Ändern der Größe von PST-Dateien beim Exportieren von eDiscovery-Suchergebnissen

Wenn Sie das Office 365 eDiscovery-Exporttool zum Exportieren der E-Mail-Ergebnisse einer eDiscovery-Suche von den verschiedenen Microsoft eDiscovery-Tools verwenden, beträgt die Standardgröße einer PST-Datei, die exportiert werden kann, 10 GB. Wenn Sie diese Standardgröße ändern möchten, können Sie die Windows-Registrierung auf dem Computer, der zum Exportieren der Suchergebnisse verwendet wird, ändern. Ein Grund dafür ist, dass eine PST-Datei solcherart auf Wechselmedien passen kann , wie etwa eine DVD, eine CD oder ein USB-Laufwerk.

Hinweis :  Das Office 365 eDiscovery-Exporttool wird verwendet, um die Suchergebnisse zu exportieren, wenn die Inhaltssuche im Office 365 Security & Compliance Center, die In-situ-eDiscovery in Exchange Online und das eDiscovery Center in SharePoint Online verwendet werden.

Erstellen Sie eine Registrierungseinstellung, um die Größe von PST-Dateien beim Exportieren von eDiscovery-Suchergebnissen zu ändern

Führen Sie die folgenden Verfahren auf dem Computer aus, den Sie zum Exportieren der Ergebnisse einer eDiscovery-Suche verwenden.

  1. Schließen Sie das Office 365 eDiscovery-Exporttool, wenn es geöffnet ist.

  2. Speichern Sie den folgenden Text in einer Window-Registrierungsdatei, indem Sie das Dateinamensuffix REG verwenden, z. B. "PstExportSize.reg".

    Windows Registry Editor Version 5.00
    
    [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Exchange\Client\eDiscovery\ExportTool]
    "PstSizeLimitInBytes"="1073741824"

    Im Beispiel oben wird der PstSizeLimitInBytes-Wert auf 1.073.741.824 Byte oder annähernd 1 GB festgelegt. Hier sind andere Beispielwerte für die PstSizeLimitInBytes-Einstellung.

    Größe in GB (annähernd)

    Größe in Byte

    0,7 GB (700 MB)

    751619277

    2 GB

    2147483648

    4 GB

    4294967296

    8 GB

    8589934592

  3. Ändern Sie den PstSizeLimitInBytes-Wert auf die gewünschte Maximalgröße einer PST-Datei beim Exportieren von Suchergebnissen, und speichern Sie anschließend die Datei.

  4. Klicken oder doppelklicken Sie im Windows-Explorer auf die REG-Datei, die Sie in den vorangegangenen Schritten erstellt haben.

  5. Klicken Sie im Fenster der Benutzerzugriffssteuerung auf Ja, um den Registrierungs-Editor die Änderung durchführen zu lassen.

  6. Wenn Sie gefragt werden, ob der Vorgang fortgesetzt werden soll, klicken Sie auf Ja.

    Der Registrierungs-Editor zeigt eine Nachricht an, die besagt, dass die Einstellung der Registrierung erfolgreich hinzugefügt wurde.

  7. Sie können die Schritte 3–6 wiederholen, um den Wert der PstSizeLimitInBytes-Registrierungseinstellung zu ändern.

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Häufig gestellte Fragen zum Ändern der Standardgröße von PST-Dateien beim Exportieren von eDiscovery-Suchergebnissen

Warum beträgt die Standardgröße 10 GB?

Die Standardgröße von 10 GB wurde aufgrund von Kundenfeedback gewählt; 10 GB stellen einen guten Kompromiss zwischen der optimalen Inhaltsmenge in einer einzelnen PST-Datei und einer möglichst geringen Gefahr von Dateibeschädigung dar.

Sollte die Standardgröße von PST-Dateien herauf- oder heraufgesetzt werden?

Kunden setzen tendenziell die Größenbeschränkung eher herab, damit die Suchergebnisse auf Wechselmedien gespeichert werden können, die physisch an andere Orte innerhalb der Organisation verschickt werden können. Wir empfehlen nicht, die Standardgröße heraufzusetzen, da bei PST-Dateien mit mehr als 10 GB Probleme mit Dateibeschädigungen auftreten können.

Auf welchem Computer muss ich diese Einstellung vornehmen?

Sie müssen die Registrierungseinstellung auf jedem lokalen Computer ändern, auf dem Sie das Office 365 eDiscovery-Exporttool ausführen.

Muss ich den Computer nach dem Ändern dieser Einstellung neu starten?

Nein, Sie müssen den Computer nicht neu starten. Sollte das Office 365 eDiscovery-Exporttool allerdings ausgeführt werden, müssen Sie es schließen und nach dem Ändern der Einstellung erneut starten.

Wird ein vorhandener Registrierungsschlüssel bearbeitet oder ein neuer Schlüssel erstellt?

Bei der ersten Ausführung der REG-Datei, die Sie in diesem Verfahren erstellt haben, wird ein neuer Registrierungsschlüssel erstellt. Anschließend wird die Einstellung bei jeder Änderung und erneuten Ausführung der REG-Bearbeitungsdatei bearbeitet.

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