CREATE TABLE-Anweisung

Erstellt eine neue Tabelle.

Hinweis : Das Microsoft Access-Datenbankmodul unterstützt bei anderen als Microsoft Access-Datenbanken die Verwendung von CREATE TABLE oder anderen Datendefinitionssprache (Data Definition Language, DDL)-Anweisungen nicht. Verwenden Sie stattdessen die Create-Methoden von DAO.

Syntax

CREATE [TEMPORARY] TABLE Tabelle (Feld1 Typ [(Größe)] [NOT NULL] [WITH COMPRESSION | WITH COMP] [Index1] [, Feld2Typ [(Größe)] [NOT NULL] [Index2] [, ...]] [, CONSTRAINT Multifeldindex [, ...]])

Die CREATE TABLE-Anweisung besteht aus den folgenden Teilen:

Teil

Beschreibung

Tabelle

Der Name der Tabelle, die erstellt werden soll.

Feld1, Feld2

Der Name des Felds oder der Felder, das bzw. die in der neuen Tabelle erstellt werden sollen. Sie müssen mindestens ein Feld erstellen.

Typ

Der Datentyp von Feld in der neuen Tabelle.

Größe

Die Größe des Felds in Zeichen (nur Felder vom Datentyp Text und Binary).

Index1, Index2

Eine CONSTRAINT-Klausel, die einen Index für ein einzelnes Feld definiert.

Multifeldindex

Eine CONSTRAINT-Klausel, die einen Index für mehrere Felder definiert.


Hinweise

Verwenden Sie die CREATE TABLE-Anweisung zum Definieren einer neuen Tabelle und deren Felder und Feldeinschränkungen. Wenn Sie NOT NULL für ein Feld angeben, sind neue Datensätze erforderlich, damit in diesem Feld gültige Daten vorhanden sind.

Eine CONSTRAINT-Klausel definiert verschiedene Einschränkungen für ein Feld und kann zum Einrichten des Primärschlüssel verwendet werden. Mit der CREATE INDEX-Anweisung können Sie auch einen Primärschlüssel oder zusätzliche Indizes für vorhandene Tabellen erstellen.

NOT NULL kann nicht für ein einzelnes Feld oder in einer benannten CONSTRAINT-Klausel für ein einzelnes Feld oder mehrere Felder namens CONSTRAINT verwendet werden. Sie können jedoch die NOT NULL-Einschränkung nur einmal für ein Feld verwenden. Beim Versuch, diese Einschränkung mehrmals zu verwenden, wird ein Laufzeitfehler angezeigt.

Eine temporäre (TEMPORARY) Tabelle ist nur in der Sitzung verfügbar, in der sie erstellt wird. Beim Beenden der Sitzung wird sie automatisch gelöscht. Mehrere Benutzer können auf temporäre Tabellen zugreifen.

Das WITH COMPRESSION-Attribut ist nur für die Datentypen CHARACTER und MEMO (wird auch als TEXT bezeichnet) und deren Synonyme zulässig.

Das WITH COMPRESSION-Attribut wurde für Spalten vom Datentyp CHARACTER wegen der Änderung des Darstellungsformats von Unicode-Zeichen hinzugefügt. Unicode-Zeichen benötigen jeweils zwei Bytes pro Zeichen. Bei vorhandenen Microsoft Access-Datenbanken, die vorwiegend Zeichendaten enthalten, könnte dies bedeuten, dass die Datenbankdatei beinahe die doppelte Größe annimmt, wenn sie in das Microsoft Access-Format konvertiert wird. Die Unicode vieler Zeichensätze, die früher als Einzelbyte-Zeichensätze (Single-Byte Character Set, SBCS) bezeichnet wurden, kann jedoch auf einfache Weise auf ein einzelnes Byte komprimiert werden. Wenn Sie dieses Attribut für eine Spalte vom Datentyp CHARACTER definieren, werden die Daten beim Speichern automatisch komprimiert und beim Abrufen aus der Spalte dekomprimiert.

Spalten vom Datentyp MEMO können auch so definiert werden, dass Daten im komprimierten Format gespeichert werden. Es gibt jedoch die Beschränkung, dass nur Instanzen von Spalten des Datentyps MEMO komprimiert werden, die im komprimierten Format eine Größe von maximal 4096 Bytes beanspruchen. Alle anderen Instanzen dieser Spalten bleiben unkomprimiert. Deshalb kann es vorkommen, dass für eine Spalte vom Datentyp MEMO in einer Tabelle komprimierte und unkomprimierte Daten vorhanden sind.



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