichtenunterhaltungen in Vorlagen. Durch Auswählen einer dieser Vorlagen können Sie neue Sofortnachrichtenunterhaltungen schneller beginnen.

  • Konferenzvorlagen: Mit diesem Feature speichern Sie häufig verwendete Konfigurationseinstellungen aus Ihren Konferenzen in Vorlagen. Durch Auswählen einer dieser Vorlagen können Sie neue Konferenzen schneller beginnen.

  • Konfiguration der Kachelansicht: Mit diesem Feature legen Sie fest, wie Visitenkarten angezeigt werden.

  • Anordnung der Verteilergruppen: Mithilfe dieses Features können Sie die Reihenfolge ändern, in der benutzerdefinierte Verteilergruppen angezeigt werden.

Erfasste, verarbeitete oder übertragene Informationen: In den benutzerdefinierten Profilfeatures werden Verwendungsinformationen, Einstellungen und Vorlagen zu Attendant in Ihrem Windows-Benutzerprofil auf dem Computer gespeichert. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Sie können die benutzerdefinierten Profilfeatures verwenden, um Attendant an Ihre Anforderungen anpassen. Wenn Sie ein Windows-Benutzerkonto mit anderen Attendant-Benutzern gemeinsam verwenden, gelten für Sie und die anderen Benutzer die gleichen Einstellungen für die benutzerdefinierten Profilfeatures. Wenn Sie unterschiedliche Attendant-Konten verwenden, sind die Informationen für die Benutzer getrennt und können nicht von einem Benutzer mit demselben Windows-Konto angezeigt werden.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Benutzerdefinierte Profilfeatures sind standardmäßig aktiviert und können nicht deaktiviert werden. Es wird empfohlen, sich von einem eindeutigen Windows-Konto aus bei Attendant anzumelden, wenn Sie nicht möchten, dass Ihre Attendant-Verwendungsinformationen, -Einstellungen und -Vorlagen für andere Benutzer sichtbar sind.

Sie können den gespeicherten Suchverlauf und die Liste Häufig eingegebene Nummern entfernen. Gehen Sie wie folgt vor, um die Elemente zu löschen:

  1. Wählen Sie unter dem Menüleistensymbol den Eintrag Optionen aus.

  2. Suchen Sie auf der Registerkarte Persönliche Einstellungen die Einstellung Meinen Suchverlauf und die Nummern in meiner Liste der häufig eingegebenen Nummern löschen.

  3. Klicken Sie auf Löschen.

  4. Klicken Sie auf OK.

Notfalldienste

Funktionsweise dieses Features: Wenn dieses Feature vom Unternehmensadministrator verfügbar gemacht wird, wird von Attendant der Notrufstelle der Standort übermittelt, wenn eine Notrufnummer gewählt wird (z. B. 110 oder 112 in Deutschland oder 911 in den USA). Die Notruffunktion kann vom Unternehmensadministrator auf Ihren Arbeitsstandort beschränkt worden sein. Fragen Sie daher den Administrator, in welchem Bereich die Notruffunktion verfügbar ist. Wenn die Funktion aktiviert ist, handelt es sich bei den an die Notdienstmitarbeiter übermittelten Standortinformationen um den Standort, der für Sie vom Unternehmensadministrator zugewiesen und in die Standortdatenbank eingegeben wurde (z. B. Ihre Büronummer). Wenn Sie bei der Verwendung von Attendant über eine drahtlose Internetverbindung einen Notruf tätigen, während Sie sich an Ihrem Arbeitsstandort befinden, handelt es sich bei den an die Notrufstelle übertragenen Standortinformationen lediglich um ungefähre Standortangaben, da der Standort des betreffenden Drahtlosendpunkts übertragen wird, mit dem Ihr Computer kommuniziert. Die Standortinformationen dieses Drahtlosendpunkts werden zudem manuell vom Unternehmensadministrator eingegeben, und daher muss es sich bei den an die Notdienstmitarbeiter übermittelten Standortinformationen nicht unbedingt um Ihren tatsächlichen Standort handeln. Damit dieses Feature in vollem Umfang genutzt werden kann, muss Ihr Unternehmen einen Routingdienst von einem zertifizierten Lösungsanbieter in Anspruch nehmen; dieser Dienst ist nur in den USA verfügbar.

