Öffnen von PDFs in Word

Zum Öffnen einer PDF-Datei, ohne sie in ein Word-Dokument umzuwandeln, öffnen Sie die Datei direkt am Speicherort (doppelklicken Sie beispielsweise auf die PDF-Datei im Ordner "Dokumente").

Wenn Sie die PDF-Datei jedoch bearbeiten möchten, fahren Sie fort, und öffnen Sie sie in Word. Word erstellt eine Kopie der PDF, konvertiert sie in ein Word-Dokument und versucht, das Layout der ursprünglichen PDF zu übernehmen. Sie können jederzeit auf die ursprüngliche PDF zurückgreifen, falls Sie die von Word konvertierte Version nicht beibehalten möchten.

Das Konvertieren von PDFs nach Word funktioniert am besten mit Dateien, die hauptsächlich aus Text bestehen, z. B. mit Geschäftsdokumenten, juristischen oder wissenschaftlichen Dokumenten. Wenn Sie eine PDF-Datei allerdings in Word öffnen, sieht sie möglicherweise nicht exakt so aus wie die eigentliche PDF-Datei.

Wenn die PDF-Datei hauptsächlich Diagramme oder andere Grafiken enthält, wird die ganze Seite möglicherweise als Bild angezeigt. In diesem Fall kann der Text nicht bearbeitet werden.

Es kann vorkommen, dass Word ein Element nicht erkennt, sodass die Word-Version nicht der ursprünglichen PDF-Datei entspricht. Wenn Word beispielsweise eine Fußnote nicht erkennt, wird diese als regulärer Text behandelt und nicht an das Ende der Seite gesetzt.

Dokumentelemente, die nicht ordnungsgemäß konvertiert werden

Bei einigen Elementen ist es bekannt, dass diese bei der Konvertierung von PDF in das Word-Format Probleme bereiten. Wenn Ihre PDF solche Elemente enthält, möchten Sie sie ggf. lieber direkt öffnen, anstatt sie in ein Word-Dokument zu konvertieren:

  • Tabellen mit Zellenabstand

  • Seitenfarben und Seitenränder

  • Überarbeitungen

  • Positionsrahmen

  • Fußnoten, die sich über mehr als eine Seite erstrecken

  • Endnoten

  • Audio, Video und PDF-aktive Elemente

  • PDF-Lesezeichen

  • PDF-Tags

  • PDF-Kommentare

  • Schrifteffekte wie "Leuchteffekt" oder "Schatten" (in der Word-Datei werden die Effekte durch Grafiken dargestellt)

Wie funktioniert die Konvertierung?

PDF ist ein festes Dateiformat. Das bedeutet: Die Positionen von Text, Bildern und Vektorgrafiken auf einer Seite werden in der Datei gespeichert, doch nicht unbedingt die Beziehungen zwischen diesen Objekten. Die meisten PDF-Dateien enthalten keine Informationen zu Inhaltsstrukturelementen wie Absätzen, Tabellen oder Spalten. Eine Tabelle wird in einer PDF-Datei zum Beispiel als eine Reihe von Zeilen ohne Beziehung zum Inhalt in den Tabellenzellen gespeichert.

Unterschiedliche Programme stellen den gleichen Inhalt mithilfe unterschiedlicher Strukturen in PDF-Dateien dar. So könnte eine PDF-Datei unsichtbaren Text, unsichtbare Grafiken und Bilder enthalten, oder es könnten darin unterschiedliche Textbegrenzungen verwendet werden. Diese Unterschiede können Sie jedoch nicht sehen, wenn Sie sich die Datei in einem Reader anschauen.

Wenn Sie eine PDF-Datei in Word öffnen, verwendet Word ein System aus komplexen Regeln, um herauszufinden, welche Word-Objekte (wie Überschriften, Listen, Tabellen usw.) am besten der ursprünglichen PDF entsprechen und wo diese Objekte im Word-Dokument platziert werden sollten.

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