Übersicht: Verwalten von Projekten

Microsoft Project Server 2010 stellt professionellen, informellen oder Teilzeit-Projektmanagern die Tools zur Verfügung, die diese zum Planen und Ausführen von Projekten im Web benötigen. Zu den neuen Funktionen in diesem Bereich zählen die Synchronisierung mit SharePoint-Listen, Top-Down-Projektplanung und benutzergesteuerte Planung.

Inhalt dieses Artikels

Erstellen von neuen Projekten

Planen von Projektarbeit

Steuern von Projektplänen

Erstellen von neuen Projekten

Project Web App bietet verschiedene Möglichkeiten zum Erstellen neuer Projekte. Wenn Ihr Unternehmen einen formellen Projektvorschlags- und -auswahlprozess verwendet, sollten Sie die Abschnitte Übersicht: Einrichten und Übermitteln von Projektvorschlägen und Übersicht: Analysieren und Genehmigen von Projektvorschlägen lesen, damit Sie umfassend über den Projektvorschlagsprozess informiert sind.

Arbeitet Ihr Unternehmen nicht mit einem formellen Auswahlprozess, können Sie mithilfe einer Vorlage oder durch Synchronisierung mit einer SharePoint-Projektvorgangsliste ein neues Projekt erstellen. Am Anfang von Projekten stehen häufig informelle Listen mit Arbeitsaufträgen, die von einem Team gemeinsam verwendet werden. Manchmal werden diese Listen in SharePoint erfasst. Wenn dies der Fall ist, können Sie Ihre SharePoint-Projektvorgangsliste ganz einfach mit Project Web App synchronisieren. Auf diese Weise erfolgt ein problemloser Übergang von einer zwanglosen zu einer formelleren Projektplanung.

Zweck

Beschreibung

Erstellen oder Bearbeiten von Projekten oder Vorschlägen

In Abhängigkeit von den Vorgehensweisen, die in Ihrem Unternehmen für Projektvorschläge verwendet werden, können Sie entweder ein Projekt erstellen oder einen Projektvorschlag zur Prüfung übermitteln.

Erstellen von Projekten aus einer SharePoint-Vorgangsliste

Eine SharePoint-Projektaufgabenliste kann mit Project Server 2010 synchronisiert werden.

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Planen von Projektarbeit

In der vorliegenden Version von Project Web App können Sie Projekte mit der Top-Down-Methode planen. Das heißt, dass die Termine der Teilvorgänge, die zu einem Sammelvorgang gehören, nicht genau mit den Terminen des Sammelvorgangs abgeglichen sein müssen.

Nachdem Entscheidungsträger und beteiligte Personen eine Reihe Projekte ausgewählt und genehmigt haben, sind in einer Organisation in der Regel die Projektmanager für die Planung der speziellen Arbeitsaufträge im Projekt verantwortlich. Projektmanager beginnen eine Planung häufig mit dem Skizzieren mehrerer Phasen auf oberster Ebene und wichtigen Meilensteinen, die auf den geschäftlichen Anforderungen und dem zeitlichen Rahmen für die Fertigstellung beruhen. Zu diesem Zeitpunkt verfügt der Projektmanager möglicherweise noch nicht über alle Informationen zu allen Arbeitsaufträgen und weiß nicht, wie viel Zeit die einzelnen Arbeitsaufträge in Anspruch nehmen. Zum Beispiel weiß ein Projektmanager, dass maximal fünf Wochen für den Abschluss einer bestimmten Projektphase zur Verfügung stehen, hat u. U. aber noch nicht alle Informationen, um die einzelnen Vorgänge dieser Phase planen zu können.

Mit den in der vorliegenden Version von Project Web App integrierten Top-Down-Planungsfunktionen ist dieser Projektmanager nun in der Lage, eine Planung mit dem Sammelvorgang "Geräteentwicklung" zu erstellen, der fünf Wochen dauert. Anschließend gibt der Projektmanager die bekannten Arbeitsaufträge ein, die nur drei Wochen in Anspruch nehmen, und plant erst später anhand der verfügbaren Pufferzeit die weiteren Aufträge. Mit der Top-Down-Planung kann der Projektmanager außerdem Teilvorgänge eingeben, die vor dem offiziellen Anfangstermin der Phase beginnen und nach dem offiziellen Endtermin der Phase enden.

Zweck

Beschreibung

Erstellen von Top-Down-Sammelvorgängen

Top-Down-Sammelvorgänge werden für die anfängliche Projektplanung verwendet, wenn noch nicht alle Details zu den Arbeitsaufträgen in einem Projekt bekannt sind.

Neuen Vorgang erstellen

Nachdem ein Projekt erstellt wurde, können Sie mit dem Planen von Vorgängen beginnen.

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Steuern von Projektplänen

In den Vorgängerversionen von Project Server wurden Planungen mithilfe eines hochstrukturierten, systematischen Ansatzes gesteuert, bei dem Elemente wie Vorgangsdauer, verschiedene Kalender, Ressourcenanzahl und andere Faktoren berücksichtigt wurden. Anhand dieser Faktoren berechnete Project Server automatisch die optimale Planung für das Projekt. Project Server 2010 unterstützt nicht nur die herkömmliche "automatische" Planungsmethode, die Sie aus den Vorgängerversionen kennen, sondern verfügt erstmalig auch über eine neue "manuelle" Planungsmethode.

Die manuelle Planung ist weniger formell. Bei der manuellen Planung können Projekte mit einfachen Terminlisten beginnen, die aus E-Mail-Nachrichten, Besprechungen mit beteiligten Personen oder sogar aus Gesprächen im Vorbeigehen stammen. Projektmanager verfügen beim Planen von Projekten in den seltensten Fällen über vollständige Informationen zu den Arbeitsaufträgen. Zum Beispiel weiß ein Projektmanager vielleicht nur, wann ein Vorgang gestartet werden muss, aber nicht, wie lange er dauert, solange ihm keine Vorschätzung von seinen Teammitgliedern vorliegt. Oder er weiß, wie lange ein Vorgang dauert, aber nicht, wann er gestartet werden kann, solang keine Genehmigung vom Ressourcenmanager vorliegt.

Wenn ein Vorgang manuell geplant wird, können die Felder Anfang, Ende und Dauer leer sein oder neben erkennbaren Datumswerten auch Text enthalten. Wenn Sie beispielsweise einen Termin erst festlegen können, wenn Sie die entsprechenden Informationen von einer anderen Person erhalten haben, können Sie im Feld für den Anfangstermin z. B. "Peters Berechnung steht noch aus" eingeben, bis Sie ein genaues Datum für die Planung angeben können. Bei der Berechnung werden Termine für manuell geplante Aufgaben von Project Server 2010 nicht automatisch eingegeben.

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