Erfasste, verarbeitete oder übertragene Informationen: Die Standortinformationen, die Attendant abruft, sind die Standortinformationen, die vom Location Information Server automatisch aufgefüllt wurden. Diese Informationen werden im Speicher Ihres Computers abgelegt: Wenn also eine Notrufnummer eingegeben wird, werden diese Standortinformationen mit dem Anruf übermittelt und an den zuständigen Notdienst weitergeleitet, um Ihren ungefähren Standort anzugeben. Bei Notrufen enthält der Kommunikationsdatensatz Ihre Standortinformationen. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Anhand der Standortinformationen wird der Anruf an den zuständigen Notdienst weitergeleitet, woraufhin Einsatzkräfte entsendet werden. Diese Informationen können auch in Form einer Benachrichtigung mit dem Standort des Anrufers und Informationen zum Rückruf an die Sicherheitsstelle des Unternehmens gesendet werden.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle:

Dieses Feature ist standardmäßig deaktiviert und muss vom Unternehmensadministrator aktiviert werden. Wenden Sie sich an den Unternehmensadministrator, um herauszufinden, ob das Feature verfügbar ist. Für Sie besteht keine Möglichkeit zu kontrollieren, ob der Standort automatisch erfasst oder bei einem Notruf an eine Notrufstelle übermittelt wird.

Wird der Standort jedoch nicht automatisch erfasst, werden Sie aufgefordert, sich an den Administrator zu wenden, damit dieser den Standort ordnungsgemäß konfiguriert. Sie können die aktuellen Standortinformationen wie folgt prüfen:

  1. Wählen Sie unter dem Menüleistensymbol den Eintrag Optionen aus.

  2. Überprüfen Sie auf der Registerkarte Persönliche Einstellungen in der Gruppe Standort Ihren Standort.

  3. Klicken Sie auf OK.

Anruf aus einer Besprechung durchführen

Funktionsweise dieses Features: Mithilfe dieses Features können an einer Besprechung teilnehmende Attendant-Benutzer eine Rufnummer im öffentlichen Telefonnetz zu einer bestehenden Audio-/Videobesprechung hinzufügen.

Erfasste, verarbeitete oder übertragene Informationen: Wenn der Telefonfestnetz-Benutzer, der zur Audio-/Videobesprechung eingeladen wird, den Anruf erhält, wird ihm die Anrufer-ID des Organisators der Besprechung angezeigt (und nicht unbedingt die Anrufer-ID der Person, die ihn zur Besprechung einlädt). Sobald der Telefonfestnetz-Benutzer den Anruf entgegennimmt, wird er der Besprechung hinzugefügt.

Verwendung der Informationen:

Die Anrufer-ID des Organisators wird an den Telefonfestnetz-Benutzer gesendet, der zur Besprechung eingeladen wird.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle:

Für dieses Feature gibt es keine Kontrolle durch den Benutzer oder den Unternehmensadministrator. Wenn möglich, können Sie einem Telefonfestnetz-Benutzer, der hinzugefügt werden soll, eine Sofortnachricht oder eine E-Mail senden und anfragen, ob er damit einverstanden ist, wenn er der Audio-/Videobesprechung hinzugefügt wird. Auf diese Weise ist der Telefonfestnetz-Benutzer darüber informiert, dass er einer Besprechung hinzugefügt wird, und hat die Möglichkeit, den Anruf nicht entgegenzunehmen.

Onlinebesprechungs-Add-In für Outlook

Funktionsweise dieses Features: Es handelt sich hierbei um ein Outlook-Add-In, das mit Attendant installiert wird und dazu dient, Onlinebesprechungen zu planen und anzupassen.

