Ändern von Einstellungen für RSS-Feeds

Nach dem Hinzufügen eines RSS-Feeds (Really Simple Syndication) müssen Sie keine weiteren Einstellungen ändern. Wenn Sie jedoch die RSS-Feeds anpassen möchten, bietet Microsoft Office Outlook 2007 verschiedene Optimierungsoptionen.

Was möchten Sie tun?

Ändern der Häufigkeit der Überprüfung auf RSS-Feeds

Ändern des Übermittlungsziels für einen RSS-Feed

Ändern des Anzeigenamens eines RSS-Feeds

Herunterladen verknüpfter Artikel als Anlage

Automatisches Herunterladen von Anlagen in RSS-Elementen

Ändern der Häufigkeit der Überprüfung auf RSS-Feeds

Der Übermittlungsmechanismus für RSS-Inhalt wird als RSS-Feed bezeichnet. Wenn Sie einen RSS-Feed abonnieren, wird der Server des RSS-Herausgebers regelmäßig von Outlook auf aktualisierte Sendungen überprüft. Durch eine von zwei Einstellungen wird bestimmt, wie oft diese Überprüfung auftritt.

RSS-Herausgeber können die maximale Häufigkeit angeben, mit der eine Überprüfung auf neue Sendungen auftreten soll. RSS-Herausgeber legen diese Limits fest, um die Anforderungen an den Server zu verwalten. Beispielsweise kann für einen RSS-Feed eine maximale Abfragehäufigkeit von 60 Minuten festgelegt sein. Manche Herausgeber erzwingen strengstens diese Limits.

Wenn Sie versuchen, den Feed häufiger als durch das angegebene Limit vorgesehen auf Updates zu überprüfen, kann der RSS-Herausgeber Ihren Zugriff temporär anhalten oder das RSS-Feedabonnement stornieren. In diesem Fall können Sie keinen Inhalt mehr über den RSS-Feed erhalten. Ob die Sperrung temporär oder permanent ist, hängt allein vom RSS-Herausgeber ab. Weder Microsoft noch Outlook können Ihnen helfen, wenn Ihr Zugriff von einem RSS-Herausgeber angehalten oder gesperrt wurde.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um zu überprüfen, ob ein Zeitlimit von einem RSS-Herausgeber angegeben wurde:

  1. Klicken Sie im Menü Extras auf Kontoeinstellungen.

  2. Wählen Sie auf der Registerkarte RSS-Feeds einen Feed aus, und klicken Sie dann auf Ändern.

    Im Abschnitt Updatelimit wird die Zeit für Aktuelles Anbieterlimit angezeigt.

    Updatelimit (Screenshot)

    Es wird empfohlen, dass Sie das Kontrollkästchen Updatelimit nicht deaktivieren.

Wenn kein Wert durch den RSS-Feed angegeben ist, wird die Übermittlungseinstellung für RSS-Feeds verwendet. Gehen Sie folgendermaßen vor, um diese Einstellung zu überprüfen:

  1. Wenn Sie das Dialogfeld RSS-Feedoptionen nicht geschlossen haben, klicken Sie auf OK, und klicken Sie dann im Dialogfeld Kontoeinstellungen auf Schließen.

  2. Zeigen Sie im Menü Extras auf Senden/Empfangen und dann auf Übermittlungseinstellungen. Klicken Sie dann auf Senden-Empfangen-Gruppen definieren.

    Wenn Übermittlungseinstellungen nicht angezeigt wird, klicken Sie hier, um Anweisungen zu erhalten.

    Wenn Sie Personalisierte Menüs und Symbolleisten für Office verwenden und den Befehl Übermittlungseinstellungen in der letzten Zeit nicht verwendet haben, wird der Befehl Übermittlungseinstellungen möglicherweise nicht angezeigt. Klicken Sie nach dem Klicken auf Senden/Empfangen auf die Erweiterungsschaltfläche Erweiterungsschaltfläche unten im Menü, um alle Befehle im Menü anzuzeigen.

  3. Wählen Sie unter Gruppenname die Gruppe aus, die das Konto namens RSS enthält.

    Standardmäßig ist RSS in Alle Konten enthalten. Wenn Sie nicht sicher sind, in welcher Gruppe sich RSS befindet, wählen Sie einen Gruppennamen aus, und klicken Sie dann auf Bearbeiten. Wiederholen Sie diesen Schritt, bis Sie die Gruppe gefunden haben, die wie in der folgenden Abbildung gezeigt RSS enthält.

    Enstellungen für Senden/Empfangen

  4. Aktivieren Sie unter Einstellungen für Gruppe "Alle Konten" das Kontrollkästchen Automatische Übermittlung alle n Minuten.

    Hinweis   Der Gruppenname, den Sie in Schritt 3 auswählen, wird angezeigt. In diesem Beispiel wird angenommen, dass das RSS-Konto in Alle Konten enthalten ist.

    Senden/Empfangen-Gruppen

  5. Geben Sie in das Textfeld einen Wert von bis zu 1440 ein.

    Hinweis   Wenn Sie ein Zeitintervall angeben, das häufiger ist als der Grenzwert, der vom Herausgeber festgelegt ist, verwendet Outlook die Einstellung des Herausgebers. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass der Herausgeber Sie wegen Ignorierens seiner Anforderung sperrt.

