Bewährte Methoden: Schwerpunkte für die Bewertung

Der Leitfaden für bewährte Methoden enthält Bereitstellungsempfehlungen sowie reale Beispiele aus der Office 365-Produktgruppe und von Lieferexperten von Microsoft Services. Eine Liste aller Artikel finden Sie unter Leitfaden für bewährte Methoden zur Bereitstellung von Office 365 ProPlus.

In diesem Artikel werden die Schwerpunktbereiche für die Bewertung Ihrer Office 365 ProPlus-Bereitstellung beschrieben.

Größe und Verteilung

  • Anzahl der Geräte, die für die Bereitstellung vorgesehen sind

  • Liste der abzudeckenden Länder und Regionen

  • Liste der von der zentralen IT-Abteilung unterstützten Sprachen

  • Schätzung der Anzahl für Folgendes:

    • Benutzer mit Reisetätigkeit

    • Benutzer mit Reisetätigkeit

    • Mitarbeiter, die ein Gerät gemeinsam nutzen (z.B. Schicht- und Fabrikarbeiter)

IT-Infrastruktur

  • Von der zentralen IT-Abteilung unterstützte Betriebssysteme, falls mehrere vorhanden sind (Beispiel: Windows 7 x86 und x64)

  • Anzahl der Geräte pro Betriebssystemtyp

  • Anzahl und Typ der geschäftlich genutzten Privatgeräte der Benutzer (BYOD)

  • Anzahl der mobilen und stationären Geräte

  • Haben alle Geräte eine gemeinsame Basissprache (z.B. de-DE)?

  • Haben Benutzer Administratorrechte auf ihren Computern?

  • Anzahl der folgenden Elemente:

    • RDS-Server (Remote Desktops Service, Remotedesktopdienst)

    • RDS-Farmen

    • RDS-Benutzer

    • Statische VDI-Clients

    • Dynamische VDI-Clients

  • Wie wird Software aktuell verteilt? System Center Configuration Manager (welche Version, wie viele Standorte)?

  • Wie werden Clients und Benutzer verwaltet? Active Directory Domain Services?

  • Befinden sich alle Geräte und Benutzer im selben Verzeichnisdienst, oder sind sie auf mehrere Gesamtstrukturen (z.B. eine pro Region) verteilt?

  • Liste der Standorte und Anzahl der Zielgeräte pro Standort

  • Bei geplanter Nutzung lokaler Exchange-Server

    • Haben diese mindestens Exchange 2010?

    • Ist AutoErmittlung aktiviert?

  • Bei geplanter Nutzung lokaler Lync- oder Skype for Business-Server: Wird mindestens Lync 2010 verwendet?

Netzwerkinfrastruktur

  • Wie zeichnen sich Standorte aus Sicht der Softwarebereitstellung aus?

    • Gute Verbindung mit der internen Softwareverteilungslösung (z.B. System Center Configuration Manager)

    • Mittelmäßige Verbindung mit der internen Softwareverteilungslösung

    • Schlechte Verbindung mit der internen Softwareverteilungslösung

  • Welche Standorte sind gut dem Internet verbunden?

  • Kann das Netzwerk die Auswirkungen der ausgewählten Bereitstellungs- und Verwaltungsszenarien bewältigen?

Anwendungslandschaft

  • Welche Versionen und Editionen von Office sind derzeit bereitgestellt?

  • Gibt es eine heterogene CPU-Architektur (32-Bit- und 64-Bit-Office in der Produktion)?

  • Wie viele Installationen von Project sind vorhanden? Welche Versionen und Editionen?

  • Wie viele Installationen von Visio sind vorhanden? Welche Versionen und Editionen?

  • Wird InfoPath in der Produktion verwendet?

  • Ist es erforderlich, Anwendungen von der Bereitstellung auszuschließen (z.B. Access)?

  • Sollen Endbenutzer Anwendungen (z.B. Access) hinzufügen können dürfen, wenn sie aus der Basisinstallation ausgeschlossen waren?

  • Wird Office derzeit mithilfe von Gruppenrichtlinieneinstellungen konfiguriert und verwaltet?

  • Wie viele Gruppenrichtlinienobjekte sind zum Konfigurieren des Clients vorhanden? Gibt es Teilmengen für bestimmte Benutzergruppen?

  • Wie viele Office-Sprachpakete sind pro Region bereitgestellt?

  • Welche Anwendungen werden nicht berücksichtigt (z.B. Publisher oder OneDrive)?

  • Gibt es bekannte Abhängigkeiten von älteren Produkten, Produkten, die das Ende des Lebenszyklus erreicht haben, oder nicht mehr unterstützten Produkten (z.B. Access 97)?

  • Gibt es eine bekannte Benutzergruppe, die neue und aktualisierte Versionen zuerst testet (z.B. Anwendungsbesitzer, Qualitätssicherungsgruppe, Pilotgruppe)?

Cloudinfrastruktur

  • Ist der Office 365-Mandant konfiguriert und für die Produktion bereit?

  • Stehen die Benutzerlizenzen im Mandanten zur Verfügung? Welche SKU wurde erworben?

  • Ist die Identitätsverwaltung bereits eingerichtet? Welche Art liegt vor (Cloud-IDs, synchronisierte IDs oder Verbundpartner-IDs)?

  • Bei Verwenden von Verbundpartner-IDs: Welcher Identitätsanbieter wird verwendet (z.B. Active Directory-Verbunddienste [AD FS])?

  • Ist die Identitätssynchronisierung eingerichtet und in Betrieb?

  • Wurden bereits alle Benutzer mit den Mandanten synchronisiert?

  • Ist den Benutzerkonten die erforderliche Office 365 ProPlus-Lizenz zugewiesen?

  • Ist die Self-Service-Installation von Office 365 ProPlus heute im Office 365-Portal blockiert?

  • Sind alle für Office 365 erforderlichen URLs und IP-Adressen in der Positivliste der Webproxys aufgelistet?

  • Ist die Cloudinfrastruktur von der Sicherheits- und Compliance-Abteilung genehmigt?

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