Erfasste, verarbeitete oder übertragene Informationen:

  • Name des Organisators

  • Namen der Teilnehmer

  • Namen der Referenten

  • Liste der E-Mail-Adressen

  • Betreff der Besprechung und andere Informationen über die Besprechung (z. B. Startzeit, Endzeit, Konferenz-ID, Kenncode sowie Informationen über die automatische Konferenztelefonzentrale bzw. den Audiokonferenzanbieter für die Benutzer)

  • Alle Proxyadressen für den Benutzer in Microsoft Exchange (X400-X500-Adressen, Exchange Unified Messaging-Adressen (UM) sowie SIP- und Telefon-/Exchange UM-Voicemail-URIs)

  • Besprechungsort

Verwendung der Informationen: Diese Informationen werden nur zum Planen von Besprechungen und für die zugehörige Protokollierung verwendet, wie im Abschnitt zur clientseitigen Protokollierung beschrieben. Zu Planungszwecken werden die Informationen im Speicher verarbeitet und in der Registrierung des lokalen Computers gespeichert, sodass schnell darauf zugegriffen werden kann.

Hinweis : Die Informationen werden für Microsoft Lync 2010 Managed API und Lync Server freigegeben.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Die Protokollierung persönlicher Informationen ist standardmäßig deaktiviert. Mit der Unterstützung des Unternehmensadministrators können Sie die Registrierung aktualisieren, um auf Ihrem Computer die erweiterte Protokollierung zu aktivieren.

Anwesenheits- und Kontaktinformationen

Funktionsweise dieses Features: Mithilfe dieses Features können Sie auf Informationen zugreifen, die über andere Benutzer (von inner- und außerhalb der Organisation) veröffentlicht wurden, und anderen Benutzern den Zugriff auf Informationen gewähren, die über Sie veröffentlicht wurden, z. B. Status, Titel, Telefonnummer, Standort und Notizen. Der Administrator kann darüber hinaus die Integration in Outlook und Exchange konfigurieren, damit Sie Abwesenheitsnotizen und andere Statusinformationen (z. B. eine geplante Besprechung in Ihrem Outlook-Kalender) anzeigen können.

Erfasste, verarbeitete oder übertragene Informationen: Sie verwenden Ihre Anmeldeadresse und ein Kennwort, um die Verbindung mit Lync Server herzustellen. Sie und der Administrator können Informationen über Ihren Anwesenheitsstatus und Kontaktinformationen veröffentlichen, die Ihrer Anmeldung zugeordnet werden. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Andere Microsoft Lync 2010- und Attendant-Benutzer und -Programme können auf Ihre Anwesenheits- und Kontaktinformationen zugreifen, um Ihren veröffentlichten Status und Informationen zu ermitteln und besser mit Ihnen zu kommunizieren.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Sie können auswählen, welche Informationen über Sie veröffentlicht werden sollen. Der Administrator kann ebenfalls zu veröffentlichende Informationen für Sie konfigurieren. Wenn Ihnen vom Administrator die Kontrolle über Ihre veröffentlichten Informationen gestattet wurde, können Sie Ihre Einstellungen jederzeit wie folgt ändern:

  1. Wählen Sie unter dem Menüleistensymbol den Eintrag Optionen aus.

  2. Auf der Registerkarte Telefone können Sie Informationen über die Rufnummern einsehen, die der Administrator veröffentlicht hat. Sie können außerdem weitere Nummern eingeben und bestimmen, welche Informationen für andere Benutzer veröffentlicht werden sollen.

  3. Klicken Sie auf OK.

Wenn Sie Ihre Anmeldeinformationen ändern möchten, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Wenn Sie bei Attendant angemeldet sind, melden Sie sich zunächst ab.

  2. Geben Sie auf dem Anmeldebildschirm Ihre Anmeldeadresse ein. Anschließend können Sie über den Link Einstellungen ändern den Namen des Servers, mit dem eine Verbindung hergestellt werden soll, manuell eingeben.

  3. Klicken Sie auf Anmelden.

Sie können auch private Beziehungen einrichten, mit denen festgelegt wird, welche Informationen über Ihren Anwesenheitsstatus und Ihre persönlichen Daten die einzelnen Benutzer einsehen können. Gehen Sie dazu wie folgt vor:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Kontakt.