  6. Klicken Sie auf Schließen.

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Ändern des Übermittlungsziels für einen RSS-Feed

Sie können den Ordner angeben, in dem Elemente eines RSS-Feeds gespeichert werden. Außerdem können Sie bei Verwendung eines Microsoft Exchange-Kontos auswählen, ob die RSS-Feeds in Ihrem Postfach auf dem Server, auf dem Exchange ausgeführt wird, oder in einer Persönliche Ordner-Datei (PST) auf dem Computer gespeichert werden.

Wenn Sie z. B. ein Exchange-Konto haben und die E-Mail-Nachrichten auf dem Server gespeichert werden, können Sie auswählen, dass die RSS-Feeds in einem alternativen Übermittlungsort auf dem Computer, z. B. in einer PST-Datei, gespeichert werden. Da viele Organisationen die Menge der Daten, die auf den Servern aufbewahrt werden können, einschränken, trägt dies dazu bei, die Datenmenge im Postfach zu reduzieren.

Wenn Sie sich jedoch entscheiden, die RSS-Feeds in einer PST-Datei zu behalten, können Sie nur auf dem Computer, auf dem sich die PST-Datei befindet, auf die Elemente zugreifen. RSS-Feeds, deren Elemente in einem Ordner im Exchange-Postfach gespeichert werden, stehen Ihnen über jeden Computer mit Outlook zur Verfügung, der eine Verbindung mit Ihrem Exchange-Konto herstellt. Diese Feeds stehen auch zur Verfügung, wenn Sie mithilfe von Outlook Anywhere oder über Outlook Web Access eine Verbindung mit dem Exchange-Konto herstellen.

  1. Klicken Sie im Menü Extras auf Kontoeinstellungen.

  2. Klicken Sie auf die Registerkarte RSS-Feeds.

  3. Wählen Sie einen RSS-Feed aus, und klicken Sie dann auf Ordner ändern.

  4. Wählen Sie unter Ordner auswählen einen neuen RSS-Übermittlungsort aus, oder erstellen Sie einen neuen Ordner, indem Sie auf Neuer Ordner klicken.

  5. Klicken Sie auf OK, um zum Dialogfeld Kontoeinstellungen zurückzukehren.

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Ändern des Anzeigenamens eines RSS-Feeds

Der Name eines RSS-Feeds wird durch den RSS-Herausgeber bestimmt. Sie haben die Möglichkeit, den in Outlook angezeigten Namen des Feeds zu ändern.

  1. Klicken Sie im Menü Extras auf Kontoeinstellungen.

  2. Klicken Sie auf der Registerkarte RSS-Feeds auf Ändern.

  3. Geben Sie im Abschnitt Allgemein in das Textfeld RSS-Feedname einen neuen Namen ein.

Dadurch wird der Ordner im Navigationsbereich nicht geändert. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner, zeigen Sie auf Umbenennen, geben Sie einen neuen Namen ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE, um den Ordnernamen zu ändern.

Hinweis   Wenn Sie einen RSS-Feed für jemanden freigeben, empfängt diese Person nicht den benutzerdefinierten Titel, den Sie möglicherweise verwendet haben, sondern den Feednamen des Herausgebers.

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Herunterladen verknüpfter Artikel als Anlage

Viele RSS-Feeds verwenden Nachrichten, die eine kurze Zusammenfassung einer größeren Nachricht oder eines Artikels mit einer Verknüpfung zum vollständigen Inhalt enthalten. Sie können Outlook so konfigurieren, dass der verknüpfte Inhalt automatisch als Anlage zu den RSS-Nachrichten heruntergeladen wird.

RSS-Nachricht mit vollständiger Nachricht als Anlage

  1. Klicken Sie im Menü Extras auf Kontoeinstellungen.

  2. Klicken Sie auf der Registerkarte RSS-Feeds auf Ändern.

  3. Aktivieren Sie im Abschnitt Downloads das Kontrollkästchen Vollständigen Artikel als HTML-Anlage für jedes Element herunterladen.

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Automatisches Herunterladen von Anlagen in RSS-Elementen

RSS-Nachrichten können Anlagen enthalten. RSS-Anlagen werden standardmäßig nicht von Outlook heruntergeladen. Gehen Sie folgendermaßen vor, um das zu ändern:

  1. Klicken Sie im Menü Extras auf Kontoeinstellungen.

  2. Klicken Sie auf der Registerkarte RSS-Feeds auf Ändern.

  3. Aktivieren Sie im Abschnitt Downloads das Kontrollkästchen Automatisch Anlagen für diesen Feed herunterladen.

    Hinweise   

    • Standardmäßig sperrt Outlook potenziell unsichere Anlagedateien (wie z. B. BAT, EXE, VBS und JS), die Viren enthalten können. Sie können eine gesperrte Anlage nicht anzeigen oder öffnen. Im Posteingang wird in der Spalte Anlage ein Büroklammersymbol angezeigt, damit Sie wissen, dass die Nachricht eine Anlage enthält. In der Infoleiste oben in der Nachricht wird eine Liste der gesperrten Anlagedateien angezeigt. 

      Infoleiste (Bildschirmdruck)

    • Vor dem Öffnen von Anlagen ist das Überprüfen auf Viren mit einem Antivirusprogramm empfehlenswert.

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Gilt für: Outlook 2007



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