  2. Klicken Sie auf Private Beziehung ändern.

  3. Wählen Sie die entsprechende Zugriffsebene für den Benutzer aus.

Datenschutzmodus

Funktionsweise dieses Features: Mithilfe des Datenschutzmodus können Sie Ihre Anwesenheitsinformationen (z. B. Verfügbar, Beschäftigt, Nicht stören usw.) nur für Kontakte freigeben, die sich in Ihrer Kontaktliste befinden.

Erfasste, verarbeitete oder übertragene Informationen: Wenn der Datenschutzmodus aktiviert wird, wechselt Attendant in einen Modus, in dem Sie zu anderen Benutzereinstellungen wechseln können, sodass z. B. Ihre Anwesenheitsinformationen nur für Kontakte freigegeben werden, die sich in Ihrer Kontaktliste befinden. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Anhand der Einstellung für diesen Modus wird festgelegt, wie Anwesenheitsdaten freigegeben werden.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: Wenn der Standardmodus auf dem Server über die Administratoreinstellungen aktiviert ist, können Sie nicht in den Datenschutzmodus wechseln.

Aufzeichnung

Funktionsweise dieses Features:

Mit diesem Feature können Organisatoren und/oder Referenten alle Aspekte einer Lync 2010-Sitzung aufzeichnen, z. B. die Besprechungsteilnehmer, Audio- und Videodaten sowie Inhalte wie Sofortnachrichtenunterhaltungen, Programmfreigabe, Microsoft PowerPoint-Präsentationen, Ausdrucke und Whiteboards. Wenn der Organisator oder andere Referenten ihre Aufzeichnung anhalten oder beenden, wirkt sich dies nicht auf andere Aufzeichnungen aus, die gerade stattfinden.

Erfasste, verarbeitete oder übertragene Informationen:

Wenn Referenten sich für das Aufzeichnen entscheiden, wird die Aufzeichnung auf ihrem jeweiligen Computer gespeichert. Zusätzlich aus der Aufzeichnung generierte Videodateien werden standardmäßig auf dem lokalen Computer des Referenten gespeichert, können aber auch auf einem anderen Computer gespeichert werden, wenn dies durch den Referenten, der die Aufzeichnung erstellt, entsprechend angegeben wird. Wenn Benutzer Inhalt in eine Besprechung hochladen, wird die Berechtigung erteilt, diesen Inhalt zu Aufzeichnungen hinzuzufügen, die diese oder andere Benutzer erstellen.

Wenn während der Veröffentlichung einer Aufzeichnung Fehler auftreten, kann es vorkommen, dass Daten, die erfasst werden, während die Aufzeichnung angehalten ist, versehentlich in die Aufzeichnung einbezogen werden. Wenn bei der Veröffentlichung Fehler auftreten (überprüfen Sie Aufzeichnungs-Manager auf Warnungen), sollten Aufzeichnungen nicht an andere Personen verteilt werden, selbst wenn sie in irgendeiner Form wiedergegeben werden können.

Verwendung der Informationen:

Die Aufzeichnung kann durch jeden Benutzer wiedergegeben werden, der Zugriff auf den Pfad hat, unter dem die Aufzeichnung gespeichert ist.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle:

Standardmäßig ist die Funktion zum Aufzeichnen deaktiviert und muss durch den Unternehmensadministrator aktiviert werden. Wenn das Feature aktiviert ist, kann jeder Referent der Besprechung eine Aufzeichnung starten. Wenn ein Referent die Aufzeichnung startet, wird an die Teilnehmer mit kompatiblen Clients und Geräten die Benachrichtigung gesendet, dass eine Aufzeichnung gestartet wurde. Benutzer, die unter Verwendung folgender inkompatibler Clients oder Geräte teilnehmen, werden aufgezeichnet, erhalten aber keine Benachrichtigung über die Aufzeichnung.

Zu inkompatiblen Clients zählen:

  • Microsoft Office Communicator 2007 R2

  • Microsoft Office Communicator 2007

  • Microsoft Office Communicator Web Access (Version 2007 R2)

  • Microsoft Office Communicator Web Access (Version 2007)

  • Microsoft Office Communications Server 2007 R2 Attendant

Zu inkompatiblen Geräten zählen:

  • Microsoft Office Communicator 2007 R2 Phone Edition

  • Microsoft Office Communicator 2007 Phone Edition

Einheitlicher Kontaktspeicher

Funktionsweise dieses Features: Der einheitliche Kontaktspeicher besteht aus drei Hauptfeatures:

  • Suche zusammenführen: Mit diesem Feature führen Sie Ihre globale Adressliste (GAL) mit Ihren persönlichen Outlook-Kontakten zusammen, sodass die Suchergebnisse bei der Suche nach einem Kontakt nur einen Eintrag ergeben.

  • Kontaktinformationen zusammenführen: Mit diesem Feature werden Kontaktinformationen aus Outlook und der GAL mithilfe übereinstimmender E-Mail- und/oder Anmelde-IDs zusammengefasst. Nachdem eine Übereinstimmung festgestellt wurde, fasst Lync Daten aus drei Datenquellen zusammen (Outlook, GAL und Anwesenheitsfunktion). Diese zusammengefassten Daten werden in verschiedenen Komponenten der Benutzeroberfläche angezeigt, z. B. in Suchergebnissen, Ihrer Kontaktliste und einer Visitenkarte.

  • Outlook-Kontakte für Lync-Kontakte erstellen (Synchronisierung von "Kontakte"): Lync erstellt Outlook-Kontakte für alle Kontakte des Benutzers im Standardordner für Kontakte, wenn der Benutzer ein Microsoft Exchange 2010-Postfach (oder höher) verwendet. Durch die Erstellung eines Outlook-Kontakts für jeden Lync-Kontakt kann der Benutzer aus Outlook und Outlook Web Access sowie über mobile Geräte, bei denen Kontakte mit Exchange-Kontakten synchronisiert werden, auf Lync-Kontaktinformationen zugreifen.

Erfasste, verarbeitete oder übertragene Informationen: In Attendant werden die Kontaktinformationen aus den Anwesenheitsinformationen, Active Directory und Outlook zusammengefasst. Diese Informationen werden intern von Attendant im Unternehmen verwendet. Beim Erstellen von Outlook-Kontakten werden von Attendant Anwesenheitsinformationen sowie Informationen zu Active Directory- und Outlook-Kontakten in Exchange geschrieben. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Kontaktinformationen aus den Anwesenheitsinformationen, Active Directory und Outlook werden auf der Benutzeroberfläche von Attendant angezeigt (Kontaktliste, Visitenkarte, Suchergebnisse usw.). Diese Informationen können auch mithilfe der Kontaktsynchronisierung (dritte Position in der obigen Liste) in Exchange geschrieben werden.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle:

Synchronisierungseinstellungen werden durch Richtlinien kontrolliert, die vom Unternehmensadministrator festgelegt werden.

Verbesserte Sprachqualität

Funktionsweise dieses Features: In Attendant werden Benachrichtigungen bereitgestellt, die Sie dabei unterstützen sollen, die Qualität Ihrer Anrufe zu verbessern, wenn während eines Anrufs Geräte-, Netzwerk- oder Computerprobleme auftreten.

Erfasste, verarbeitete oder übertragene Informationen: Wenn Sie ein Gerät eingerichtet haben, das bei einem Anruf die Audioqualität beeinträchtigt (z. B. durch Echo oder Rauschen), werden Sie und auch die anderen Gesprächsteilnehmer von Attendant darüber informiert, dass die Gesprächsqualität aufgrund der Geräteeinrichtung auf Ihrer Seite beeinträchtigt ist. Den anderen Teilnehmern wird nur eine Benachrichtigung angezeigt, dass Sie ein Gerät verwenden, durch das die Audioqualität beeinträchtigt wird. Sie erfahren nicht, welches Gerät Sie verwenden. Es werden keine Informationen an Microsoft gesendet.

Verwendung der Informationen: Anhand der Informationen, die während des Gesprächs an die anderen Teilnehmer gesendet werden, können diese die Anrufqualität verbessern. So können Referenten beispielsweise Ihre Leitung stumm schalten, wenn Sie an dem Gespräch nur als Zuhörer teilnehmen.

Wahlmöglichkeiten/Kontrolle: In Attendant können die Benachrichtigungen über die Gesprächsqualität nicht deaktiviert werden.

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